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Claudia Schiessl
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin
Kategorie: Strafrecht
Zufriedene Kunden: 17961
Erfahrung:  Langjährige Erfahrung auf dem Gebiet der Strafverteidigung
44859865
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Claudia Schiessl ist jetzt online.

Hallo Frau Schiessl ! Zur vertraulichen Information: Folgende

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo Frau Schiessl !
Zur vertraulichen Information:
Folgende Anzeige möchte ich gerne abschicken:

Betrifft: Anzeige wegen des Verdachts des versuchten Betruges


Sehr geehrte Damen und Herren!

Hiermit möchte ich die Herren

XXXX und
XXXX

wegen des Verdachts des versuchten Betruges an meiner Person anzeigen.


Begründung:

Punkt 1 – Girokonto.

Seit Oktober 2011 lebe ich getrennt von meinem Mann und die Scheidung steht nun kurz bevor.
Bis zu dem Zeitpunkt hatten wir ein gemeinsames Konto bei der Sparkasse XXXX XXX (Konto-Nummer: XXX, Blz: XXXX). Für dieses Konto war ich die Kontoinhaberin und mein Ehemann hatte Kontovollmacht.
Zum Zeitpunkt der Trennung befanden sich 10.792 Euro auf dem Konto, wovon 9.000,- Euro für meinen Schwiegervater, der mit uns im gleichen Haus wohnte, hinterlegt waren. Dieser Betrag sollte für den Fall seines Ablebens zur Absicherung der Beerdigungskosten von uns verwahrt werden.

Dass dieses allgemein bekannt war, kann

Frau Brigitte XXXXX

bezeugen.

Frau XXXX war die Lebensgefährtin meines im Oktober 2011 verstorbenen Vaters.

Diese Tatsache wird nun von meinem Ehemann nicht mehr dargestellt und findet keinerlei weitere Erwähnung.
Vielmehr wird nun in dem Schreiben der Anwältin meines Ehemannes (Anlage 1, Ziffer 1) behauptet, dass ich das gemeinsame Vermögen, welches sich auf dem o.g. Konto befand, alleine für mich vereinnahmt hätte, welches noch auszugleichen wäre.
Nun fand ich heraus, dass direkt Anfang Oktober 2011 an zwei Tagen jeweils 2.000,- Euro durch meinen Ehemann abgehoben wurden, was an der Kennung der EC-Karte auszumachen war
(siehe Schreiben Anlage 2, Ziffer 1).
Erst daraufhin wurde mit dem Schreiben (Schreiben Anlage 3, Ziffer 1) der Anwältin meines Ehemannes eingelenkt.

Hätte ich also nicht herausgefunden und bewiesen, dass der Betrag bereits von meinem Ehemann vereinnahmt wurde, würde noch heute dieser Betrag zur Disposition stehen.

Während der Transaktionen meines Ehemannes, das Geld für seinen Vater von unserem Konto abzuheben (meine Vermutung), kam es gleichzeitig dazu, dass ich im Zuge der Trennung mein Konto wieder alleine führen wollte, sodass das Konto dann dementsprechend nur noch für mich zugelassen wurde. Während dieser Zeit beantragte ich gleichzeitig einen Kredit bei der Sparkasse XXXX, um mir einen eigenen Hausstand gründen zu können und war deshalb an mehreren Tagen in der Geschäftsstelle der Sparkasse XXXX.
Als ich Anfang Oktober 2011 wiederum dort mit einigen für den Kredit notwendigen Unterlagen vorstellig wurde, berichtete mir meine Sachbearbeitern, Frau YYYYY, dass von unserem Konto zwischenzeitlich 4.000,- Euro abgehoben worden seien und mein Ehemann am Vorabend wutentbrannt an die Scheiben der Geschäftsstelle geschlagen hätte, da seine Karte aufgrund meiner o.g. Maßnahme vom Geldautomaten eingezogen wurde. In seiner Wut forderte er wohl auch die restlichen 5.000,- Euro.
Frau YYYY hatte aus den vorangegangenen Gesprächen bereits Kenntnis davon, dass sich noch 9.000,- Euro meines Schwiegervaters auf dem Konto befanden und ich sagte an dem Tag, dass somit nach der Entnahme meines Ehemannes nun noch 5.000,- Euro offen seien, die mein Mann gestern bei mir telefonisch einklagen wollte. Frau YYYY stellte mir daraufhin einen Auszahlungsbeleg für die Hauptgeschäftsstelle in YYYYY aus, wo ich das Geld dann auch abholte und am gleichen Tag noch meinem Ehemann übergab.
Auch dieser Punkt wird von meinem Ehemann bestritten (siehe Anlage 3, Ziffer 2).

