So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Kianusch Ayazi.
Kianusch Ayazi
Kianusch Ayazi,
Kategorie: Strafrecht
Zufriedene Kunden: 355
Erfahrung:  Juristischer Mitarbeiter at ProfDrPannenRAe
106185746
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Strafrecht hier ein
Kianusch Ayazi ist jetzt online.

Unsere 15 Jährige Tichter wurde heute das erste Mal bei

Diese Antwort wurde bewertet:

Unsere 15 Jährige Tichter wurde heute das erste Mal bei einer Straftat erwischt. Davor war sie nie auffällig, oder so. Im Raume stehen nun Betrug und das Schwarzfahren. Was wird nun auf sie zukommen? Wie wird es mit der Strafe und ihrem Führungszeugnis aussehen? Zudem ist anzumerken, dass sie die Tat direkt beim Kontrolleur zugab und Reue gezeigt hat, außerdem war sie kooperativ und freundlich.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage. Gerne helfe ich Ihnen.
Bitte gedulden Sie sich einen Augenblick, während ich meine Antwort für Sie ausarbeite.

Bei Bedarf stehe ich Ihnen auch gern für ein telefonisches Beratungsgespräch zur Verfügung. Buchen Sie dieses einfach als Premium-Service dazu.
Mit freundlichen Grüßen
Kianusch Ayazi, LL.B. (Bucerius Law School)
- Rechtsanwalt -

Vielen Dank für Ihre Geduld.

Bei Betrug und dem Erschleichen von Leistungen ("Schwarzfahren") handelt es sich um Straftaten gemäß der §§ 263, 265a StGB. Dabei ist der Betrug mit Geldstrafe oder Freiheitsstrafe von bis zum fünf Jahren und das Erschleichen von Leistungen mit Geldstrafe oder Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr belegt.

Da Ihre Tochter 15 Jahre alt ist, greift indes das Jugendstrafrecht. Dieses sieht vor, dass statt Geld- und Freiheitsstrafe jugendgerechte Sanktionen verhängt werden. Diese reichen von einer gerichtlichen Ermahnung über Sozialstunden bis hin zum Jugendarrest. Wenn es sich um die erste Tat Ihrer Tochter gehandelt hat und sie auch Reue zeigt, so ist zu erwarten, dass das Verfahren entweder wegen Geringfügigkeit ganz eingestellt wird oder es mit einer Ermahnung oder einer geringen Auflage abgeschlossen wird. Schwerere Sanktionen sind meiner Einschätzung nach wegen "Schwarzfahrens" nicht zu befürchten. Selbiges gilt für den Betrug, sofern dieser von geringer Schwere gewesen ist.

Konnte ich Ihnen damit behilflich sein?

Ich bitte Sie um Abgabe einer Bewertung (3-5 Sterne). Danach können Sie ggf. Rückfragen stellen.

Kianusch Ayazi und weitere Experten für Strafrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 14 Tagen.
Nunja, der Betrug bezieht sich hierbei ja auf das fahren mit einer Fahrkarte, die auf jemand anderen, als unsere Tochter zugelassen war.

Ich verstehe - vielen Dank für Ihre ergänzende Angabe.

In diesem Falle bleibt es bei der oben mitgeteilten Einschätzung - wenn das Verfahren nicht sogar eingestellt wird (wovon ich ausgehe), dürfte allenfalls eine Abmahnung oder eine leichte Sanktion nach dem Jugendstrafrecht am Ende des Verfahren stehen.