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Kategorie: Steuerrecht - Anwälte
Zufriedene Kunden: 189
Erfahrung:  Expert
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Wir haben demnächst eine Lohnsteuer Außenprüfung. Unsere

Diese Antwort wurde bewertet:

Wir haben demnächst eine Lohnsteuer Außenprüfung. Unsere Mitarbeiter führen Zeitkonten. Bei 2 Mitarbeitern haben wir nur eine feste Tätigkeit (Fahrdienst, Winterdienst) und dafür eine feste monatliche Vergütung vereinbart. Stundenlohn und Stundenzahl sind nicht benannt. Somit führen diese Mitarbeiter auch keinen Stundennachweis. Ist das steuerlich zulässig oder kann ich da in der Prüfung Probleme bekommen?

Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

steuerrechtlich ist dieses Vorgehen eines festen Gehaltes zulässig, da Sie trotzdem monatlich Lohnsteuer für die betreffenden Mitarbeiter an das Finanzamt abführen (meine Annahme).

Bei Rückfragen gerne melden - ansonsten freue ich mich über eine positive Bewertung.

Beste Grüße

Rechtlicher Hinweis:


Ich möchte Sie darauf hinweisen, dass dieses Forum eine ausführliche und persönliche steuerliche Beratung nicht ersetzen kann, sondern vor allem dafür gedacht ist, eine erste steuerliche Einschätzung zu ermöglichen. Durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen könnte die rechtliche Beurteilung Ihres Anliegens anders ausfallen.

Kunde: hat geantwortet vor 18 Tagen.
Wir führen pauschale Lohnsteuer ab, da es sich um Minijobber handelt. Meine Befürchtung war, dass der Prüfer behaupten könnte, hier würden wir ggf. den Mindestlohn unterschreiten oder unserer Pflicht zur Dokumentation der gearbeiteten Stunden nicht nachkommen.

Arbeitsvertraglich ist ebenfalls keine Stundenanzahl angegeben, korrekt?

Sofern das zutrifft, werden Sie keine Probleme bekommen.

Kunde: hat geantwortet vor 18 Tagen.
Aber gemäß § 2 NachwG müssen doch Stunden im Vertrag erwähnt werden. Könnte man das auch mit einer maximalen STundenzahl im Vertrag regeln. Mir geht es hier in erster Linie um unsere Pflicht zur Dokumentation von Stunden, die uns das FiAmt evtl. um die Ohren haut.

Für die Lohnsteueraußenprüfung ist es wichtig, dass für das vereinbarte Arbeitsentgelt die entsprechende Lohnsteuer abgeführt wird. Da Sie diese Pauschal abführen, sehe ich aus steuerlichen Gesichtspunkten keine Probleme.

§ 2 NachwG ist ein wichtiges arbeitsrechtliches Gesetz, welches entsprechend durch die Berufsgenossenschaft bzw. durch den Zoll (Einhaltung Mindestlohn z.B.) geprüft wird. Bei arbeitsrechtlichen Belangen darf ein Steuerberater Sie nicht beraten, diese Aufgabe obliegt einem Anwalt.

Beste Grüße

StB-Florian und weitere Experten für Steuerrecht - Anwälte sind bereit, Ihnen zu helfen.