Als Zeugin für diese Darstellung möchte ich Frau XXXX von der Sparkasse XXXXX benennen, die sich bestimmt noch an diesen Vorfall erinnern wird.
Ich kann nur nochmals an dieser Stelle versuchen darzustellen, dass dieses Geld meinem Schwiegervater gehörte; warum sollte ich auch ansonsten noch 5.000,- Euro abheben, obwohl ich schon alleiniger Kontoinhaber war?

Darüber hinaus erscheint es doch ein wenig unlogisch, warum mein Ehemann erst nach über einem Jahr auf einmal die Forderung auf den Ausgleich des Vermögens unseres Girokontos stellt.
Dieses möchte ich damit in Verbindung bringen, dass ich der Meinung bin, dass er von mir einen finanziellen Aderlass sehen möchte, da ich seit ca. Oktober 2012 darauf bestehe, das gemeinsame Haus, welches er noch mit seinem Vater bewohnt, veräußern zu wollen.


Punkt 2 – Schenkung in Höhe von 36.786,- Euro

Seit dem Schreiben vom 23.11.2012 (siehe Anlage 1, Ziffer 2) wird nun ebenso nach so langer Zeit auf einmal behauptet, dass mein Schwiegervater an uns, bzw. mich eine Schenkung vorgenommen hat.
Ich erkläre hiermit an dieser Stelle, dass es nie eine Schenkung gegeben hat. Es wurde sowohl nie darüber gesprochen, auch gibt es keine schriftliche Dokumentation (Schenkungsurkunde) über einen solchen Vorgang.
Man beruft sich wohl darauf, dass man die Schenkung nach dem Scheitern der Ehe rückgängig machen will (Anlage 3, Ziffer 4). Auch hier frage ich mich, warum man so lange damit wartet, obwohl das Scheitern de

Claudia Schiessl :

Sehr geehrter Ratsuchender,

Claudia Schiessl :

vielen Dank für Ihre Anfrage

Claudia Schiessl :

Es ist so , dass Sie für eine Strafanzeige sich auf die reine Sachverhaltsschilderung beschränken sollten, ohne eigene Anmerkungen und eigene Wertungen.

Claudia Schiessl :

Diese Sätze müssen aus der Anzeige entfernt werden.

Claudia Schiessl :

Sie müssen zudem noch schreiben, dass Sie um strafrechtliche Würdigung des Sachverhalts unter allen denkbaren Gesichtspunkten bitten

Claudia Schiessl :

Ansonsten ist der Sachverhalt sehr sorgfältig geschildert und kann so an die Polizei gesandt werden

Claudia Schiessl :

wenn ich Ihnen weiterhelfen konnte bitte ich sehr höflich um positive Bewertung

Claudia Schiessl :

danke

Customer:

Abschließende Frage: Reicht das Ihres Erachtens für eine erfolgreiche Anzeige aus?

Claudia Schiessl :

Ja

Claudia Schiessl :

Bei Unklarheiten wird man Sie als Zeugin ohnehin befragen

Claudia Schiessl und weitere Experten für Strafrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.