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Claudia Schiessl
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin
Kategorie: Strafrecht
Zufriedene Kunden: 17959
Erfahrung:  Langjährige Erfahrung auf dem Gebiet der Strafverteidigung
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Claudia Schiessl ist jetzt online.

vor einer Woche wurde ich auf einem Weg hinter meinem Haus

Diese Antwort wurde bewertet:

vor einer Woche wurde ich auf einem Weg hinter meinem Haus von meinem Nachbarn zu Boden gestoßen, wobei ich mit dem Rücken und Steiß mit voller Wucht teils auf Gras, teils auf Asphalt aufprallte. Mein Kopf schleuderte zurück und prallte - nur leicht zwar - auf den Boden, da ich nicht rechtzeitig die Hände zum Auffangen hinzunehmen konnte.
Die Ausgangssituation: Mit diesen Nachbarn bestand von jeher keine beidseitige Sympathie, auch ohne sich näher zu kennen. Es handelt sich um ein junges Paar, geschätzt Mitte 20.
Am vergangenen Sonntag ging ich mit einer Freundin zusammen ums Haus herum spazieren. Das Nachbarpärchen ging wenig später den gleichen Weg. Es kam zu einem unfreundlichen Gespräch zwischen uns, ohne jedoch beleidigend zu werden. Der Nachbar sagte, er habe mit niemandem im Haus Probleme, nur mit mir. Als ich ihn fragte, worin diese denn bestünden, fragte er mich, dasselbe. Man sei ja schließlich erwachsen und könne sich auch so unterhalten und ich solle ihm sagen, welche ich denn mit ihnen hätte. Ich ging nicht auf seine Frage ein, sondern nannte ein Ereignis Weihnachten vor ein paar Jahren, als ich in die Nachbarstadt fuhr und er mich bis zum Ortseingang dicht verfolgte, mich förmlich auf seiner Motorhaube vor sich herschob. Als ich am Ortseingang angekommen war, bog er ab und drehte um. Zum Glück konnte ich dabei sein Kennzeichen erkennen. Als ich ihm das sagte, fragte er, warum er das denn tun solle. Ich entgegnete, dass ich das nicht wüsste. Er müsste es wohl wissen. Als ich dann nur einen leichten Schritt nach vorne machte, auf seine Freundin zu, die ihm das Reden überlassen hatte, rief er plötzlich: "Fassen Sie meine Freundin nicht an!" Holte aus und stieß mir erst einmal, dann nochmal gegen die Brust bis ich taumelte und ungebremst zu Boden fiel und dabei meine Brille verlor.
Die Freundin die mich begleitete, konnte ihn nur am Arm festhalten, dass er nicht noch weitermachte und fragte, was das denn solle. Er sagte daraufhin, ich solle mal zum Therapeuten gehen und wandte sich ohne ein weiteres Wort mit seiner Freundin von uns ab und ging weg....
Die Freundin und ich waren so perplex, dass wir nicht gleich zur Notaufnahme (da Sonntag) fuhren oder zur Polizei, sondern erst einmal das Geschehen besprachen. Fakt ist, dass ich immer noch einen Meter von der Nachbarin entfernt gestanden hatte und sie auch nicht im mindesten berührt hatte, ihr Freund mich aber wohl!
Inzwischen habe ich ein ärztliches Gutachten und werde damit Anzeige erstatten. Nun meine Frage: Könnte ich Anzeige auch in der Nachbarstadt einreichen, statt bei der Polizeistation meines Wohnortes, in dem der Fall passiert ist? Und auch dort das Attest vorlegen? Ich bin tatsächlich häufiger in der Nachbarstadt als im eigenen Wohnort.
Ich habe ja schon in Erfahrung bringen können, dass ich für die Strafanzeige insgesamt maximal drei Monate Zeit habe.
Oder muss man zwingend zur dazugehörigen Ortspolizei gehen?
Ich wollte die Anzeige nicht online erstatten, da ich das Attest einscannen müsste und vermutlich möchte man sowieso das Original haben.

Was meinen Sie dazu?

Vielen Dank für Ihre Hilfe.

Sehr geehrter Ratsuchende, vielen Dank ***** ***** freundlichen Anfrage.Jede Polizeidienststelle ist verpflichtet, ihre Anzeige aufzunehmen.Sie können bei der Polizeidienststelle des Nachbarortes Anzeige erstatten und auch das Attest vorlegen. Sie müssen nicht zwingend zur Ortspolizei gehen und auch nicht zwingend die Anzeige online erstatten.Die Polizei ermittelt und legt dann die Sache der Staatsanwaltschaft
vor.Das Attest sollten Sie schon im Original einreichen.Ich empfehle Ihnen dringend, hier Anzeige zu erstatten, denn dieses Verhalten muss unbedingt geahndet werden.Ich hoffe,ich konnte Ihnen weiterhelfen. Bitte fragen Sie sehr gerne nach.Wenn ich helfen konnte freut mich eine positive Bewertung.Vielen Dank
Claudia Schiessl und weitere Experten für Strafrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Monaten.
Vielen Dank, ***** *****ältin Schiessl, für Ihre schnelle Antwort. Sollten weitere Fragen meinerseits aufkommen, mache ich gerne von Ihrem Angebot der Rückfrage Gebrauch.
Sehr geehrter Ratsuchender, ich wünsche Ihnen alles Gute und Sie können hier jederzeit zurückkommen und nachfragen