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Christian P
Christian P, Steuerberater
Kategorie: Steuererklärung
Zufriedene Kunden: 1146
Erfahrung:  Tax Manager bei Kelvion
103664560
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Christian P ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, ich bin ein selbstständiger

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrte Damen und Herren,ich bin ein selbstständiger Trainer in Deutschland und biete Weiterbildungen für Mitarbeiter im IT-Bereich an Unternehmen in der DACH-Region an.Einige meiner Kunden kommen aus der Schweiz.Es gibt zwei Möglichkeiten, wie ich beauftragt werde:1) Ein Trainingsunternehmen in der Schweiz verkauft ein Training an verschiedenen Kunden und beauftragt mich für das Training, das entweder in der Schweiz bzw. Online durchgeführt wird. Ich stelle eine Rechnung an den Trainingsanbieter für meinen Tagessatz.2) Ich biete selbst ein Training direkt an den Endkunden an. Das Training wird i.d.R. Online durchgeführt. Zukünftig könnte ich das Training auch vor Ort durchführen, z.B. für ein Inhouse-Training. "Endkunde" in der Schweiz könnte eine von den folgenden Situationen sein:
a) Eine private Person
b) ein Mitarbeiter eines Unternehmens
c) das Unternehmen selbst (Inhouse-Training)Bis jetzt habe ich immer steuerfreie Rechnungen an die Unternehmen mit dem folgenden Hinweis gestellt (ich habe noch keine private Personen als Teilnehmer gehabt).
"Der Rechnungsausweis erfolgt ohne Umsatzsteuer (bzw. Bezugsteuer). Die Umsatzsteuer ist vom Leistungsempfänger anzumelden und abzuführen."Dies werde ich bei meiner Buchhaltung in Deutschland entsprechend buchen.Ist dies richtig? Sollte ich noch etwas betrachten? Gibt es Situationen, wann ich eine Rechnung mit MWST (z.B. Verkauf meiner eigenen Schulungen an private Personen) und andere ohne MWST stellen sollte?Mit freundlichen Grüßen,
JA: In welchem Bundesland leben Sie?
Customer: Bayern, Deutschland
JA: Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Steuerberater wissen sollte?
Customer: Nein

Hallo ich bereite eine Antwort für Sie vor bis morgen

Ist das in Ordnung?

Kunde: hat geantwortet vor 17 Tagen.
Ja. Danke.

Anbei erhalten Sie meine Beurteilung zur ersten Alternative:

Hier wäre der Ort der Leistung nach §3a Abs. 1 UstG der Sitz des Trainingsanbieters in der Schweiz. Dort ist die Leistung steuerbar und steuerpflichtig. Die Leistung werden Sie vermutlich nach dem Reverse Charge Verfahren abrechnen können wie von Ihnen gehabt. Das können Sie nochmal mit einem Schweizer Steuerexperten bzw. dem Schweizer Unternehmen abstimmen.

Ob Sie die Leistungen auf elektronischem Weg (online) oder physisch vor Ort erbringen, spielt für die umsatzsteuerliche Beurteilung hier in der 1. Alt. keine Rolle.

Wer ist in der Konstellation zu 2. Ihr Auftraggeber? Würde die private Person bzw. der Mitarbeiter eines Unternehmens das Training selbst bei Ihnen in Auftrag geben und bestellen und die Gegenleistung in Form des Entgelts für das Training an Sie leisten?

Kunde: hat geantwortet vor 16 Tagen.
Beim ersten Fall habe ich gedacht, dass das Reverse-Charge-Verfahren nur für EU Unternehmen ist und gilt nicht für die Schweiz. Ist dies richtig?Beim zweiten Fall biete ich die Schulung unter meinem eigenen Namen an. D.h. eine private Person bzw. ein Mitarbeiter eines Unternehmens meldet sich auf meiner Webseite an. Entweder bezahlt die Person selbst oder das Unternehmen bezahlt. Auch möglich wäre, dass ein Unternehmen in der Schweiz mich direkt für eine Inhouse-Schulung beauftragt und mir direkt bezahlt.

Die Schweiz hat ein eigenes Reverse Charge Verfahren und es wäre zu klären, ob dies in Ihrem Fall Anwendung finden kann. Ich vermute ja. Im zweiten Fall wäre der Fall identisch zu behandeln wie Konstellation 1, sofern Sie die Leistung an ein anderes Unternehmen erbringen.

Wenn Sie an eine Privatperson fakturieren, müssen Sie nach §3a Abs. 1 UStG mit deutscher Umsatzsteuer (derzeit 16% ab 2021 wieder 19%) abrechnen.

Konnte ich Ihre Anfrage damit beantworten oder haben Sie Rückfragen, die ich für Sie klären darf?

Christian P und weitere Experten für Steuererklärung sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
Ja. Danke.
Leider ist es nur eine halbe Antwort, da ich noch mit einem Steuerberater aus der Schweiz sprechen muss, aber ich verstehe, dass Sie keine Beratung über die Schweizer Steuerrechte geben dürfen.