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Christian P
Christian P, Steuerberater
Kategorie: Steuererklärung
Zufriedene Kunden: 1337
Erfahrung:  Tax Manager bei Kelvion
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Christian P ist jetzt online.

Wir betreiben eine gewerbliche GbR (2 Gesellschafter,

Diese Antwort wurde bewertet:

Wir betreiben eine gewerbliche GbR (2 Gesellschafter, Bilanzierung und zwei Sonderbilanzen wegen Sonderbetriebsausgaben), es geht um die Erklärung GuE für 2019, da bräuchte ich ein wenig Hilfe beim Ausfüllen.Aus der Handelsbilanz (unter Berücksichtigung von Vorweggewinn und Kapitalverzinsung) ergibt sich ein Gewinn von 56.560 EUR, der entsprechend aufgeteilt wurde. Bei der Ermittlung der steuerpflichtigen Gewinnanteile unter Berücksichtigung von ausserbilanziellen Zu/Abrechnungen (nicht abzugsf. Bewirtungskosten, Gewerbesteuerzurechnung, Auflösung und Zurechnung von Investitionsabzugsbeträgen, abzüglich Sonderbetriebsausgaben) ergeben sich zu versteuernde Gewinnanteile von 32.108 und 29.744 für beide Gesellschafter. Mit Anlage FE1 komme ich klar, die Berechnung ist dann auch richtig. Meine Frage nun:
(1) Welcher Betrag ist in Anlage FE4 Zeile 4 einzutragen, bzw ist dort einer einzutragen?
(2) In Anlage FE5 Zeile 11: Sind dort die in dem Jahr hinzugerechneten IAB´s als Summe einzutragen? Ist dies nur nachrichtlich oder ändert sich dann auch die Berechnung für den zu versteuernden Betrag? Ist in Zeile 15 auch eine Eintragung zu machen für den Handelsbilanzgewinn und/oder welche Zahl?
(3) In Anlage FE5 Zeilen 4-9: Sind dort die Privatentnahmen/Einlagen einzutragen? Es gab im Jahr 2019 bei einem Gesellschafter höhere Entnahmen als nach Gewinnanteil zugestanden wären und es gibt auch noch für diesen Gesellschafter einen höheren nachversteuerungspflichtigen Betrag, weil in Vorjahren die Entnahmen geringer als die Gewinnanteile waren. Ist also dort eine Eintragung zwingend notwendig oder wird dies über die ESt-Erklärung gemacht ?
Besten Dank im voraus.

Guten Morgen ich bereite heute eine Antwort für Sie vor.

mit freundlichen Grüßen

Christian Peter

Hallo,

in der Anlage FE4 sind nicht entnommene Gewinnanteile zu erfassen. Diese Anlage können Sie daher leer lassen.

Die hinzugerechneten IAB können Sie nur als Summenwert eintragen.
Der nachzuversteuernde Betrag des Gesellschafters ist für diesen in der Anlage FE 1 über die Verteilung der Einkünfte zuzuweisen. Konnte ich Ihnen damit weiter helfen?
Für Rückfragen stehe ich Ihnen gern zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Christian Peter

Guten Tag,

Ich bitte Sie noch um eine abschließende Bewertung (falls keine Rückfragen mehr bestehen), damit meine Beratung vergütet werden kann. Bitte klicken Sie dafür 3 bis 5 Sterne oberhalb der Antwortbox an.

Mit freundlichen Grüßen,

Christian Peter

Kunde: hat geantwortet vor 17 Tagen.
Ich habe noch eine Nachfrage: Der zu versteuernde Gewinnanteil eines Gesellschafters lag in 2019 bei 32.108 EUR, die Privatentnahmen dieses Gesellschafters bei 44.237 EUR. Für diesen Gesellschafter gibt es einen Bescheid über die "gesonderte Feststellung" des nachversteuerungspflichtigen Betrages nach §34a EStG zum 31.12.2018 über 30.869 EUR. Das bedeutet doch, dass die Differenz auf Gewinnanteil und Privatentnahmen (=12.129 EUR) bei der ESt mit 25%+Soli nachzuversteuern sind ? Dann wäre es aber doch falsch, diesen Betrag in der Anlage FE1 einzufügen ? Bzw. wo genau wäre dieser Betrag einzufügen, damit für die Finanzbehörde erkennbar ist, dass dieser Betrag nachzuversteuern ist ? Oder ist es so, dass dieser Betrag nur im Rahmen der Einkommensteuererklärung (Anlage 34a) anzumelden ist ? Ich bitte Sie um eine präzise Angabe hierzu

Die Privatentnahmen des Gesellschafter in Höhe von 12.129 EUR haben in der Feststellungserklärung überhaupt nichts zu suchen. Diese mindern das Eigenkapital des entsprechenden Gesellschafters bei der Gesellschaft und können daher auf einem Entnahmekonto zu Lasten seines Kapitals gebucht werden.

Die Privatentnahmen 2019 sind daher in Ihrer einheitlichen und gesonderten Feststellungserklärung der GbR überhaupt nicht zu erfassen, da es sich um einen Kapitalvorgang handelt, der den steuerpflichtigen Gewinn der GbR nicht berührt.

Der festgestellte nachversteuerungspflichtige Betrag des Gesellschafters aus 2018 wurde schon versteuert und ist in Ihrer Steuererklärung 2019 daher nicht zu erfassen. Es gilt die periodengerechte Versteuerung und der Betrag aus 2018 ist im Jahr 2018 einer Besteuerung zuzuführen.

Für Rückfragen stehe ich Ihnen jederzeit gern zur Verfügung und bedanke ***** ***** falls keine Rückfragen mehr bestehen sollten - über eine positive Bewertung durch Anklicken von 3 bis 5 Sternen bzw. einen Dank von Ihrer Seite, da meine Antwort erst im Anschluss honoriert wird.

Mit freundlichen Grüßen,

Christian Peter

Christian P und weitere Experten für Steuererklärung sind bereit, Ihnen zu helfen.