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Rechtsanwalt Krüger
Rechtsanwalt Krüger, Rechtsanwalt
Kategorie: Strafrecht
Zufriedene Kunden: 5126
Erfahrung:  Lanjährige Praxis als Rechtsanwalt
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Rechtsanwalt Krüger ist jetzt online.

Seit Januar 2006 habe ich keine Fahrerlaubnis mehr nach

Diese Antwort wurde bewertet:

Seit Januar 2006 habe ich keine Fahrerlaubnis mehr nach einem Verkehrsunfall ohne Fremdbeteiligung allerdings mit 1,6 Promille Alkohol im Blut. Aufgrund unterschiedlicherer privater und auch geschäftlicher Aspekte habe ich es einfach nicht geschafft die MPU zu absolvieren und war somit nie im Besitz einer neuen Fahrerlaubnis. Ich selbst bin über Jahre nicht gefahren. Von Januar 2016 (Führerscheinentzug) und mit Urteil per Strafbefehl zu 20 Tagessätzen Geldstrafe verurteilt.
Von 01.2016 bis 09.2017 habe ich nie ein Auto bewegt. Nachdem ich im Oktober 2017 dann einen neuen Job angetreten habe, war ich leider manchmal dazu gezwungen zu fahren und habe ca. 20 mal ein Poolfahrzeug des damaligen Arbeitgebers benutzt, hatte aber kein Fahrzeug auf mich selbst zugelassen (ich wurde in der Zeit auch nie erwischt oder bekam irgendeine Anzeige etc.).
Durch die Trennung meiner Frau war ich leider aber dann Mitte 2018 dazu gezwungen ein Auto auf mich selbst zuzulassen, obwohl ich auch da keine Fahrerlaubnis hatte. Ich habe dieses in diesem Zeitraum manchmal eingesetzt, wenn ich keine andere Möglichkeit sah zur Arbeit zu kommen oder meine Kinder zu besuchen.
Das Auto hatte ich auf mich zugelassen bis ca. 03.2019 also knapp 9 Monate. Ich wurde in dieser Zeit einmal geblitzt allerdings nur Verwarnungsgeld, das ich dann auch direkt beglichen habe.
Ich habe im Mai 2019 einen neuen Job angetreten in Stockach am Bodensee und jetzt bin ich eigentlich wieder einigermaßen im Leben angekommen, so dass ich mich auch jetzt um alles wegen der Fahrerlaubnis kümmern wollte und prompt kam ich leider letzte Woche am Donnerstagabend in eine Polizeikontrolle ( bzw. bin laut Polizei etwas zu schnell auf einer Straße unterwegs gewesen ), dabei flog auf, dass ich keine Fahrerlaubnis habe bei der Kontrolle - ich habe mich versucht rauszureden mit der Aussage, dass ich mal einen Führerschein in Polen gemacht habe ( Schutzbehauptung).
Das rießen Problem, das ich jetzt einfach dabei habe ist folgendes. Ich arbeite seit Mai 2019 bei diesem neuen Arbeitgeber. Ich habe im Monat Mai 2019 teilweise ein Poolfahrzeug benutzt (ca. 10 - 20 mal) ist auch in dem Fahrtenbuch so eingetragen.
Seit Juni 2019 bis letzte Woche hatte ich einen zugewiesenen Firmenwagen, den ich über 1% versteuere (habe diesen Wagen ca. 60-mal benutzt) - ohne Fahrtenbuch seit 1% Regelung.
Das Problem zusammengefasst ist, dass ich seit 01.2016 kein Führerschein mehr habe und seit Ende 2017 öfters mal unterwegs war (nie erwischt wurde bis letzte Woche). Zusätzliches Problem ist, dass ich dann auch noch mit dem Firmenfahrzeug erwischt wurde, wo ich ja selbst nicht der Fahrzeughalter bin.
Bei der kurzfristigen Führerschein Kontrolle bei meinem Arbeitgeber habe ich an ihn eine ältere Kopie meines damals gültigen Führerscheins überreicht, ich hätte zu diesem Zeitpunkt einfach auch ehrlich sein sollen.Was kann da jetzt auf mich zu kommen? Kann es zu einer Haftstrafe kommen? Wenn ja auf Bewährung?
Ich hoffe, dass ich der Polizei nicht zu viel erzählt habe. Vielen Dank
Kunde: hat geantwortet vor 6 Tagen.
Was kann da jetzt auf mich zukommen? Ich habe echt Angst? Ich bin Familienvater von 3 Kindern, lebe aber getrennt von meiner Noch Frau. Als die Polizei mich kontrolliert hat waren auch die Kinder im Auto. Ich bin nicht einschlägig vorbestraft wegen "Fahren ohne Fahrerlaubnis". Kommt da jetzt auch was auf mein Arbeitgeber zu, weil dieser Fahrzeughalter ist? Was könnte ich tun, um einer Kündigung des AG vorzubeuegen?
Kunde: hat geantwortet vor 6 Tagen.
Danke für ihre Hilfe

