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Kianusch Ayazi
Kianusch Ayazi,
Kategorie: Strafrecht
Zufriedene Kunden: 487
Erfahrung:  Juristischer Mitarbeiter at ProfDrPannenRAe
106185746
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Kianusch Ayazi ist jetzt online.

Sehr geehrter Herr Ayazi, es geht noch mal um diese Sache

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrter Herr Ayazi, es geht noch mal um diese Sache mit den Beleidigungen, weswegen wir schon telefoniert hatten.
Ich habe im Internet recherchiert gehabt, noch vor Ihrem Anruf, dass sich beleidigt fühlenden Menschen die Privatklage empfohlen wird. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit verurteilt zu werden, wenn die Mandantin des mit schreibenden Rechtsanwaltes jetzt eine Privatklage einleiten lässt? Muss ich dann damit rechnen verurteilt zu werden?
Sie erinnern sich vielleicht, es ging darum das ich im Flur vor mich hin geschimpft habe und weiter dann im Badezimmer. Der Mandantin ihre Schwester war anwesend und beide behaupten ich hätte die Mandantin zweimal beleidigt und der Rechtsanwalt schrieb das würde dann sicher 1000.- Euro kosten.
Frage zwei: Angenommen ich würde durch Privatklage verurteilt und müsste die 1000.-Euro zahlen. Käme das dann ins Führungszeugnis?
Lassen Sie sich für die Beantwortung ruhig Zeit. Eine ausführliche Antwort ist mir lieber als eine schnelle.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Eine Privatklage wird in diesem Fall keinen Erfolg haben. Denn wie ich Ihnen schilderte, haben Sie keine Beleidigung begangen.

Aus demselben Grunde schulden Sie auch keinen Schadensersatz. Denn ohne eine Beleidigung gibt es keinen Grund, den Anspruchsstellern gemäß § 823 I BGB ein entsprechendes Schmerzensgeld zuzubilligen.

Konnte ich Ihnen damit behilflich sein?

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Mit freundlichen Grüßen

Kianusch Ayazi, LL.B. (Bucerius Law School)
- Rechtsanwalt -

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