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RA Traub
RA Traub, Rechtsanwalt
Kategorie: Strafrecht
Zufriedene Kunden: 13438
Erfahrung:  Vertragsrecht, Erbrecht, Arbeitsrecht, Immobilienrecht, Gesellschaftsrecht und Steuerrecht
88853042
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RA Traub ist jetzt online.

Guten Abend, mein Anliegen ist folgendes: ich habe beim

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Abend, mein Anliegen ist folgendes: ich habe beim rückwärts ausparken anscheinend mit meiner Anhängerkupplung ein anderes parkendes am Kennzeichen touchirt. Ich habe davon nichts mitbekommen. Scheinbar überlagerte das Bremsen den Stoß. Zusätzlich hatte ich meine beiden Kinder bei mir. 5 Jahre und anderthalb Jahre, während der eine das Radio auf volle Lautstärke drehte, sang die andere lauthals mit.
Der vermeimtliche Unfall geschah vielleicht mit ungefähr zwei km/h. Ich fuhr einen Ford transit, also einen Lieferwagen mit Ladefläche, welche Zugestellt durch ich nach hinten heraus kaum etwas sehen konnte und besonders vorsichtig fuhr. Und es hat eine Anhängerkupplung. Da ich nichts bemerkte bin ich nach Hause gefahren. Es habe eine Zeugin gegeben, die Puppen mit Lichthupe hinter mir gefahren sei, das habe ich nicht mitbekommen. Die "Unfallgegnerin" ist die Erzieherin meiner Tochter-Ich bin mit Sicherheit nicht daran interessiert, ihr Schaden zuzufügen. Und Unfallflucht zu begehen(das Ganze geschah als ich meine Kinder der Kita abholte). Diese stellte daraufhin eine Anzeige wegen Fahrerflucht. Ich möchte nicht ausschließen, dass touchiert habe. An meiner Anhängerkupplung sind keine sichtbare Spuren. Im Unfallbericht der Polizei steht: bei Unfallopfee eingeknickt Kennzeichen und Kennzeichenhalterung kaputt. Bei Täter keinr sichtbaren Spuren an AHK. Die Polizei kam Ungefähr eine halbe Stunde nachdem die Kinder abgeholt hatte und klingelte bei mir an der Tür und erzählte mir von dem Vorgang und das wegen Unfallflucht ermittelt werden. Das war das erste Mal, dass ich Kenntnis von der Angelegenheit bekommen hatte. Nun ist meine konkrete Frage:
Handelt es sich tatsächlich um Unfallflucht wenn man nicht mitbekommen hat, dass man einen Schaden verursacht hat? Wie ist die Beweislage, muss ich meine Unschuld beweisen oder muss die Polizei ermitteln und evtl. mit Gutachter beweisen, ob ich davon etwas hätte mitbekommen müssen? Zweitens Ich bin direkt am nächsten Tag zur Erzieherin gegangen, habe mit ihr geredet mich entschuldigt, falls ich das gewesen bin, lasse ich das natürlich selbstverständlich über die Versicherung regeln. Ich möchte nur keine Anzeige wegen Unfallflucht haben. Daraufhin sagte sie mir, Sie würde die Anzeige zurückziehen. Ich habe den Schaden bei meiner Versicherung gemeldet. Der Polizist hatte mir Angst gemacht und gesagt, er glaube nicht, ich habe es nicht gehört. , allerdings ist ein verknicktes Kennzeichen und ein kaputter Kennzeichenhalter. Kein allzu großer Schaden. Ich habe nun Angst, dass weitere Schäden auf meinem Rücken repariert werden. Jetzt ist meine dritte Frage, wie verhalte ich mich richtig, ohne dass die Beziehung zu der Erzieherin groß darunter leidet ich aber auch nicht "über den Tisch gezogen werde" "von der Versicherung . Außerdem erlischt eine Anzeige wegen Unfallflucht, wenn man sich innerhalb von 24 Stunden bei der Polizei gemeldet. Da die Polizei eine halbe Stunde nach der in Anführungsstrichen Tat vor meiner Tür stand, Entfällt ja im Prinzip diese Regelung?

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
vielen Dank für die Nutzung von JustAnswer.
Ich bin Rechtsanwalt Dr. Traub und würde Ihnen gerne bei Ihrem Anliegen weiterhelfen.

Sie brauchen sich in beschriebener Situation überhaupt keine Sorgen über eine mögliche Strafbarkeit zu machen.

Egal in welcher Variante § 142 StGB betrachtet wird, ist für jeden Tatbestand ein vorsätzliches Handeln erforderlich.

Da Sie jedoch gar nicht gemerkt haben, dass sie das Fahrzeug touchiert haben, liegt auch kein Vorsatz bezüglich einem unerlaubten Entfernen vom Unfallort vor.

Dies ist alles anhand der Beweisaufnahme und ihres Sachverhalts Schilderung schlüssig nachvollziehbar.

Wenn Sie daher gegenüber den Behörden angeben, dass sie von dem Unfall überhaupt nichts mitbekommen haben und hierbei auf das Radio, die Anhängerkupplung das mitsingen der Kinder etc. verweisen, ist sämtlicher Strafbarkeitsvorwurf hinfällig.

Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben. Für weitere Fragen stehe ich über den Button "Experten antworten" zur Verfügung. Sofern der Wunsch nach einem Telefonat besteht, können Sie dies gern über den Telefon-Premium-Service anfordern.
Über eine positive Bewertung Ihrerseits (anklicken von 3 bis 5 Bewertungssternen) für meine Ausführungen würde ich mich sehr freuen.
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Mit freundlichen Grüßen
Dr. Traub
-Rechtsanwalt-

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