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Knut Christiansen
Knut Christiansen,
Kategorie: Steuererklärung
Zufriedene Kunden: 2441
Erfahrung:  Steuerberater at Feddersen Jochimsen Christiansen Markussen Steuerberatungsgesellschaft mbH
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Knut Christiansen ist jetzt online.

Hallo, ich habe eine Frage bezüglich Schenkung der

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo, ich habe eine Frage bezüglich Schenkung der Großeltern an die Enkelkinder. Wenn die Großeltern einmalig €50.000 dem Enkelkind schenkt, welches aber noch nicht volljährig ist, und das Geld den Eltern überweist; muss dies deklariert werden? Wenn ja, wäre es dann in der Einkommenssteuererklärung der Eltern unter der Sektion der Kinder? Dürfen die Eltern dann dieses Geld für die Kinder auf den Namen der Eltern investieren, entsprechend Steuern dafür zahlen und dann den Kindern bei Volljährigkeit steuerfrei überweisen?

Guten Tag,

grundsätzlich muss hinreichend genau bestimmt sein, dass das Geld für die Kinder bestimmt ist (z.B. durch ein Schreiben). Die Eltern müssten bei Eingang auf dem eigenen Konto eine Trennung des Vermögens der Kinder vom eigenen Vermögen vornehmen (z.B. seperates Konto). In der Einkommensteuererklärung muss das jedoch nicht deklariert werden. Vielmehr muss eine Anzeige an das Schenkungssteuerfinanzamt erfolgen (drei Monate nach Schenkung). Hier sind dann Schenker und Beschenkte namentlich zu nennen, ebenso wie das Datum der Schenkung.

§ 30 ErbStG lautet:

Die Anzeige soll folgende Angaben enthalten:

1.Vorname und Familienname, Identifikationsnummer (§ 139b der Abgabenordnung), Beruf, Wohnung des Erblassers oder Schenkers und des Erwerbers;

2.Todestag und Sterbeort des Erblassers oder Zeitpunkt der Ausführung der Schenkung;

3.Gegenstand und Wert des Erwerbs;

4.Rechtsgrund des Erwerbs wie gesetzliche Erbfolge, Vermächtnis, Ausstattung;

5.persönliches Verhältnis des Erwerbers zum Erblasser oder zum Schenker wie Verwandtschaft, Schwägerschaft, Dienstverhältnis;

6.frühere Zuwendungen des Erblassers oder Schenkers an den Erwerber nach Art, Wert und Zeitpunkt der einzelnen Zuwendung.

Die Eltern dürfen das Geld dann nicht einfach verwenden/leihen, sondern müssten dann das Vormundschaftsgericht/Familiengericht einschalten. Der gerichtlich bestellte Vormund (ggfs. können das auch die Eltern sein), müssen dann im Sinne des Kindes entscheiden. Die juristische Seite müsste von einem Rechtsanwalt/Notar erläutert werden (oder das Familiengericht bitte direkt kontaktieren).

Beantwortet das Ihre Frage?

Viele Grüße!

Knut Christiansen
Steuerberater

Kunde: hat geantwortet vor 14 Tagen.
Gilt die Anzeige bei jeder Summe? Zu, Beispiel hatten wir nie das Weihnachtsgeld oder Geburtstagsgeld angezeigt, und auch nicht alles auf das Kindergiro Konto gezahlt, sondern zum Teil halt auch in eine Spardose. Inwiefern muss das dann am Ende nachgewiesen werden können?

Kleine Geschenke zu besonderen Anlässen (übliche Gelegenheitsgeschenke ) sind natürlich nicht anzuzeigen.

Kunde: hat geantwortet vor 14 Tagen.
Können Sie noch eine Aussage dazu machen, ob man dem Finanzamt eine entsprechende Vermögensaufstellung der Kinder zukommen lassen muss? Wie kann sonst sicher gestellt werden, dass das Vermögen der Kinder nicht für andere Zwecke ausgegeben werden? Und wer würde dies überprüfen? Ist das eine Frage, die Sie beantworten können?

Grundsätzlich muss hier keine Vermögensaufstellung vorgelegt werden. Wer das überprüft bzw. jemals überprüfen könnte, kann ich Ihnen leider nicht sagen.

Knut Christiansen und weitere Experten für Steuererklärung sind bereit, Ihnen zu helfen.