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Kianusch Ayazi
Kianusch Ayazi,
Kategorie: Strafrecht
Zufriedene Kunden: 369
Erfahrung:  Juristischer Mitarbeiter at ProfDrPannenRAe
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Kianusch Ayazi ist jetzt online.

Ich hatte 2016 einen Strafbefehl von 120 Tagessätzen

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich hatte 2016 einen Strafbefehl von 120 Tagessätzen bekommen, der Mai 2016 rechtskräftig wurde. Im Führungszeugnis stand dieser auch immer drin, das weiß ich, da ich mir die Jahre immer ein Führungszeugnis bestellt habe. Seit Juni 2019 steht nun: keine Eintragung.Nun wurde ich dieses Jahr März zu 60 Tagessätzen verurteilt und bin in Berufung gegangen und habe diese nun zurück genommen vor ein paar Tagen. Mein Anwalt sagt, das Führungszeugnis bleibt aufgrund § 38 des BZRG sauber...
Ich bin aber sehr unsicher...Bleibt dort wirklich keine Eintragung oder stehen am Ende doch beide Einträge drin? Dort steht sowas, solange eine von Ihnen einzutragen ist, aber trotzdem.Und wie verhält sich das mit der Rücknahme der Berufung? Wird das Urteil rückwirkend rechtskräftig oder erst jetzt mit Rücknahme?Falls ersteres, kann es dann passieren, das der Eintrag doch auftaucht?
Kunde: hat geantwortet vor 14 Tagen.
Achso falls relevant; vor 2016 hatte ich noch nie eine Verurteilung und es stand nichts früher im Führungszeugnis oder im Bundeszentralregister.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage. Gerne helfe ich Ihnen.
Bitte gedulden Sie sich einen Augenblick, während ich meine Antwort für Sie ausarbeite.

Bei Bedarf stehe ich Ihnen auch gern für ein telefonisches Beratungsgespräch zur Verfügung. Buchen Sie dieses einfach als Premium-Service dazu.
Mit freundlichen Grüßen
Kianusch Ayazi, LL.B. (Bucerius Law School)
- Rechtsanwalt -

Vielen Dank für Ihre Geduld. Da gemäß § 38 II BZRG Ihre jüngere Verurteilung außer Betracht bleibt, ist Ihr Führungszeugnis eintragungsfrei. Ihr Anwalt hat insofern mit seiner Einschätzung Recht.

Konnte ich Ihnen damit behilflich sein?

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Kianusch Ayazi und weitere Experten für Strafrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 14 Tagen.
Vielen Dank für die Antwort.Wäre ich damals zu z.B. 30 Tagessätzen verurteilt worden, hätte es ja nicht im Führungszeugnis gestanden. Wäre nun die Verurteilung zu 60 Tagessätze hinzugekommen, wären dann nun beide Einträge aufgetaucht?Und wie verhält es sich mit der Rechtskraft des Urteils, bei Rücknahme der Berufung? Wird das Urteil rückwirkend rechtskräftig oder erst jetzt mit August?Wenn es rückwirkend rechtskräftig wird, taucht der Eintrag vllt doch wieder auf?Für mich ist es sehr wichtig, dort Gewissheit zu haben, da mein Arbeitgeber nächstes Jahr ein neues Führungszeugnis will und das aktuelle war ohne Eintragungen und es wäre sehr schlecht, wenn nächstes Jahr auf einmal doch Einträge drin stehen.

Vielen Dank für Ihre Nachfrage. Geldstrafen von bis zu 90 Tagessätzen sind grundsätzlich nicht im Führungszeugnis vermerkt. Vor diesem Hintergrund bewirkt die neue Verurteilung nicht, dass die alte Verurteilung nach Ablauf der Löschungsfrist im Führungszeugnis stehen bleibt.

Rechtsmittel gegen das neue Urteil sowie Fragen der Rechtskraft haben hier keine Auswirkungen auf den Inhalt des Führungszeugnisses.