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r)!

Besten Dank für Ihre Frage, zu der ich Ihnen gerne Auskunft gebe wie folgt.

Ihnen wird Fahren ohne Fahrerlaubnis nachgewiesen werden können (§ 21 StVG). Die Stafandrohung ist bis zu einem Jahr Freiheitsstrafe oder Geldstrafe. Angesichts der vielen Fahrten ohne Fahrerlaubnis, die Ihnen nachgewiesen werden könten, ist leider durchaus denkbar, dass es eine Freiheitsstrafe wird. Allerdings dürfen Sie gut darauf hoffen, dass die Strafe zur Bewährung ausgesetzt wird, dass Sie also nicht in Haft kommen werden. Sie sind Ersttäter und haben eine gute familiäre Situation.

Ihrem Arbeitgeber wird möglicherweise vorgeworfen werden können, Sie ohne Führerschein fahren gelassen zu haben (§ 21 Abs. 2 Nr. 2 StVG). Aber dazu müsste Ihrem Arbeitgeber nachgewiesen werden, dass er hätte erkennen müssen, dass Sie keine Fahererlaubnis haben.

Falls der Arbeitgeber Ihnen kündigt, werden Sie dagegn wohl leider nichts machen können. Zum einen haben Sie ihn angelogen und zum anderen können Sie Ihrer Arbeit ohne Fahrerlaubnis nur unzureichend nachgehen.

Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.

Sehr gerne helfe ich weiter.

Kunde: hat geantwortet vor 6 Tagen.
Vielen Dank für Ihre Antwort. Die Fahrten die ich Ihnen mitgeteilt habe, habe ich selbstverständlich niemand mitgeteilt. Die Anklage wird sicherlich erst einmal auf jedenfall für die Fahrt lauten bei der ich erwischt worden bin. Habe ich auch strafrechtlich was zu erwarten, dass die Kinder bei mir im Fahrzeug waren? Dass ich mich veruscht habe raus zu reden wegen des polnischen Führerscheins und wegen der Vorrlage der Kopie des alten Führerscheins beim Arbeitgeber? Ich habe hinsichtlich "Fahren ohne Fahrerlaubnis" keine Verurteilung, ich wurde 2016 wegen der Trunkenheitsfahrt verurteilt. Also meinen Sie, dass es auf eine Freiheitsstrafe ausgesetzt zur Bewährung werden wird, wenn die Staatsanwaltschaft mir mehrfaches Fahren ohne Fahrerlaubnis nachweisen kann? Vielen Dank
Kunde: hat geantwortet vor 6 Tagen.
Wird es zusätzlich in einer Verhandlung auch möglich sein möglichst auf eine weitere Sperre zu verzichten, sodass ich dann jetzt zumindest die Möglichkeit hätte durch eine schnelle MPU an einen wieder gültgen Führerschein zu gelangen?
Kunde: hat geantwortet vor 6 Tagen.
Wird der Arbeitgeber auf jedenfall belangt werden? Gäbe es eine Möglichkeit dies zu verhindern?

Beim Transport der Kinder sehe ich kein strafrechtliches Problem. Sie haben die Kinder nicht gefährdet.

Das Rausreden mit dem polnischen Ausweis darf nicht gegen Sie verwendet werden. Als Beschuldigter einer Straftat dürfen Sie straffrei lügen, also auch eine unwahre Geschichte über einen polnischen Führerschein erzählen.

Die Vorlage der Kopie allein ist noch keine Straftat. Sie haben zumindest nichts gefälscht. Möglicherweise aber ist es ein Betrug zu Lasten des Arbeitgebers.

