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Knut Christiansen
Knut Christiansen,
Kategorie: Steuererklärung
Zufriedene Kunden: 2813
Erfahrung:  Steuerberater at Feddersen Jochimsen Christiansen Markussen Steuerberatungsgesellschaft mbH
103693118
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Knut Christiansen ist jetzt online.

Ich habe dieses Jahr eine Steuerlast von 250.000 euro in

Diese Antwort wurde bewertet:

ich habe dieses Jahr eine Steuerlast von 250.000 euro in meiner GmbH. Ab nächstes Jahr habe ich dort 60.000€ Verlust pro jahr, welche Möglichkeiten habe ich, den Gewinn in die Zukunft zu verschieben?
Fachassistent(in): In welchem Bundesland leben Sie?
Fragesteller(in): Hessen
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Steuerberater wissen sollte?
Fragesteller(in): nein

Guten Tag,

welche Tätigkeit übt Ihre GmbH aus und wodurch ist der Gewinn 2021 so hoch?

Mit freundlichen Grüßen

Knut Christiansen
Steuerberater

Kunde: hat geantwortet vor 11 Tagen.
ich habe die Assets der GmbH im Januar verkauft, nun ruht der Betrieb, ich zahle mir ein Gehalt von 60k pro Jahr aus.

Gab es ggfs. auch eine Immobilie, die veräußert wurde. Falls ja, seit wann gab es diese in der GmbH? Bestünde eine Reinvestitionsabsicht?

Kunde: hat geantwortet vor 11 Tagen.
Ich möchte nicht telefonieren sondern erst einmal sehen, welche Möglichkeiten sie anbieten können

Das Telefonat wird automatisch angeboten. Wir können gerne erst einmal schreiben.

Kunde: hat geantwortet vor 11 Tagen.
welche Strategien können sie anbieten?`

Ich hatte dazu eine Frage bzgl. einer Immobilie gestellt (siehe Beitrag um 16:03) vorher). Ggfs. besteht hier eine Möglichkeit mit einer Rücklage nach § 6b EStG zu arbeiten. Macht allerdings nur Sinn, wenn die Absicht besteht, wieder in eine Immobilie zu investieren.

Kunde: hat geantwortet vor 11 Tagen.
diese Antwort bezieht sich nicht auf meine Frage glaube ich

Tut mir leid, dann kann ich Ihnen nicht helfen. Ich bräuchte schon vernünftige Rückmeldungen, wenn ich Ihnen helfen soll.

Kunde: hat geantwortet vor 11 Tagen.
Die vernünftige Rückmeldung lautet: Unser Chat startete um 16:09 Ihre Aussage bezog sich auf einen Beitrag 16:03, daher glaube ich das sich Ihre Antwort nicht auf meine Frage bezieht.

Meine Uhrzeit zeigt jetzt: 16.11 Uhr.

Hier ein Screenshot von unserem Gespräch:

Kunde: hat geantwortet vor 11 Tagen.
Dann gibt es ein Problem mit Ihrem Chatsystem, diese Frage wurde nicht angezeigt und unsere Uhren sind nicht synchron
Kunde: hat geantwortet vor 11 Tagen.
Wie wollen sie weiter verfahren?

Das ist seltsam. Für die Technik kann ich leider nichts. Ich selbst bin externer Berater und bekomme die Fragen hier zugeleitet.

Gab es denn eine Immobilie, die veräußert wurde und die länger als 6 Jahre zum Betriebsvermögen der GmbH gehörte?

Kunde: hat geantwortet vor 11 Tagen.
nein, es gibt keine Immobilien.

Dann sehe ich hier leider kaum Möglichkeiten der Gestaltung. Man könnte zwar den Verlust aus dem Folgejahr im Rahmen der Körperschaftsteuer zurücktragen und mit dem Gewinn verrechnen. Das bringt aber grob nur 60.000 EUR x 15% (plus Soli). Gewerbesteuerlich ist ein Verlust nicht rücktragsfähig. Auch einen Investitionsabzugsbetrag nach § 7g EStG können Sie bei einem Gewinn von 250.000 EUR nicht bilden, weil die Gewinngrenze deutlich überschritten ist.

Kunde: hat geantwortet vor 11 Tagen.
Gibt es die Möglichkeit, eine Rückstellung zu konstruieren?

Die Rückstellung kann nur für ungewisse Verbindlichkeiten gebildet werden, die Ihre Ursache im aktuellen Wirtschaftsjahr haben. Weiterhin muss es überwiegend wahrscheinlich sein, dass dieser Aufwand in späteren Jahren entsteht. Hier müsste es also konkrete Ansatzpunkte geben.

