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hhvgoetz
hhvgoetz, Sonstiges
Kategorie: Strafrecht
Zufriedene Kunden: 3038
Erfahrung:  xxxxx
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hhvgoetz ist jetzt online.

Das JobCenter geht monatlich von einem durchschnittlichen

Kundenfrage

das JobCenter geht monatlich von einem durchschnittlichen Bruttoeinkommen in Höhe von 379,16 Euro und einem durchschnittlichen Nettoeinkommen in Höhe von 379,16 Euro aus, welche in Höhe von monatlich 223,33 Euro auf die Leistungen angerechnet werden.
Ich habe im Dezember aber nur ein Bruttoeinkommen in Höhe von 262,50 Euro und ein Nettoeinkommen in Höhe von 247,54 Euro verdient und nicht wie vom JobCenter erwähnt ein Brutto-/Nettoeinkommen in Höhe von 379,16 Euro.
Das JobCenter möchte sich nun weigern, den restlichen Differenzbetrag (der mir noch zusteht zu überweisen).
Gepostet: vor 2 Monaten.
Kategorie: Strafrecht
Experte:  hhvgoetz hat geantwortet vor 2 Monaten.

Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,

wenn Sie eine monatliche Abrechnung wünschen, weil das für Sie günstiger ist als die Berechnung über das Durchschnittseinkommen, müssen Sie dies gem. § 41a Abs. 4 Nr. 3 SGB explizit beantragen.

https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_2/__41a.html

Ebenso ist es am Ende des Bewillugungszeitraumes nötig, die abschließende Entscheidung über den monatlichen Leistungsanspruch zu beantragen, wenn Sie voraussichtlich insgesamt zu wenig bekommen haben.

Diese Regelung ist seit 2016 neu und leider ziemlich unpraktisch. Auch sind da viele Details gerichtlich noch nicht durchgestritten worden.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen helfen.

Wenn Sie keine Nachfragen mehr haben, geben Sie bitte eine entsprechende Bewertung ab, denn nur dann erhalte ich meine Vergütung über Just Answer. Nach einer solchen Bewertung können Sie allerdings auch ohne weitere Zusatzkosten an dieser Stelle Nachfragen zum gleichen Thema stellen.

Mit freundlichen Grüßen

Kunde: hat geantwortet vor 2 Monaten.
Das JobCenter weigert sich diese Differenzbeträge monatlich zu überweisen um Überzahlungen zu vermeiden
Experte:  hhvgoetz hat geantwortet vor 2 Monaten.

Zum Ende des Bewilligungszeitraumes kriegen Sie alles ausgeglichen, wenn Sie die obigen Anträge stellen.

Bei schwankenden Einnahmen ist diese Praxis durchaus legitim.

Wenn das Geld nicht reicht, weil Sie jetzt z.B. dauerhaft weniger Geld bekommen, kann auch erhöht werden, vgl. § 41 a Abs. 2. SGB II.

Das müssen Sie dann vortragen, dass die prognostizierten Verhältnisse über den Bewilligungszeitraum überhaupt nicht mehr stimmen.

Gruß

Kunde: hat geantwortet vor 2 Monaten.
ich möchte gerne beantragen eine monatliche Abrechnungen der Differenzbeträge zu erhalten. Könnten Sie mir dabei helfen ein Schriftstück zu erstekken
Experte:  hhvgoetz hat geantwortet vor 2 Monaten.

Sie beantragen einfach formlos die Abrechnung auf Grundlage des tatsächlichen monatlichen Einkommens sowie die abschließende Entscheidung über die Leistungsansprüche zum Ende des Bewilligungszeitraumes.

Wenn die Entscheidung über die vorläufige Abrechnung nahc den Kriterien des § 41 a Abs. 1 richtig war, gibt es keine Rechtsgrundlage, eine monatliche Abrechnung zu verlangen.

Kunde: hat geantwortet vor 2 Monaten.
können Sie da nicht ein schriftsatz erstellen
Experte:  hhvgoetz hat geantwortet vor 2 Monaten.

Nein, das geht im Rahmen dieser Erstberatung nicht. Ich sehe auch keinen Sinn darin, da Sie schlicht wie oben gesagt, die Abrechnung auf Grundlage des tatsächlichen monatlichen Einkommens sowie die abschließende Entscheidung über die Leistungsansprüche zum Ende des Bewilligungszeitraumes beantragen müssen. Das sind 2 Zeilen. Mehr kann ich dazu auch nicht schreiben.

Eine monatliche Auszahlung werden Sie nicht durchsetzen können, wenn Ihr Einkommen tatsächlich schwankt.

Ich wünsche noch einen schönen Tag.

Kunde: hat geantwortet vor 2 Monaten.
Nur Probleme zurzeit
meine Chefin nervt genauso. Sie will mich kündigen da ich eine Grippe habe und krankgeschrieben bin. Wenn Sie mich kündigt bekomme ich dann ganz normal meine Leistungen mehr oder wie sieht das dann aus oder habe ich erst eine 3 monatige Sperrung.
Experte:  hhvgoetz hat geantwortet vor 2 Monaten.

Sperre kriegen Sie gar keine, allenfalls ein Sanktion für 3 Monate (30 % beim Erstverstoß), vgl. §§ 31 ff. SGB II.

https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_2/BJNR295500003.html#BJNR295500003BJNG002001308

Das hängt halt davon ab, ob die Kündigung auf Ihrem Verhalten beruht. Nachgewiesene anhaltende Krankheit gibt keine Sanktion.

Hier wäre aber ohnehin die Frage, ob man gegen eine Kündigung wegen einer Grippe nicht gerichtlich vorgeht.

Gruß

Kunde: hat geantwortet vor 2 Monaten.
bin noch in der Probezeit
Krankheit ist bewiesen durch Attest vom Hausarzt
Experte:  hhvgoetz hat geantwortet vor 2 Monaten.

Ok, in der Probezeit können Sie natürlich rausfliegen, Sie kriegen dann aber keine Sanktion, wenn die Krankheit der Kündigungsgrund ist.