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Kategorie: Strafrecht
Zufriedene Kunden: 857
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Ich habe über ein online verkaufsplatform bücher in wert von

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich habe über ein online verkaufsplatform bücher in wert von 100€ zum verkauf angeboten. Daraufhin hatte ich dann mit jemanden einen verkauf ausgemacht. als ich das geld bekommen hatte, hatte ich die bücher dummerweise schon vor ort bei mir jemanden verkauft gehabt. dem käufer, der keine Bücher erhalten hatte, habe ich dann erst nach 4-5 Wochen das Geld zurück erstattet.

Ein Käufer hatte dann erst bei der polizei Anzeige erstattet aber als er das Geld zurück hatte, dies auch der Polizei mitgeteilt und auch gesagt, das kein Schaden zustande gekommen ist.

Wenn ich bei der Polizei zu diesem Fall der mit dem Käufer geklärt ist, da er die Rückerstattung bekommen hat, verhöhrt werde und nach weiteren Fällen gefragt werde, darf ich die Polizei anlügen und nein antworten?(polizei hat laut ermittlunsgakte nichts gegen mich in der hand bzw weiß von keinen weiteren Fällen)

Wenn ich sage ja antworte (dann würde ich die polizei ja erst aufmerksam darauf machen und mich noch weiter reinreiten, obwohl die Fälle ja schon längst persönlich mit den Käufern geklärt sind und diese auch nicht zur Anzeige gebracht wurden)

Wenn ich auf die Frage nach weiteren Fällen die Aussage verweigern würde, dann würde ich mich ja quasi auch verdächtig machen und die können sich denken das es weitere Fälle gibt und die ermittlungen weiterführen.

Können Sie mir dazu einen Rat geben wie man sich bei solchen Fragen am besten verhalten sollte?

Sehr geehrter Fragesteller,

bei Ihnen könnte eine Strafbarkeit wegen Betruges § 263 StGB im Raume stehen. Dieser wäre auch dann verwirklicht, wenn Sie den Schaden zwischenzeitlich wieder gut gemacht haben. Es hätte nur Auswirkungen auf das Strafmaß.

Wenn Sie von der Polizei als Beschuldigter vernommen werden, haben Sie das Recht zu schweigen - Sie dürfen auch lügen, das darf nicht zu Ihrem Nachteil ausgelegt werden. Deswegen sollten Sie am Besten erst einmal garnichts sagen.

Sie haben das Recht zu schweigen - und dieses Recht sollten Sie ernsthaft wahrnehmen und KEINERLEI Angaben zur Sache machen, schon gar nicht ungefragt.

Egal, was Sie sagen, damit würden Sie sich nur reinreiten.

 

Ich hoffe, dass ich Ihnen hiermit weiter helfen konnte und freue mich auf Ihre wohlwollende Bewertung.

Herzlichst Ihr

Roland Hoheisel-Gruler

Rechtsanwalt

 

Kunde: hat geantwortet vor 5 Monaten.
Danke fuer ihre Antwort . Aber wenn ich auf die Frage nach weiteren Fälle antworte : "ich verweigere die Aussage " dann kann sich der Polizist und später die Staatsanwaltschaft doch denken das da noch mehre Fälle sind und dementsprechend Nachforschungen anstellen .

Das ist immer der Fehlschluss.

Sie verweigern - und die dürfen sich gar nichts denken

Sie könnten dann in andere Richtung ermitteln, wenn sie denn Anhaltspunkte haben....

Sie brauchen da keine Angst haben - das ist übrigens ganz alltäglich, vielmehr würden die hellhörig werden, wenn Sie denen irgend eine Story auftischen und dann erst recht ermitteln.

 

Kunde: hat geantwortet vor 5 Monaten.
Ich hatte gedacht, morgen die Aussage ungefähr so zu machen:

Ich habe Ende September das Buch über eine Online Verkaufsplattform zum Verkauf angeboten und mich dann mit Frau A auf 105€ sowie Versand der Bücher geeinigt. Nachdem ich meine Kontodaten Frau A geschrieben hatte, kam nichts von ihr zurück, sodass ich ihr nochmals geschrieben hatte. Daraufhin meinte Sie, das Sie nicht überweisen könnte, da ich ein deutsche Konto habe und sie ein österreichisches und die Bic fehlen würde. Das fand ich komisch weil bei EU Überweisungen die Iban normalerweise reichen sollte. Daraufhin habe ich ihr dann die Kontodaten meine Österreichischen Konto geschrieben. Auf diese Nachricht kam dann erstmal nichts von Frau A. Daraufhin hatte ich die Bücher dann anderweitig verkauft gehabt, weil nichts mehr von Frau A kam. Ich hatte dann die 105€ von einem Herrn A auf meinem Konto erhalten. Ich hatte Frau A dann nochmal geschrieben gehabt aber es kam nichts zurück. Nach mehreren Wochen habe ich dann erst die 105€ an Hernn A zurücküberwiesen. Auch danach hatte ich Frau A nochmal mehrmals geschrieben aber es kam nichts mehr zurück. Durch die Rücküberweisung hatte ich dann gedacht, das der Fall erleidgt wäre.

Dieser Ablauf der Nachrichten ergibt sich aus meinen noch vorhanden E-Mails mit Frau A, allerdings weiß ich nicht zu 100% ob doch noch eine E-Mail dazwischen war und diese nicht mehr in meinem Eingang oder Gesendet Ordner ist.

Sollte ich bei gewissen Punkte eine andere Wortwahl verwenden oder bestimmte Punkte einfach weglassen oder genauer erklären?

Ich weiß halt nicht, was ich genau auf die Frage, wieso ich das Geld nicht direkt zurücküberwiesen habe, sagen soll.

Ich würde ja garnichts sagen - aber so klingt das erst mal unverfänglich. Wenn Sie unbedingt wollen, können Sie das sagen - aber ich würde lieber schweigen

Die Wortwahl wäre soweit in Ordnung


Kunde: hat geantwortet vor 5 Monaten.
Können Sie auch sagen, ob im Österreichischen Recht, man auch bei der Polizei Vernehmung als Beschuldigter "Lügen* darf um sich nicht selbst zu belasten?

man darf auch in Österreich lügen, das folgt u.a. auch aus der EU-Grundrechte-Charta und der EMRK.

 

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