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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Steuerrecht - Anwälte
Zufriedene Kunden: 37087
Erfahrung:  Fachanwaltslehrgang für Steuerrecht
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RASchiessl ist jetzt online.

Guten Abend, mein Mann und ich sind seit letztem Sommer

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Abend, mein Mann und ich sind seit letztem Sommer getrennt, seitdem wohnte ich alleine mit unseren Kindern in der Wohnung, bis März 2021. Er hatte die Miete, Nebenkosten, Strom und Internet/Telefon weitergezahlt, statt direkt Unterhalt. Kann er diese Zahlungen trotzdem "ganz normal" als außergewöhnliche Belastung in der Steuererklärung angeben, und muss ich diese Zahlung dann auch als Einkommen versteuern? Danke sehr.
Fachassistent(in): Wann wurde der Vertrag ursprünglich unterzeichnet?
Fragesteller(in): Der Mietvertrag? Im Februar 2015, von ihm alleine.
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): Das wäre es schon, glaube ich, danke :-)

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

Die Zahlung der Miete ist keine direkte Unterhaltsleistung. Die Unterhaltszahlung muss Ihr Mann gegenüber dem Finanzamt in Nachweis bringen können. Das bedeutet er bräuchte eine Erklärung Ihrerseits, dass Sie die Unterhaltszahlung in Form der Mietkostenübernahme akzeptiert haben.

Wenn Ihr Mann Unterhalt steuerlich geltend machen Will (Ehegattenunterhalt) dann müssen Sie die Zustimmung zum begrenzten Realsplitting erteilen. Wenn Sie dies getan haben, dann müssen Sie den Ehegattenunterhalt versteuern haben dann aber gegen den Mann einen Anspruch auf Ausgleich dieser Nachteile. Das bedeutet, wenn Sie deswegen (mehr) Steuern zahlen müssen, dann muss Ihnen Ihr Mann dies erstatten.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 27 Tagen.
Vielen Dank für Ihre schnelle Anwort. Eine formlose Erklärung reicht? Oder gibt es hierzu vom Finanzamt Vordrucke/Formulare? Eine Frage habe ich noch, bei meinem Noch-Mann läuft ein Insolvenzverfahren, er wird also auch die Steuer 2020 nicht zahlen können, ich vermute, er wird mir dann auch den finanziellen Nachteil durch die Versteuerung der Unterhaltszahlung nicht ausgleichen können. Muss ich in diesem Fall auch zustimmen, dass er die Ausgaben als außergewöhnliche Belastung absetzen kann? Welche Möglichkeiten hätte er sonst noch, als Sonderausgaben?

Sehr geehrter Ratsuchender,

eine Formlose Erklärung reicht. Das Finanzamt stellt hier auch die Anlage U zur Verfügung. Wenn Sie von Ihrem Mann den finanziellen Nachteil nicht ausgeglichen bekommen dann müssen Sie nicht zustimmen. Wenn Sie nichtzustimmen, dann kann Ihr Mann den Unterhalt steuerlich nciht geltend machen.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 27 Tagen.
Vielen Dank ***** ***** einen schönen Abend Ihnen noch. Viele Grüße, Tina Brinkmann

Gerne, wünsche ich Ihnen ebenso!

RASchiessl und weitere Experten für Steuerrecht - Anwälte sind bereit, Ihnen zu helfen.