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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Steuerrecht - Anwälte
Zufriedene Kunden: 28949
Erfahrung:  Fachanwaltslehrgang für Steuerrecht
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RASchiessl ist jetzt online.

Hallo, ich bin Einzelunternehmerin und für die Verteilung

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo,
ich bin Einzelunternehmerin und für die Verteilung von Zeitschriften bei Endkunden zuständig. Hierbei setze ich mehrere geringfügig beschäftigte Mitarbeiter ein, die 2 mal wöchentlich die Zustellung vor Ort übernehmen. Die Mitarbeiter sind zwischen 14 und 70 Jahren alt und verteilen in verschieden großen Gebieten. Es ist ihnen freigestellt, ob sie die Tätigkeit zu Fuß, per Fahrrad, Roller, Pkw oder wie auch immer ausführen. Fußgänger legen im Monat ca. 30-50 km zurück. PKW-Fahrer bis zu 2000 km.
Meine Frage: Kann ich den Mitarbeitern einen Fahrtkostenzuschuss o. ä. zahlen (z.B. in Abhängigkeit von der Verteilstrecke: 30 Cent pro Kilometer), der steuerfrei ist?
Und wenn ja, ist es in diesem Fall für mich von Bedeutung, wie ein Mitarbeiter in der Realität die verteilstrecke zurücklegt?
Besten Dank im Vorraus!

Mit freundlichen Grüßen

Lana Weber
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Ja, können Sie.

Ihre Arbeitnehmer haben keine regelmäßige Arbeitsstätte.

Das bedeutet, die zurückgelegten Entfernungen und der damit verbundene Aufwand sind Reisekosten.

Dies hat zur Folge, dass Sie als Arbeitgeber im Rahmen einer Fahrtätigkeit Ihrer Mitarbeiter dieselben Beträge steuerfrei erstatten, die Ihre Arbeitnehmer als Werbungskosten geltend machen könnte.

Dies sind beim Pkw 0,30 EUR pro Kilometer, mit dem Motorroller 0,13 EUR, mit dem Mofa 0,08 EUR und mit dem Fahrrad 0,05 EUR.

Fußgänger erhalten leider keinen Ersatz.

Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren.

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Falls Sie Rückfragen haben stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Ich bin auch gerne bereit, Ihnen in anderen Angelegenheiten zur Seite zu stehen.

Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einer völlig anderen Beurteilung des Sachverhalts führen kann. Die Frage wurde beantwortet unter der Maßgabe, dass Sie die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) gelesen haben und bereit sind, meine Antwort nach den gesetzlichen Vorgaben zu akzeptieren.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
RASchiessl und weitere Experten für Steuerrecht - Anwälte sind bereit, Ihnen zu helfen.