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Knut Christiansen
Knut Christiansen,
Kategorie: Steuererklärung
Zufriedene Kunden: 4243
Erfahrung:  Steuerberater at Feddersen Jochimsen Christiansen Markussen Steuerberatungsgesellschaft mbH
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Knut Christiansen ist jetzt online.

Guten Abend Das Finanzamt schreibt, dass für das Jahr 2021

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten AbendDas Finanzamt schreibt, dass für das Jahr 2021 die Kleinunternehmerregelung nicht mehr in Anspruch genommen werden darf, da die Umsatzgrenzen überschritten wurden.
Eine Umsatzsteuerjahreserklärung soll nachgereicht werden.
Zum Sachverhalt: Unser Kleingewerbe wurde 2020 im August angemeldet und startete den Betrieb im Oktober 2020. In diesen 3 Monaten betrug der Umsatz 3500€, was hochgerechnet weit unter der 22000€ Grenze liegt. Für das 2. Geschäftsjahr hatten wir im Gründerfragebogen ca. 9000€ angegeben, da wir auch mit ca, dieser Summe rechneten.
Nun lief das Jahr 2021 wieder Erwartens etwas besser und wir haben eine Umsatz von ca. 70000€ erreicht. Mit diesem Umsatz war in keinster Weise vorab zu rechnen und somit hatten wir auch im Jahr 2021 die Kleinunternehmerregelung angewendet. Die 50000€ im 2. Geschäftsjahr sind somit zwar überschritten, aber unserer Auffassung nach zu Jahresbeginn nicht vorhersehbar gewesen. Wie gehen wir nun mit dieser Forderung des Finanzamtes um?
Hinweis: Für das Jahr 2022 verwenden wir die Kleinunternehmerregelung natürlich nicht mehr.Über eine Antwort zu unserer Problematik würden wir uns freuen.

Guten Abend,

wäre es zeitlich für Sie in Ordnung, wenn ich mich morgen Vormittag dazu melde? Könnten Sie mir dann das Schreiben des Finanzamtes einmal hochladen?

Viele Grüße!

Knut Christiansen

Steuerberater

P.S.: das automatische Telefonangebot bitte erst einmal ignorieren.

Kunde: hat geantwortet vor 12 Tagen.
Guten Abend Herr Christiansen,
ich habe hier eine sehr nervöse Frau, die vermutlich kein Auge zumachen wird daher wäre mir eine schnelle Einschätzung sehr wichtig

Können Sie das Schreiben dann bitte einmal hochladen? Dann gebe ich Ihnen heute Abend noch ein Feedback.

Kunde: hat geantwortet vor 12 Tagen.
Datei angehängt (7PZ2LL1)

Okay, vielen Dank. Ich melde mich bis etwa 20.30 Uhr. In Ordnung?

Kunde: hat geantwortet vor 12 Tagen.
Perfekt und das hoffentlich mit guten Nachrichten. Vielen Dank

Die Aussage des Finanzamtes ist so nicht nachvollziehbar. Denn im Jahr 2020 haben Sie die Umsatzgrenze von hochgerechnet 22.000 EUR nicht überschritten. Selbst, wenn man erst den Oktober als Beginn ansetzen würde, würde sich hochgerechnet nur ein Jahresumsatz von 14.000 EUR ergeben. Was das Jahr 2021 betrifft, gilt eine Schätzung zu Beginn des Jahres, ob der Umsatz von 50.000 EUR überschritten wird. So heißt es im Umsatzsteueranwendungserlass:

„Bei der Grenze von 50 000 € kommt es darauf an, ob der Unternehmer diese Bemessungsgröße voraussichtlich nicht überschreiten wird. 3Maßgebend ist die zu Beginn eines Jahres vorzunehmende Beurteilung der Verhältnisse für das laufende Kalenderjahr. 4Dies gilt auch, wenn der Unternehmer in diesem Jahr sein Unternehmen erweitert (vgl. BFH-Urteil vom 7. 3. 1995, XI R 51/94, BStBl II S. 562). 5Ist danach ein voraussichtlicher Umsatz zuzüglich der Steuer von nicht mehr als 50 000 € zu erwarten, ist dieser Betrag auch dann maßgebend, wenn der tatsächliche Umsatz zuzüglich der Steuer im Laufe des Kalenderjahres die Grenze von 50 000 € überschreitet (vgl. auch Absatz 4).“

Sie sollten daher zunächst ein Schreiben an das Finanzamt aufsetzen und widersprechen, dass die Kleinunternehmerregelung nicht angewendet werden könne. Beziehen Sie sich bitte auf den Umsatzsteueranwendungserlass UStAE 19.1 Abs. 3.

Aus meiner Sicht kann es sich hier nur um eine fehlerhafte Beurteilung durch das Finanzamt handeln.

Ich hoffe meine Antwort hilft Ihnen weiter?

Hier noch der Link zum entsprechenden Anwendungserlass: https://datenbank.nwb.de/Dokument/378652_19___1/

Kunde: hat geantwortet vor 11 Tagen.
Sie glauben gar nicht wie erleichtert meine Frau ist. Denn unserer Kenntnis nach haben wir alles richtig gemacht und auch immer nach den Richtlinien gehandelt. Ich werde morgen mit der Dame telefonieren ebenso nach ihrem Vorgesetzten verlangen. Dieser unnötige verursachte Stress für meine Frau, die ihr Herzblut in dieses keine Unternehmen setzt, ist eine Frechheit. Wir danken Ihnen für Ihre ausführliche Antwort und Einschätzung der Sachlage.
Schönen Abend !

Sehr gerne! Darf ich Sie noch um Bewertung mit 3-5 Sternen (bitte anklicken) bitten? Nur dann werde ich anteilig vergütet.

Knut Christiansen und weitere Experten für Steuererklärung sind bereit, Ihnen zu helfen.

Vielen Dank für das Trinkgeld!