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Knut Christiansen
Knut Christiansen,
Kategorie: Steuererklärung
Zufriedene Kunden: 2779
Erfahrung:  Steuerberater at Feddersen Jochimsen Christiansen Markussen Steuerberatungsgesellschaft mbH
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Knut Christiansen ist jetzt online.

GrunderwerbsteuerSehr geehrte Damen und Herren, mein Name

Diese Antwort wurde bewertet:

GrunderwerbsteuerSehr geehrte Damen und Herren, mein Name ist Michael Müller und ich wohne in Berlin.Hier meine Frage:
Meine Ehe wurde 1999 geschieden. Im Scheidungsverfahren gab es keine Regelung bzgl. der Immobilie. Damals liefen die Immobilienkredite noch und eine Schuldhaftentlassung meiner Exfrau war nicht möglich.
Meine Exfrau hat mir nach der Trennung in einem formloses Schreiben bestätigt, das sie keinerlei Ansprüche an der Immobilie stellen wird. Leider nicht notariell, daher wertlos (wie ich jetzt erkennen musste).
Unsere geweinsame minderjährige Tochter lebte damals bei mir.
Meine Exfrau ist 2008 nach Afrika ausgewandert. Seit 2018 lebt sie wieder in Deutschland und seit diesm Zeitpunkt bin ich bemüht, ihren Anteil an der Immobilie zu erwerben.
Jetzt ist endlich eine Einigung in Sicht und jetzt stellt sich mir die Frage, ob ich in diesem Fall Grunderwerbsteuer zahlen muss.Vielen Dank
Michael MüllerPS: Welche Kosten entstehen für Ihre Beratung?
Fachassistent(in): In welchem Bundesland leben Sie?
Fragesteller(in): In Berlin...
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Steuerberater wissen sollte?
Fragesteller(in): Ich denke nicht.

Guten Tag Herr Müller,

gerne prüfe ich Ihre Frage und melde mich im Anschluss mit einer Antwort.

Viele Grüße!

Knut Christiansen
Steuerberater

Grundsätzlich wäre der Erwerb befreit, wenn der Grundstückserwerb durch den früheren Ehegatten des Veräußerers im Rahmen der Vermögensauseinandersetzung nach der Scheidung erfolgt. Hier ist der Zeitraum bei Ihnen natürlich schon sehr lang, so dass davon auszugehen ist, dass das Finanzamt dieses nicht mehr als Vermögensauseinandersetzung anerkennt. Damit müsste tendenziell eher mit einer Grunderwerbsteuer auf den Teil gerechnet werden. Sie könnten den Notar aber bitten, einen Passus in der Urkunde aufzunehmen, dass die Übertragung im Wege der Eheauseinandersetzung erfolgt. Ergänzend könnte man schreiben, dass dieses erst jetzt erfolgt, da die Veräußerin sich lange im Ausland aufgehalten hat und daher vorher keine Einigung möglich war. Dann besteht zumindest die Chance, dass keine Grunderwerbsteuer anfällt.

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Ich möchte Sie darauf hinweisen, dass dieses Forum eine ausführliche und persönliche steuerliche Beratung nicht ersetzen kann, sondern vor allem dafür gedacht ist, eine erste steuerliche Einschätzung zu ermöglichen. Durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen könnte die rechtliche Beurteilung Ihres Anliegens anders ausfallen.

Mit freundlichen Grüßen

Knut Christiansen
Steuerberater

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