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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Strafrecht
Zufriedene Kunden: 24961
Erfahrung:  Strafrecht war ein Schwerpunkt während meines Referendariats
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ra-huettemann ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, mein Name ist Schönheit und

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrte Damen und Herren,
mein Name ist Andrea Schönheit und hatte mir vor einiger Zeit schon einmal
Rat bei Ihnen eingeholt.
Nun zu meinem Anliegen:
Ich bin rechtskräftig geschieden. Aus der Ehe entstammen 2 Kinder, Colin (12 Jahre)
und Chiara (16 Jahre). Mein ehemaliger Mann behauptet, dass Colin nicht von
ihm abstammen würde. Obwohl ich ihm versichert habe, dass dies zu 100% nicht der
Fall sei, beharrte er auf seinem Standpunkt und hat beim Amtsgericht einen Vaterschaftstest anordnen lassen. Warscheinlich ging es ihm darum keine Unter-
zahlungen für Colin leisten zu wollen. Hinzufügen möchte ich, dass Colin Leistungs-
sportler ist und internatsmäßig am Sportgymnasium Erfurt untergebracht ist, was
infolge dieser Tätigkeit mit erheblichen Zusatzkosten verbunden ist, für die er z.T.
mitaufkommen muß.
Seit einigen Tagen liegt mir das Ergebnis des Vaterschaftstestes von der Uni-Klinik
Erfurt vor mit dem Ergebnis, dass mein ehemaliger Ehemann zu 99,999 % der Vater
von Colin ist. Daran habe ich niemals gezweifelt!!!
Sehr geehrte Anwälte, ich möchte mir diese Unterstellungen und Verleumdungen, die in der Vergangenheit von meinem ehemaligen Mann erhoben worden sind und die mich
zutiefst gekränkt haben, nicht gefallen lassen und bitte Sie um Rat.
Dies umsomehr, da ich selbständig bin
und viele meiner Patienten und andere Personen von der Absicht meines ehemaligen
Mannes wußten. Ebenso wurde Colin von Klassenkameraden damit konfrontiert und dies
fördert in keinster Weise das Kindeswohl von Colin.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

um Missverständnisse auszuschließen, muss ich zunächst nachfragen: Hat sich Ihre Ex-Ehemann im Zusammenhang mit seinen Unterstellungen Dritten gegenüber denn in irgendeiner Form herabsetzend/abfällig über Sie geäußert?

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 4 Monaten.
u.a. bei einem Gespräch beim Jugendamt hat er sich so geäußert, dass er Zweifel daran habe, dass er der Vater
von Colin sei. Da mein ehemaliger Mann einen großen Bekanntenkreis hat, gehe ich davon aus, dass er sich auch dort
pralerisch geäußert hat .

Vielen Dank für Ihre weiteren Mitteilungen!

Leider muss ich Ihnen mitteilen, dass bloße an der Vaterschaft geäußerte Zweifel seitens des Kindsvaters rechtlich nicht erheblich sind, wenngleich diese zweifellos moralisch anstößig sein dürften.

Rechtlich erheblich wären solche Äußerungen jedoch nur dann, wenn er hiermit explizit weitere ehrenrührige und wahrheitswidrige Tatsachenbehauptungen gegenüber Dritten aufstellen und/oder verbreiten würde, die Ihr Ansehen in der Öffentlichkeit herabzusetzen geeignet wären - unter solchen Umständen wäre Raum für eine Strafbarkeit wegen übler Nachrede (§ 186 StGB) sowie Verleumdung (§ 187 StGB). Zudem könnten Sie in diesem Fall zivilrechtliche Unterlassungsansprüche gegen ihn geltend machen.

Da derartige weiter gehende herabsetzende Äußerungen Dritten gegenüber nicht vorliegen, besteht leider keine rechtliche Handhabe, gegen das bloße Anzweifeln der Vaterschaft mit rechtlichen Mitteln vorzugehen.

Ich bedaure außerordentlich, Ihnen keine angenehmere Mitteilung machen zu können, aber ich bin als Rechtsanwalt verpflichtet, Ihnen die Rechtslage wahrheitsgemäß darzustellen.

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Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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