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Knut Christiansen
Knut Christiansen,
Kategorie: Steuererklärung
Zufriedene Kunden: 2450
Erfahrung:  Steuerberater at Feddersen Jochimsen Christiansen Markussen Steuerberatungsgesellschaft mbH
103693118
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Knut Christiansen ist jetzt online.

Guten Tag Folgender Sachverhalt: Ich habe zu Unrecht

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Tag
Folgender Sachverhalt:
Ich habe zu Unrecht Kindergeld bekommen was ich aber soweit mit der Familienkasse bereits geklärt habe ich werde das natürlich zurückzahlen und habe das auch selbst gemeldet.
In der Steuererklärung für 2020 die ich schon abgegeben habe ist das auch bezüglich Kinderfreibetrag richtig angegeben.
Für das Steuerjahr 2019 ist das aber noch falsch den Steuerbescheid habe ich auch schon erhalten.
Es geht hier um drei Monate Oktober November Dezember 2019 habe ich das Kindergeld zu unrecht erhalten und auch ind er Steuererklärung falsch angegeben bezüglich den Kinderfreibetrag (Der Sohn war in diesen Drei Monaten erwerbstätig)
Ich habe diesen Fehler dem Finanzamt gemeldet und darum gebeten es zu korrigieren war das richtig und mit welchen Konsequenzen muss ich rechnen.VG
Rainer

Guten Tag,

gerne prüfe ich Ihr Anliegen und melde mich im Anschluss mit einer Antwort zurück. Bitte geben Sie mir einen Moment Zeit.

Viele Grüße!

Knut Christiansen
Steuerberater

Grundsätzlich kommt es bzgl. der steuerlichen Konsequenzen darauf an, ob sich dieser Sachverhalt überhaupt im Rahmen der Steuerfestsetzung 2019 ausgewirkt hat. Es wird ja immer geprüft, ob das erhaltene Kindergeld günstiger ist oder ob sich die Kinderfreibeträge zusätzlich noch positiv auswirken. Sollte das Kindergeld günstiger gewesen sein, so hätten Sie durch diese Angabe ja keine zusätzliche Steuerersparnis gehabt. Sollte es einen zusätzlichen steuerlichen Vorteil gegeben haben, so müssten Sie diesen natürlich zurückzahlen. Als mögliche Strafe sehe ich hier nur Zinsen auf die Steuernachzahlung auf Sie zukommen, da Sie den Fehler ja auch eigenständig gemeldet haben. Eine zusätzliche Geldbuße oder ähnliches halte ich für sehr unwahrscheinlich. Sie haben mit dem Hinweis an das Finanzamt grundsätzlich richtig gehandelt.

Ich hoffe Ihre Frage damit beantwortet zu haben, sonst stellen Sie gerne kostenfreie Rückfragen ein.

Da dieser Auftrag von justAnswer an mich als externer Experte vermittelt wurde,freue ich mich abschließend über eine positive Bewertung, damit ich von justanswer vergütet werde. Diese Vergütung beträgt etwa 18 Euro und wird nur bei positiver Bewertung an mich ausgezahlt. Ich bin daher auf Ihre Mithilfe angewiesen. Für eine positive Bewertung klicken Sie bitte 3-5 Sterne über dem Kommentarfeld an. Herzlichen Dank vorab!

Ich möchte Sie darauf hinweisen, dass dieses Forum eine ausführliche und persönliche steuerliche Beratung nicht ersetzen kann, sondern vor allem dafür gedacht ist, eine erste steuerliche Einschätzung zu ermöglichen. Durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen könnte die rechtliche Beurteilung Ihres Anliegens anders ausfallen.

Mit freundlichen Grüßen

Knut Christiansen
Steuerberater

Knut Christiansen und weitere Experten für Steuererklärung sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 8 Tagen.
Vielen lieben Dank für die Info ich habe zwar im Internet recherchiert aber eine "Bestätigung" von einem Fachmann ist doch etwas anderes.

