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ragrass
ragrass, Rechtsanwältin
Kategorie: Strafrecht
Zufriedene Kunden: 7550
Erfahrung:  langjährige Erfahrung als Strafverteidigerin
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ragrass ist jetzt online.

Arbeitsplatz: Krankenhaus Es besteht der hochgradige

Diese Antwort wurde bewertet:

Arbeitsplatz: Krankenhaus

Es besteht der hochgradige Verdacht dass einer der oberärztlichen Mitarbeiter (OA1) eine Kamera im Arztzimmer der Intensivstation (hier auch Schlafgelegenheit) installierte um den (privaten) Kontakt einer Assistenzärztin (AÄ) zu einem anderen Kollegen (anderer Oberarzt = OA2) zu dokumentieren. Der OA1 gab nach einiger Zeit deutliche Hinweise auf den Inhalt des Gespräches zwischen der AÄ und dem Diensthabenden OA2 und drohte mit Veröffentlichung der Filme auf YouTube.

Fragen:
1. Wie kann dem Mitarbeiter Einhalt geboten werden
2. welche Folgen und Konsequenzen können dem OA1 blühen
3. welche Strafbestände liegen vor?

Vielen DANK!

Sehr geehrter Fragesteller,

Sie schreiben "Verdacht". Beweise (Auffinden der Kamera) sind nicht vorhanden ?

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 5 Monaten.

Sehr geehrter Frau Anwältin

Leider gibt es derzeit nur eine mündliche Aussage des OA1 der AÄ gegenüber unter 4 Augen, indem er GENAUE Details von Verhaltensweisen (Mimiken/Gestiken) und Gesprächsinhalte zwischen OA2 und AÄ wiedergegeben hat, die alleine im Raum waren zumal dies abends war.
Zudem hat OA1 der AÄ mündlich gesagt dass er sie über Wochem auch „verfolgt“ habe was sie tut.
Zudem hat OA1 der AÄ gesagt er habe dieses Video auf seinem Computer zuhause gespeichert.

Mit freundlichen Grüßen ***

Sehr geehrter Fragesteller,

versteh ich Sie richtig, dass OA1 die "Beobachtung bzw das Abhören" zugegeben hat ?

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 5 Monaten.
Ja, er hat es der AÄ gegenüber zugegeben allerdings nur unter 4 Augen.

Sehr geehrter Fragesteller,

danke, ***** ***** Justanswer genutzt haben und den Nachtrag.

Wenn es zugegeben wurde, dann könnten die Personen, gegenüber denen die Äußerung erfolgte, als Zeugen fungieren. Die Beweisbarkeit eines Verhaltens, einer Tat, ist zumeist das größte Problem.

Durch das Beobachten und Abhörung liegt eine Strafbarkeit gem. §§ 201, 201 a StGB vor. Dem OA1 droht bei einer Strafanzeige zumindest eine Geldstrafe.

Auch kann dies arbeitsrechtliche Konsequenzen haben, da der Arbeitgeber ein solches "Ausspähen" von Mitarbeitern nicht hinnehmen muss. Wegen der "Schwere des Verstoßes" wäre keine Abmahnung erforderlich, sondern man könnte sofort die fristlose Kündigung ausprechen.

Besteht die Besorgnis, dass das Beobachten und Abhören fortgesetzt wird, können die von der Aktion betroffenen Personen einen Unterlassungsanspruch (§§ 823,1004 BGB) zunächst außergerichtlich mit strafbewehrter Unterlassungserklärung oder, wenn diese nicht abgegeben wird, auch gerichtlich geltend machen.

Ich hoffe, Ihnen einen Überblick gegeben zu haben und darf Sie um Bewertung der Antwort bitten. Falls noch Fragen bestehen, teilen Sie dies bitte mit.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Sehr geehrter Fragesteller,

haben Sie noch Fragen ?

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Sehr geehrter Fragesteller,

offensichtlich bestehen keine Fragen mehr ! Sehr gut ! In diesem Fall nehmen Sie bitte eine Bewertung der umfangreichen Antwort vor oder teilen mit, was einer Bewertung entgegensteht. Vielen Dank für Ihre Aufrichtigkeit !

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 5 Monaten.
Eine Frage haette ich noch, der OA1 steht ja unter Schweigepflicht bzw. Im Krankenhaus Herrchen ja besondere Datenschutzrichtlinien… Insbesondere weil in diesem Zimmer auch Patienten Daten verwaltet werden und die Kollegen zu dem sich dort umziehen und zum Teil übernachten. Dieser Kollegin wurde zum Beispiel gesagt dass sie die ganze Nacht nicht in diesem Zimmer gewesen sei.Hat dies zusätzlich relevante rechtliche Konsequenzen?Vielen Dank ***** ***** mit freundlichen Grüßen
Kunde: hat geantwortet vor 5 Monaten.
Also später in der Nacht) d h er hat die ganze Nacht über gefilmt....
Kunde: hat geantwortet vor 5 Monaten.
Hallo Frau GrassIch hatte noch eine Frage gestellt und diese online gestellt?! Haben sie düse nicht bekommen
O
Mit freundlichen Grüßen

Sehr geehrter Fragesteller,

ein (zusätzlicher) Verstoß gegen die Verschwiegenheitsverpflichtung ist nicht erkennbar, denn es sind ja keine Patientendaten offenbart worden.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Sehr geehrter Fragesteller,

kann ich noch etwas tun für Sie ?

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Sehr geehrter Fragesteller,

Sie haben keine Fragen mehr ? Bitte bewerten Sie nun die vielfachen und sehr umfangreichen Antworten und honorieren damit meine Arbeit für Sie. Vielen Dank, ***** ***** so fair sind !

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Sehr geehrter Fragesteller,

ich bitte nochmals um Fairness. Ich habe jede Ihrer Fragen umfangreich beantwortet. Bewerten Sie nun bitte oder teilen Sie zumindest mit, was einer Bewertung entgegensteht.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

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