Ich denke, eine etwaige Freiheitsstrafe wird zur Bewährung ausgesetzt.

Um eine MPU werden Sie wohl nicht herumkommen. Ihre Fahrten ohne Führerschein sind nicht förderlich, bei Ihnen auf eine MPU zu verzichten.

Ihren Arbeitgeber können Sie im Nachhinein nicht mehr schützen. Der Arbeitgeber muss glaubhaft rüberbringen, dass er keine Ahnung davon hatte, dass Sie keinen Führerschein haben. Wenn die Staatsanwaltschaft ihm das abnimmt, wird er nicht bestraft.

Gerne stehe ich für etwaige Rückfragen zur Verfügung.

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Kunde: hat geantwortet vor 6 Tagen.
Also eine Urkundenfläschung könnte mir wegen der Vorlage der Kopie des ursprünglichen Führerscheindokuments, das ja nicht mehr in meinem Besitzt ist, nicht auferlegt werden? Muss ich mit einer Freiheitsstrafe ohne Bewährung rechnen? Ich hatte noch nie eine Bewährungsstraße

Die Vorlage einer Kopie ist keine Urkundenfälschung.

Meiner Einschätzung nach werden Sie die Möglichkeit einer Bewährung bekommen. Sie sind nicht einschlägig vorbestraft.

Kunde: hat geantwortet vor 6 Tagen.
Was glauben Sie inwieweit die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen ausweiten wird, um die mögliche Anzahl Fahrten mir beweisen zu können. Oder bin ich verplfichtet zu beweisen nicht gefahren zu sein, wenn bspw. ein Firmenfahrzeug mir zwar zugeordnet ist. Ich habe das Fahrzeug selten benutzt, ich wieß selten ist zu viel, aber ich war nicht täglich damit unterwegs.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Tagen.
34;Seit Januar 2006 habe ich keine Fahrerlaubnis mehr nach einem Verkehrsunfall", das war natürlich falsch es soll heißen "Seit Januar 2016"

Die vielen Fahrten habe ich schon berücksichtigt bei der Einschätzung, ob eine Bewährungsstrafe in Betracht kommt.

Es muss Ihnen nachgewiesen werden, dass Sie gefahren sind. Sie müssen nicht das Gegenteil beweisen.

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Rechtsanwalt Krüger und weitere Experten für Strafrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Tagen.
Sie hatten geschrieben, ich wäre nicht einschlägig vorbestraft, ich hoffe dass das so korrekt ist. Das einzigste strafrechtliche Urteil gegen mich war 2016 ein Strafbefehl wegen Trunkenheit am Setuer mit Unfallfolge, hierfür habe ich eine Geldstrafe von glaub ich auswendig zu wissen 20 TS + eine Sperre von 6 Monaten bekommen. Wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis bin ich nie verurteilt worden und habe bis zu der Kontrolle von letzter Woche auch nie eine Anzeige oder ähnliches bekommen.Es wäre für mich ein Horror in ein Gefängnis zu müssen. Ich hoffe, dass dies auf keinen Fall eintreten wird. Habe ich denn bereits jetzt Möglichkeiten dem Gericht bzw. Polizei / Staatsanwaltschaft zu beweisen, dass ich es ernst meine in kein Auto zu steigen bis ich meinen Führerschein wieder beantragen kann?

Danke für Ihre weiteren Nachfragen.

Ich kann verstehen, dass ein Gefängnisaufenthalt für Sie ein Horror wäre. Wie gesagt denke ich aber, dass Sie darauf hoffen können, dass es nicht zu einer Haftstrafe kommen wird. Es ist das erste Mal, dass Sie wegen Fahren ohne Fahrlaubnis belangt werden. Da muss Ihnen die Chance zur Bewährung eingeräumt werden.

Aber ich sehe keine Möglichkeit, die Behörden jetzt schon vorab zu überzeugen, nicht mehr ohne Führerschein zu fahren.

Ich bin gerne bereit, auf etwaige zusätzliche Nachfragen von Ihnen einzugehn. Ich bitte aber um Ihr Verständnis, dass ich Ihnen für die weitere Beantwortung aufgrund des deutlichen Mehraufwandes ein Premiumangebot unterbreiten werde. Wenn Sie das annehmen, kann ich Ihren Beratungsbedarf weiter bedienen.