Sehr gerne! Alles Gute für Sie!

Kunde: hat geantwortet vor 8 Tagen.
Wünsche ich Ihnen auch. Zur Zeit ist es ja fast unmöglich einen Steuerberater zu bekommen zumindest in unserer Gegend ist das extrem schwierig. Noch eine andere Frage mit welchen Kosten muss ich rechnen wenn ich in Zukunft einen Steuerberater beauftragen möchte. Ich bin ganz normaler Angestellter und habe eine Photovoltaik Anlage die aber vermutlich wegen Liebhaberei nicht mehr anerkannt wird.

Hallo!

Ich schätze die Kosten für die Steuererklärung insgesamt auf etwa 300-350 EUR zzgl. USt. (inkl. der EÜR und UStE für die PV-Anlage)

Viele Grüße!

Kunde: hat geantwortet vor 8 Tagen.
Super vielen Dank ***** ***** ich nur noch einen Steuerberater ;-)

Melden Sie sich gerne bei mir für 2021, wenn es soweit ist ;-)

Kunde: hat geantwortet vor 8 Tagen.
Wie bekomme ich Ihre Kontaktdaten?
Kunde: hat geantwortet vor 8 Tagen.
Kann ich noch eine Frage stellen?

Ja, gerne.

Kontaktdaten darf ich hier nicht offen preis geben. Gerne einmal googeln (Ihr Kanzleihaus, Knut Christiansen).

Kunde: hat geantwortet vor 8 Tagen.
Danke:
Ich bin mir gerade am Überlegen ob die Photovoltaik als Kleinstunternehmen ummelden soll ob das Sinn macht.
Wie gesagt ich denke es wird sowieso wegen Liebhaberei aberkannt aber die USt bleibt ja egal ob Liebhaberei oder nicht.

Seit wann haben Sie die Anlage denn? Und wie hoch ist die Vergütung bzw. der Eigenverbrauch?

Kunde: hat geantwortet vor 8 Tagen.
Die Anlage habe ich seit 2015 Vergütung rund 1000 € Brutto im Jahr Eigenverbrauch ca 300€ Brutto im Jahr

Sie könnten 5 Jahre nach Inbetriebnahme zur Kleinunternehmerregelung wechseln ohne dass Sie Umsatzsteuer nachentrichten müssten. Es würde also Sinn ergeben rückwirkend ab 01.01.2021 die Kleinunternehmerregelung anzuwenden. Sollten Sie bereits Abschläge vom Netzbetreiber erhalten haben, müssten Sie die erhaltene USt aber zurückzahlen.

Kunde: hat geantwortet vor 8 Tagen.
Vielen Dank für die Informationen und einen schönen Tag noch wir hören wieder voneinander.

Sehr gerne!

Hatten Sie mir Ihre Daten per Email geschickt?

Kunde: hat geantwortet vor 8 Tagen.
Ja habe ich gemacht
Kunde: hat geantwortet vor 8 Tagen.
Guten Morgen.
Frage zu LiebhabereiIch habe eine Frage was passiert wenn meine Photovoltaik Anlage als Liebhaberei eingestuft wird wovon ich zur Zeit ausgehe.
Ich habe verstanden das wenn sie als Liebhaberei eingestuft wird keine Verluste mehr geltend gemacht werden können.
Was bedeutet das?
Die Anlage besteht seit 2015
Werden alle Gewinne und Verluste einschließlich 2015 dann berechnet und ich muss dann ggf. zurückzahlen?
Werden die Steuerbescheide dieser Jahre nochmals geprüft oder werden nur die Gewinne und Verluste rausgerechnet.
Was ich meine können nochmals z.B. die Werbungskosten geprüft werden.
Gibt es Vorraussetzungen die erfüllt sein müssen, was ich meine müssen die Gewinne / Verluste als vorläufig im Steuerbescheid ausgewiesen sein?
Oder reicht es das der Steuerbescheid generell vorläufig ist was er ja eigentlich immer ist.VG
Rainer
Kunde: hat geantwortet vor 8 Tagen.
Hallo muss ich die zusätzliche Frage bezahlen?

