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RainNitschke
RainNitschke, Rechtsanwältin
Kategorie: Steuererklärung
Zufriedene Kunden: 1786
Erfahrung:  Fachanwaltslehrgang Steuerrecht / 3 Jahre Leitung Beratungsstelle eines Lohnsteuerhilfevereines
49776616
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RainNitschke ist jetzt online.

Guten Tag, ich baue gerade gemeinsam mit meiner Familie ein

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Tag,ich baue gerade gemeinsam mit meiner Familie ein Mietshaus. Die Hälfte der Wohnungen soll mir gehören, die andere Hälfte meiner Schwester. Mein Vater hätte nun gerne, dass wir für alles ein gemeinsames Konto haben und Einnahme sowieso Ausgaben immer durch zwei geteilt werden. Von dieser Variante wurde uns bereits von allen Seiten abgeraten, und auch ich fände es wesentlich vernünftiger, wenn jeder von uns sein eigenes Konto hätte, und somit auch seine eigenen Ausgaben und Einnahmen. Was meinen Sie: Kann ein Gemeinschaftskonto in dieser Situation tatsächlich Sinn machen, oder würden Sie davon abraten?Schöne Grüße.

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfragen.

Sie müssten sich vorab grundsätzliche Gedanken darüber machen, wie Sie das Haus führen möchten.

Wenn Sie lediglich gemeinsam im Grundbuch als Eigentümer eingetragen sind, dann hört sich das eher nach einer GbR an, bei der aber auch gemeinsam gewirtschaftet wird. Das würde dann aber bedeuten, dass Sie auch gemeinsam die Mietverträge abschließen. In dem Fall macht dann auch ein Gemeinschaftskonto Sinn.

Wenn Sie alles sauber trennen möchten, also auch in der Weise, dass jeder von Ihnen allein verantwortlich ist, für die jeweiligen Mieter, dann sollte darüber nachgedacht werden, die Wohnungen auch im Grundbuch sauber zu trennen. Dies geschieht in Form einer Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG). In dem Fall würde das Wohnungseigentum gesondert im Grundbuch ausgewiesen - benötigt wird dann eine Teilungserklärung. Für die gemeinsamen Kosten (Allgemeinstrom etc) gäbe es dann auch ein gemeinsames Verwalterkonto. Am Jahresende ordnet dann der Verwalter, die Kosten den jeweiligen Wohnungen zu. Für die Kosten der jeweiligen Wohnungen hätte jedoch jeder sein eigenes Konto.

Sie müssen überlegen, ob Sie z.B. auch an möglichen den Leerständen Ihrer Schwester beteiligt werden möchten -oder umgekehrt. Bevor Sie daher über die Wahl des Kontos nachdenken, sollten Sie mit Ihrer Schwester besprechen, in welcher Form Sie diese Gemeinschaft führen möchten und ob jeder auch gemeinschaftlich verantwortlich sein soll.

Ich kann daher in der aktuellen Situation nur dazu raten, sich einmal ausführlich zu den Vor- und Nachteilen einer WEG bei einem Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht beraten zu lassen.

Bei einer WEG versteuert natürlich nur jeder die Einnahmen, die auf seine Wohnungen entfallen, abzüglich der Kosten, die konkret auf diesen Anteil entfallen. Bei einer GbR würden die Gewinne nach einem zuvor festgelegten Schlüssel verteilt und versteuert - in Ihrem Fall dann sehr wahrscheinlich 50/50.

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Mit freundlichen Grüßen

K. Nitschke

Rechtsanwältin

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Kunde: hat geantwortet vor 12 Tagen.
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