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Kianusch Ayazi
Kianusch Ayazi,
Kategorie: Strafrecht
Zufriedene Kunden: 698
Erfahrung:  Juristischer Mitarbeiter at ProfDrPannenRAe
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Kianusch Ayazi ist jetzt online.

Es geht um den Aufbau in einer Klausur bei vorliegen einer

Diese Antwort wurde bewertet:

Es geht um den Aufbau in einer Klausur bei vorliegen einer Wahlfeststellung. Da die Wahlfeststellung eigentlich ja nie wirklich in Klausuren vorkommt habe ich bis zum Hauptstudium nicht eine Klausur diesbezüglich gehabt. War aber in einer mündlichen Prüfung und da findet ja praktisch jeder etwas das er falsch machen kann.Nehmen wir klassisch Diebstahl und Hehlerei, an dem man es abhandeln kann. Nun ist es ja so, dass Aufbaufragen niemals erklärt werden düfen, aber die Wahlfeststellung ansich ist schon eine so umstrittene Frage, dass allein der Aufbau Probleme aufwirft.Wenn ich nun ganz nach Lehrbuch Diebstahl prüfe, kommt man zu dem Punkt in dubio pro reo, Tatsachenunsicherheit und gleiches dann auch bei der Hehlerei. Nun kann der Täter nicht wegen beidem freigesprochen werden.Füge ich dann einfach einen Punkt z.B. VIII. Wahlfeststellung an? Gleichzeitig ist es hier ja gar nicht mehr möglich den Gutachtenstil zu nutzen, sondern man schreibt praktisch einen Aufsatz oder irre ich mich? Erkläre ich da nun den ganzen § 1 StGB , rechtspolitische Grundsätze und laufe Gefahr den Aufbau zu rechtfertigen? Nun ist es jedoch auch so, dass die verfassungsrechtliche Sichtweise nicht unerheblich ist.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage. Gerne helfe ich Ihnen.
Bitte gedulden Sie sich einen Augenblick, während ich meine Antwort für Sie ausarbeite.

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Mit freundlichen Grüßen
Kianusch Ayazi, LL.B. (Bucerius Law School)
- Rechtsanwalt -

Vielen Dank für Ihre Geduld. Meiner Einschätzung nach sollten Sie beide Straftatbestände vollständig abprüfen und sodann in einem nachgeordneten Punkt die Wahlfeststellung abhandeln. Sie sollten zur Wahlfeststellung keine zu ausführliche Stellungnahme abgeben, indes ist es sicherlich nicht verkehrt, einige Sätze dazu zu verlieren. Dies können Sie meines Erachtens durchaus im Urteilsstil machen. Aus eigener Erfahrung empfehle ich Ihnen, sich einmal übungsweise eine entsprechende Musterpassage zu überlegen und sich diese einzuprägen, damit Sie im "Ernstfall" das Rad nicht neu erfinden müssen.

Konnte ich Ihnen damit behilflich sein?

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Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Natürlich müssen beide Tatbestände durchgeprüft werden, das ist mir natürlich bewusst, sonst käme ich natürlich gar nicht zu dem eigentlichen Problem. Da spielt dann ja auch der Punkt der naheliegenden SV-Auslegung eine Rolle. Ich muss praktisch alles unternehmen, dass ich nicht zur Wahlfeststellung komme.Was ist denn ein Beispiel für:keine zu ausführliche Stellungnahme abgeben, indes ist es sicherlich nicht verkehrt, einige Sätze dazu zu verlieren.
Als Beispiel hatte ich ja Diebstahl und Hehlerei genannt. Angenommen bei T findet man eine Sache, es ist nicht klar ob Produkt aus Diebstahl oder Hehlerei, es muss aber eins sein. SV gibt keinen Aufschluss, T macht vom Schweigerecht gebrauch.Nun habe ich die Wahlfeststellung.

Meine Empfehlung wäre in diesem Fall, dass Sie genau diese Sachlage unter dem entsprechenden Unterpunkt einmal schildern. Sodann gehen Sie darauf ein, dass die Wahlfeststellung eine Methode wäre, um die Problematik zu lösen. In möglichst einem Satz erwähnen Sie potentielle verfassungsrechtliche Bedenken dagegen. Sodann geben Sie aber an, dass diese nicht angebracht sind, da die verfassungsrechtlichen Vorgaben gewahrt sind - dies entspreche auch der derzeitigen Rechtsprechung.

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