Hallo!

"Leider" ja, da ich von justanswer ja nur pro Frage vergütet werde. Daher müsste jede zusätzliche Frage mit einem anderen Hintergrund entweder zusätzlich eingestellt werden oder über eine Zusatzvergütung bezahlt werden. Ich melde mich zu Ihrer Frage nachher gerne zurück. Ich hoffe das ist zeitlich okay?

Kunde: hat geantwortet vor 7 Tagen.
Ja kein Problem sie müssen ja auch Geld verdienen und ich bin froh von einem Fachmann etwas zu erfahren.

Hallo,

zu Ihren Fragen:

Wenn das Finanzamt die PV-Anlage abschließend als Liebhaberei einstuft, so werden die Einkünfte (Gewinne/Verluste) steuerlich nicht mehr berücksichtigt. Das gilt auch rückwirkend für den Zeitraum, in dem die Einkünfte aus der Anlage erstmalig vorläufig gestellt wurden, weil die Einkunftserzielungsabsicht wegen möglicher Liebhaberei nicht beurteilt werden konnte. Dieser Hinweis muss bzgl. der Liebhaberei in einem der früheren Steuerbescheide enthalten sein. Wenn der Hinweis bereits im Steuerbescheid 2015 enthalten war, so könnte das Finanzamt die Verluste ab 2015 rückwirkend "einkassieren". Die dadurch erlangten Steuervorteile müssten dann zurückgezahlt werden. Es werden aber nur die Verluste der PV-Anlage gestrichen. Alles andere bleibt unangetastet (es sei denn der Bescheid steht unter dem Vorbehalt der Nachprüfung nach § 164 AO: dann könnte das Finanzamt die Bescheide theoretisch komplett noch einmal angehen, auch ohne Hinweis auf Liebhaberei). Ein allgemeiner Vorläufigkeitsvermerk reicht aber nicht aus: dieser betrifft in der Regel andere Vorgänge, die z.B. vom Bundesverfassungsgericht noch beurteilt werden müssen.

Viele Grüße!

Kunde: hat geantwortet vor 7 Tagen.
Ich habe jetzt alle Bescheide von 2015 - 2019 durchgesehen und alle sind teilweise vorläufig nach §165 Abs. 1 Sätze 1 und 2 AO.
Einen wirklichen Eintrag auf Vorläufigkeit der Gewinne finde ich nur im Bescheid 2019.
Da steht:
Die Festsetzung der Einkommenssteuer ist vorläufig hinsichtlich der Einkünfte aus Gewerbebetrieb des Ehemannes, weil zurzeit die Gewinnerzielabsicht nicht abschließend beurteilt werden kann. Die Vorläufigkeit umfasst auch die damit zusammenhängenden nachrangigen Fragen der Höhe der Betiebseinnahmen und der abziehbaren Betriebsausgaben.
Für die Einkünfte aus Gewerbebetrieb des Ehemannes wurde der Gewinn/Verlust aus der Anlage EÜR in Höhe von -268 € übernommen.
Einen ähnlichen Satz wie den letzten findet sich auch in 1-2 anderen Steuerbescheiden.Dann noch eine Frage zum Thema von gestern ich habe ja das Finanzamt um Korrektur bei der Anlage Kind gebeten wo ich beim Sohn vergessen habe anzugeben das die letzten 3 Monate 2019 er erwerbstätig war.
Gibt das dem Finanzamt eine Handhabe nochmals zu prüfen. Oder ist das eine Selbstanzeige gewesen?VG
Rainer

Dann wäre zunächst davon auszugehen, dass lediglich das Jahr 2019 aufgrund der Liebhaberei geändert werden könnte.