Wie gesagt: Investitionsrückstellungen sind nur möglich, wenn der Gewinn im Jahr der Bildung weniger als 200.000 EUR beträgt. Das dürfte bei Ihnen bei einer Steuer von 250.000 EUR also mehr als unwahrscheinlich sein.

Man kann natürlich kleinere Rückstellungen bilden, z.B. für Aufbewahrungspflichten. Damit kommen Sie aber nicht wirklich "vom Fleck". Das sind im Verhältnis dann Kleckerbeträge.

Kunde: hat geantwortet vor 11 Tagen.
Mist. Wenn ich dieses Jahr verklagt werde und die angedroht Vertragsstrafe 100.000€ beträgt, kann ich dies nutzen ( wenn die Klage im nächsten Jahr fallen gelassen wird)?

Grundsätzlich ginge das. Dann müssten Sie aber die Bilanz sehr schnell aufstellen, damit zum Zeitpunkt der Bilanzaufstellung nicht schon klar ist, dass die Strafe doch nicht verhängt wird.

Kunde: hat geantwortet vor 11 Tagen.
braucht es dafür eine Klage vor Gericht oder genügt ein Anwaltsschreiben mit der Androhung der Strafe?

Eine Klage muss nicht unbedingt erforderlich sein. Wie gesagt: es muss im Zeitpunkt der Bilanzaufstellung überwiegend wahrscheinlich sein, dass die Strafe wegen einer Vertragsverletzung im Bilanzjahr (oder früher) verhängt wird. Wenn ein Schreiben einer Anwaltskanzlei käme und Sie rechnen damit, dass es gegen Sie ausgeht, wäre eine Rückstellung einzustellen.

Die Pflichtverletzung muss also schon erfolgt sein. Sofern die Strafe nur angedroht wird, wenn es zu einer Pflichtverletzung kommt, wäre keine Rückstellung möglich.

Kunde: hat geantwortet vor 11 Tagen.
Das könnte passen. Dann wäre folgende Strategie denkbar? Dieses Jahr lasse ich eine Webseite für 100.000€ programieren. Ich werde für 200.000€ verklagt, die Klage zieht sich bis 2022 dann gibt es einen aussergerichtlichen Vergleich. Dadurch könnte ich dann dieses Jahr 300.000€ Gewinn mindern?

Nicht ganz: die Website wäre als Wirtschaftsgut zu aktivieren und über 3 Jahre abzuschreiben (vorausgesetzt Sie dürfen diese dann auch 3 Jahre nutzen). Die Rückstellung über 200.000 EUR könnten Sie aber in dem Fall bilden.

Kunde: hat geantwortet vor 11 Tagen.
wow, ich dachte, die Programierung der Webseite sei eine Dienstleistung?

Ja, schon. Aber Sie erhalten so etwas wie ein immaterielles Wirtschaftsgut.

Kunde: hat geantwortet vor 11 Tagen.
Herr Christiansen, sie haben mir soweit sehr gut weitergeholfen. Haben sie noch einen abschließenden Ansatz Zur Steuerminderung?

Wie gesagt: sie könnten noch kleinere Rückstellungen bilden um zumindest noch etwas "zu retten":

Folgende Beispiele:
- Rückstellung für Aufbewahrungspflichten: 3.500 EUR
- Rückstellung für interne Jahresabschlusskosten: 1.000 EUR
- Rückstellung für IHK-Beiträge: müsste berechnet werden
- ggfs. Rückstellung für Resturlaub des Geschäftsführers: müsste berechnet werden.

Ich hoffe Ihre Frage damit beantwortet zu haben, sonst stellen Sie gerne kostenfreie Rückfragen ein.

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Ich möchte Sie darauf hinweisen, dass dieses Forum eine ausführliche und persönliche steuerliche Beratung nicht ersetzen kann, sondern vor allem dafür gedacht ist, eine erste steuerliche Einschätzung zu ermöglichen. Durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen könnte die rechtliche Beurteilung Ihres Anliegens anders ausfallen.

Mit freundlichen Grüßen

Knut Christiansen
Steuerberater

Kunde: hat geantwortet vor 11 Tagen.
vielen Dank, ***** ***** sie gut bewerten, bye

Alles Gute für Sie!

Tut mir leid, dass es am Anfang wegen der Technik etwas holprig war. Am Ende haben wir es ja noch gut hinbekommen :-)

Knut Christiansen und weitere Experten für Steuererklärung sind bereit, Ihnen zu helfen.