So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Knut Christiansen.
Knut Christiansen
Knut Christiansen,
Kategorie: Steuererklärung
Zufriedene Kunden: 1884
Erfahrung:  Steuerberater at Feddersen Jochimsen Christiansen Markussen Steuerberatungsgesellschaft mbH
103693118
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Steuererklärung hier ein
Knut Christiansen ist jetzt online.

Guten Tag, ich würde gerne für einen Bekannten eine Frage

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Tag, ich würde gerne für einen Bekannten eine Frage stellen.
Wie ist das wenn man 2016,2017 und 2019 bei der Steuererklärung versehentlich zu viele sonstige Vorsorgeaufwendungen (z.b. versehentlich die Basisabsicherung , gezahlte KV Beiträge unter sonstige Vorsorgeaufwendungen angegeben hat obwohl diese schon von der KV übermittelt wurden- also doppelt ) angegeben hat und somit ein Steuervorteil erhalten hat
2019 , 4 Monate nach Erhalt des Bescheides für das Jahr 2019 fällt auf dass o.g. Auch 2016,2017 passiert ist .
Man erklärt die Umstände dem Finanzamt und bekommt für 2016,2017 Uhr 2019 einen geänderten Bescheid .
Die Rückzahlung beläuft sich für die Jahre je Jahr immer so auf unter 300€ .1)Meine Frage lautet, sofern der geänderte Bescheid erlassen wurde nach 172 AO und die Steuer gem. Fälligkeit nachbezahlt ist, ist dass ganze erledigt oder muss mit weiteren Konsequenzen gerechnet werden?
2)die leichtfertige steuerverkürzung wäre ja nach drei Jahren schon verjährt , also für die Erklärung von 2016 und 2017??

Guten Morgen,

grundsätzlich haben Sie hier keine Konsequenzen zu befürchten, weil Sie hier auch selbst tätig geworde sind und den Fehler gemeldet haben. Insbesondere wenn auch die Steuer nachbezahlt wurde, wird das Finanzamt die Angelegenheit als erledigt erachten. Aufgrund der verhältnismäßig geringen Beträge wird hier kein Finanzbeamter ein Strafverfahren einleiten.

Eine Verjährung bei leichtfertiger Steuerverkürzung tritt erst nach 5 Jahren ein (§ 169 Abs. 2 AO). Diese Frist beginnt grundsätzlich in dem Jahr, in dem die Erklärung abgegeben wurde. Für 2016 und 2017 wäre also noch keine Verjährung eingetreten. Aber wie gesagt: Sie können davon ausgehen, dass hier kein Verfahren gegen Sie eingeleitet wird.

Ich hoffe Ihre Frage damit beantwortet zu haben, sonst stellen Sie gerne kostenfreie Rückfragen ein.

Da dieser Auftrag von justAnswer an mich als externer Experte vermittelt wurde,freue ich mich abschließend über eine positive Bewertung, damit ich von justanswer vergütet werde. Diese Vergütung beträgt 50% des von Ihnen gezahlten Betrags und wird nur bei positiver Bewertung an mich ausgezahlt. Ich bin daher auf Ihre Mithilfe angewiesen. Für eine positive Bewertung klicken Sie bitte 3-5 Sterne im Kommentarfeld an. Herzlichen Dank vorab!

Ich möchte Sie darauf hinweisen, dass dieses Forum eine ausführliche und persönliche steuerliche Beratung nicht ersetzen kann, sondern vor allem dafür gedacht ist, eine erste steuerliche Einschätzung zu ermöglichen. Durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen könnte die rechtliche Beurteilung Ihres Anliegens anders ausfallen.

Mit freundlichen Grüßen

Knut Christiansen
Steuerberater

Kunde: hat geantwortet vor 16 Tagen.
Guten Morgen , danke für die Rückmeldung .
Ist es nicht so, dass wenn der Bescheid nach 172 Ao geändert wurde und die Steuer nachbezahlt wurde kein OWIG /Strafverfahren verfahren gegen meinen Bekannten eingeleitet werden kann ?
Kunde: hat geantwortet vor 16 Tagen.
Denken Sie eher an leichtfertige Steuerverkürzung oder Steuerhinterziehung ?

Genau, grundsätzlich handelt es sich eher um eine leichtfertige Steuerverkürzung. Hier wird aber zu 99,999% iger Sicherheit kein Verfahren eingeleitet.

In § 378 AO steht u.a.:

Eine Geldbuße wird nicht festgesetzt, soweit der Täter gegenüber der Finanzbehörde die unrichtigen Angaben berichtigt, die unvollständigen Angaben ergänzt oder die unterlassenen Angaben nachholt, bevor ihm oder seinem Vertreter die Einleitung eines Straf- oder Bußgeldverfahrens wegen der Tat bekannt gegeben worden ist. 2Sind Steuerverkürzungen bereits eingetreten oder Steuervorteile erlangt, so wird eine Geldbuße nicht festgesetzt, wenn der Täter die aus der Tat zu seinen Gunsten verkürzten Steuern innerhalb der ihm bestimmten angemessenen Frist entrichtet. 3§ 371 Absatz 4 gilt entsprechend.

Kunde: hat geantwortet vor 16 Tagen.
Okay danke, ***** ***** nicht so das die Verjährung der OWIG 3 Jahre beträgt und die Verjährung der Festsetzung 5 Jahre bei leichtfertiger Verkürzung ?Was meinen Sie ist eine angemessene First?, die Frist die der geänderte Bescheid hergibt ?

Gemäß § 169 AO (Festsetzungsfrist) gilt:
Die Festsetzungsfrist beträgt zehn Jahre, soweit eine Steuer hinterzogen, und fünf Jahre, soweit sie leichtfertig verkürzt worden ist.

Die Verfolgungsverjährung beträgt für OWIG 3 Jahre, da haben Sie recht.

Die angemessene Frist ist die Zahlungsfrist aus dem Bescheid.

Knut Christiansen und weitere Experten für Steuererklärung sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 16 Tagen.
Okay danke ��

Gerne :-)