Der Hinweis auf die Korrektur der Anlage Kind ermöglicht aus meiner Sicht dem Finanzamt nicht die Möglichkeit alles noch einmal zu prüfen. Eine Selbstanzeige in dem Sinne liegt aus meiner Sicht ebenfalls nicht vor, weil dann ja eine vorsätzliche Steuerhinterziehung vorliegen müsste. Von Vorsatz kann ja keine Rede sein.

Kunde: hat geantwortet vor 7 Tagen.
Vielen lieben Dank für Ihre Antworten dann denke ich hören wir uns im nächsten Jahr wieder.
Einen schönen Tag nochRainer

Sehr gerne!

Alles Gute für Sie und dann bis bald ;-)

Viele Grüße!

Knut Christiansen

Kunde: hat geantwortet vor 7 Tagen.
Guten Tag ich habe eine folge Frage zur ersten Frage kann ich die so stellen oder soll ich eine neue Frage öffnen

Stellen Sie diese ruhig hier ein. Wenn es zu aufwändig ist, melde ich mich entsprechend.

Kunde: hat geantwortet vor 7 Tagen.
Eigentlich ganz Einfach manchmal hat man Glück ich war ja der Meinung das ich Kindergeld zu unrecht bekommen habe weil der Sohne nebenbei arbeitet und zwar mehr als 20 Stunden. Nun hat aber die Familienkasse mir gerade geschrieben das sie den Master zur Erstausbildung rechnen und ich das Kindergeld zu Recht bekomme. In der Steuererklärung habe ich angegeben das er arbeitet und auch wie lange damit ist er praktisch rausgefallen, nun zählt das aber zum Erststudium kann ich das dann wieder ändern oder gelten beim Finanzamt andere Regeln bezüglich arbeiten im Studium.

Steuerlich wird das Kind nach § 32 EStG nur dann berücksichtigt, wenn es nach Erstausbildung keiner Erwarbstätigkeit nachgeht. Eine Erwerbstätigkeit von wöchentllich unter 20 Stunden wären unschädlich. Von daher dürfte dann Ihr Sohn steuerlich als Kind nicht mehr berücksichtigt werden, wenn er regelmäßig mehr als 20 Stunden/Woche gearbeitet hat.

Kunde: hat geantwortet vor 7 Tagen.
Das verstehe ich aber die Familienkasse hat zählt sein Masterstudium was er gerade macht noch zur Erstausbildung obwohl er seinen Bachelor Abschluss gemacht hat gelten dann die 20 Stunden auch?

Wenn seine erste Berufsausbildung noch nicht abgeschlossen ist, dann zählen die 20 Stunden nicht. Wenn die Arbeitsagentur alles als Erstausbildung beurteilt, dann wäre Ihr Sohn steuerlich noch zu berücksichtigen.

Kunde: hat geantwortet vor 7 Tagen.
Danke ***** ***** Schreiben habe ich heute bekommen der genaue Wortlaut
Das Masterstudium von Danylo zählt noch zur Erstausbildung des Kindes. Die Kindergeldzahlung erfolgt somit zu Recht.

Das ist doch super!

Kunde: hat geantwortet vor 7 Tagen.
Ja fand ich auch 4500€ zurück zahlen wäre nicht so schön gewesen denn im September wird er 25. Nun muss ich nur noch meinen Änderungsantrag der Einkommenssteuer 2019 zurückziehen denn ich war auch der Meinung das ich das Kindergeld zu unrecht erhalten habe.

Alles klar, am besten eine Kopie des Schreibens mit zum Finanzamt senden.

Kunde: hat geantwortet vor 7 Tagen.
Gute Idee danke ***** ***** ich
Einen schönen Tag noch bis demnächst
VG
Rainer

Bis demnächst!

VG!

Kunde: hat geantwortet vor 7 Tagen.
Auf jeden Fall