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Claudia Schiessl
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin
Kategorie: Strafrecht
Zufriedene Kunden: 17967
Erfahrung:  Langjährige Erfahrung auf dem Gebiet der Strafverteidigung
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Claudia Schiessl ist jetzt online.

Guten Tag, Frau Schiessl, vor einiger Zeit hatte ich Ihnen

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Tag, Frau Schiessl,
vor einiger Zeit hatte ich Ihnen einen Vorfall geschildert, bei dem ich von einem Nachbarn im Beisein von dessen Freundin zu Boden gestoßen wurde.
Inzwischen habe ich bei der Polizei - mit Vorlage meines ärztlichen Attests - Anzeige erstattet und meine Zeugin hatte ebenfalls von der Polizei einen Bogen zum Ausfüllen ihrer Zeugenaussage bekommen.
Seitdem habe ich nichts mehr gehört.
Schon beim Gespräch mit der diensthabenden Polizeikommissarin wurde mir gesagt, dieser Fall sei eher im Privatrecht anzusiedeln und würde üblicherweise mit Hilfe eines Mediators, der zwischen mir und den Nachbarn vermitteln würde, gelöst werden.
Sie machte mir nicht viel Mut über den Erfolg einer solchen Anzeige.
Sie wies mich darauf hin, dass die Staatsanwaltschaft sich mit solchen Fällen normalerweise nicht groß befassten.
Ich habe daraus für mich geschlossen, dass man durchaus körperliche Angriffe, wenn sie nicht zu einem sehr ernsten oder gar lebensgefährlichen Problem werden, tolerierbar sind und ich daraus schließen müsste, mir eben ein anderes Wohnumfeld zu suchen.
Ich fühle mich durchaus dazu berechtigt dort zu wohnen, wo ich möchte. Auch wenn mir die Nachbarschaft nicht zusagt, finde ich meine Wohnung günstig und schön und denke eher, dass ich mich durch die Nachbarn, die mich offensichtlich aus meiner Wohnung rausekeln wollen, nicht einschüchtern lasse.
Werde ich bei der Polizei nachfragen müssen, wie und ob etwas unternommen wird?
Man hatte mir nur einen Infobogen nach der Anzeigenaufnahme in die Hand gedrückt und mich darauf hingewiesen, dass ich nach einer gewissen Frist informiert würde, wenn der Fall nicht weiter verfolgt wird.
Wird irgendwas unternommen werden? Was kann ich erwarten? Hat der Nachbar inzwischen eine solche Anzeige zugesandt bekommen?Vielen Dank für Ihre Zeit und Ihre Antwort.

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Natürlich sind körperliche Angriffe keineswegs tolerierbar, denn wir leben nicht in einem rechtsfreien Raum.

Das Recht muss dem Unrecht auch nicht weichen ( Satz habe ich im Studium schon gelernt) so dass Se natürlich wohnen bleiben können, wo Sie möchten.

Der Polizist wollte wahrscheinlich nur sagen, dass die Straferwartung für die Dame nicht so hoch wird.

Ist sie nicht vorbestraft kommt sie mit Geldstrafe davon

Zudem haben die Ermittlungsbehörden überviel zu tun, so dass Sie sich noch etwas werden gedulden müssen.

Wenn man Sie aktuell neue Angrffe befürchten, können Sie einen Gewaltschutzantrag am Familiengericht stellen.

Der hat den Inhalt, dass die Peson sich Ihnen nicht nähern darf, Sie nicht ansprecchen etc.

Kunde: hat geantwortet vor 4 Monaten.
Vielen Dank, ***** *****
Ich würde mein empfundenes Bedrohen durch diese Nachbarn gern noch näher beschreiben, auch zur Erläuterung meiner Wohnsituation und meinem dringlichen Wunsch nach einer Lösung, ohne dass ich aus meiner Wohnung ausziehe:Mein Problem ist in der Angelegenheit, dass ich zur Zeit allein lebe und dadurch, so empfinde ich das zumindest, keinen "gesellschaftlich-sozialen" Schutz habe.Auch wenn ich mich keineswegs vor den Nachbarn fürchte, weiß ich, dass jene Nachbarn sich überall im Haus und in den anliegenden Nachbarhäusern ein gutes soziales Netzwerk aufgebaut haben, wodurch sie sich einfach auch stark und überlegen fühlen.
Hinzukommt, dass die "Angreifernachbarn" genau über mir wohnen und gerade der Nachbar, der mich zu Boden gestoßen hat, fast immer zu Hause ist. Seine Freundin arbeitet außer Haus. Und dieser Nachbar ist entweder arbeitslos oder arbeitet von zu Hause. Ich weiß nichts Genaueres.Dadurch, dass das Haus sehr schlecht gedämmt ist, hören beide Parteien immer, wann die jeweiligen Personen in ihrer Wohnung sind und wann nicht: durch Stühlerücken, in der Wohnung hin und hergehen, etwas auf dem Tisch abstellen, sogar Reden hört man manchmal.
Das macht es etwas ungemütlich, da Privatsphäre nur bis zu einem gewissen Grad vorhanden ist, auch wenn die Wohnung schön geschnitten ist etc.Ich hatte auch schon Belästigungen anderer Art von den Nachbarn, wenn auch geringfügige:
Müll vor meiner Wohnungstür, einen Zettel mit der Aufschrift: "Der Müllmann sagt: Wir brauchen dich nicht." - den ich nicht aufhob, sondern einfach vor meiner Wohnungstür liegen ließ. Beim Nachhausekommen lag der Zettel natürlich nicht mehr vor meiner Tür.
Früher wurde auch in den Morgenstunden bei mir geklingelt.
Und da auch die beiden Schlafzimmer übereinander liegen, hört man sogar Musik und Weckergeräusche.
Folge: Wenn ich arbeitsbedingt meinen Wecker bspw. um 4.45 Uhr klingeln ließ, konnte ich sicher sein, dass, wenn ich den Wecker am Folgetag erst um 5 klingeln ließ, die Nachbarn über mir auch um 4.45 Uhr den Wecker läuten ließen.
Eine Zeitlang war das ganz schlimm. Als ob sie genau registrierten, wann mein Wecker klingelte und ihren dann noch früher stellten und so laut, dass ich auch davon wach wurde.
Ich kann meinen Wecker nicht viel leiser stellen, wenn ich noch wach werden will, nur damit die Nachbarn über mir das nicht hören. Zudem scheinen die Schallwellen hauptsächlich nach oben zu gehen, da lautere Musik - so wie ich sie als laut empfinde - nicht vor meiner Wohnungstür zu hören ist.Auch, wenn ich nach Hause komme und die Nachbarn da sind - was fast immer der Fall ist - kommen sie sofort laut trampelnd über mir dahin, wo ich mich gerade in der Wohnung befinde. Oder stampfen ein paar mal mit dem Fuß auf oder klopfen mit einem Gegenstand gegen etwas. Vielleicht, um mir zu zeigen, dass sie da sind oder um mich zu ärgern. Denn vor ein paar Jahren hatte ich sie gebeten, nicht so durch die Wohnung zu trampeln.Vielleicht konnte meine Beschreibung die Situation noch besser erläutern.

Sehr geehrter Ratsuchende, das verstehe ich sehr gut. Wenn sie sich aber nicht wohl fühlen dann würde ich Ihnen wirklich empfehlen, in eine andere Gegend zu ziehen, in der vielleicht mehr singles wohnen

Claudia Schiessl und 2 weitere Experten für Strafrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Monaten.
Vielen Dank. Ich werde mir eine Lösung einfallen lassen müssen.
Ich danke ***** *****ür Ihre Hilfe.