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Christian P
Christian P, Steuerberater
Kategorie: Steuererklärung
Zufriedene Kunden: 926
Erfahrung:  Tax Manager bei Kelvion
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Christian P ist jetzt online.

Sehr geehrter Experte, ich habe eine Frage bezüglich der

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrter Experte,ich habe eine Frage bezüglich der Umsatzsteuervoranmeldung.Ich habe am 01.01.2020 mein Nebengewerbe (Aufbau Online-Shop / Online-Handel) angemeldet und bin zudem in einem Angestelltenverhältnis (Vollzeit).Nun muss ich im ersten Jahr monatlich die Umsatzsteuervoranmeldung einreichen.Ich bin Mandant bei der Online-Buchhaltung und mir wurde eine Maske zur Verfügung gestellt. Es ist übersichtlich und klar. Aktuell habe ich nur Ausgaben und keine Einnahmen.Jedoch ergeben sich nun 2 Fragen:1. Welche Kategorien kann ich wirklich geltend machen (also als Vorsteuer zurückbekommen)?Kosten, die bisher im System stehen:- Handykosten
- Laptop-Leasing (Bürobedarf)
- Produktfotos für den Online-Shop
- monatliche Hostinggebühren (Server)
- Mitgliedschaft HändlerbundKönnen all diese Punkte übernommen werden?2. Praxis Erklärung "Reverse-Charge-Verfahren"Ich verstehe das Prinzip. Ich beziehe eine Leistung als Unternehmer von einem anderen Unternehmen im Ausland (in meinem Fall Irland) = B2B. Ich empfange zunächst steuerfreie Leistungen und muss diese hier in Deutschland versteuern. Jedoch habe ich zugleich einen identischen Vorsteuerausgleich. Es kommt also im Endeffekt auf 0% raus.Wie mache ich das nun in der Praxis in der Umsatzsteuervoranmeldung?Vielen Dank.Viele Grüße
Sebastian Burakowski
Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
Datei angehängt (2P41S3T)

Guten Abend Herr Burakowski

Ich bereite Ihnen gern heute im Laufe des Tages eine Antwort vor. Viele Grüße

Christian Peter

Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
Guten Abend Herr Peter, vielen Dank!

Hallo zur ersten Frage aus allen Rechnungen für die Sie Umsatzsteuer entrichtet haben, können Sie bei Vorliegen einer ordnungsgemäßen Rechnung, den Vorsteuerabzug geltend machen. Aus allen Kategorien können Sie daher die Vorsteuer ziehen.
Zum zweiten Punkt in der Voranmeldung erklären Sie zunächst dass die Steuerschuldnerschaft auf Sie übergegangen ist und auf der Eingangsseite erklären Sie den Vorsteuerabzug also plus minus null. Sie haben das Prinzip korrekt wiedergegeben.

Kunde: hat geantwortet vor 14 Tagen.
Hallo Herr Peter,
vielen Dank für Ihre Antwort.
Wie genau gehe ich vor bei der Umsatzsteuervoranmeldung? Buche ich den Beleg dann sozusagen 2x ? Jeweils mit 19% bei Aufgaben + Einnahmen?
Der Punkt ist mir in der Praxis etwas unklar. Ich habe einen Beleg, der aufzeigt, dass ich die Leistung entgegengenommen habe, aber verantwortlich bin für die Entrichung der Umsatzsteuer bin.

Ja genau so ist es. Sie melden den Betrag als die Umsatzsteuer schuldender Leistungsempfänger an und erklären dann den Vorsteueranspruch, so dass Sie wirtschaftlich nicht belastet sind.

Kunde: hat geantwortet vor 14 Tagen.
Ich habe verstanden. Jedoch stellt sich mir hierbei eine Frage. Von meinem Konto wurde Betrag X abgebucht und ich habe eine Rechnung für eine Leistung erhalten, die ich erhalten habe. Diese buche ich bei den Ausgaben mit 19%. Damit ist die Vorsteuer erledigt und alles logisch. Jetzt muss ich aber bei der Einnahmenseite auch den selben Betrag X buchen und auch 19% ausgewählen, damit der O€ ausgleich stattfindet und es passt. Aber diese Einnahmen existieren nicht und beim Jahresabschluss stimmt das Verhältnis dann nicht mehr. Wie wird das beim Finanzamt gehandhabt? Wird deutlich zwischen Mehrwertsteuer Voranmeldung und Jahresabschluss unterschieden. Nicht, dass es zu Missverständnissen kommt.

Hallo,

nein die beiliegende Rechnung buchen Sie nicht mit Vorsteuer sondern ohne Vorsteuer. Sie buchen nur den Nettobetrag in den Aufwand. Auf der Rechnung ist ja auch keine Umsatzsteuer ausgewiesen.

Auf der Einnahmenseite buchen Sie nichts, denn es handelt sich ja um eine Ausgabe. Sie müssen in der Umsatzsteuervoranmeldung nur einmal den Umsatzsteuerbetrag als Leistungsempfänger erklären und machen den Vorsteuerabzug wieder geltend, so dass die Umsatzsteuer plus minus null für Sie herauskommt.

In der Buchhaltung erfassen Sie bitte nur den Nettobetrag als Aufwand. Hilft Ihnen das weiter?

Kunde: hat geantwortet vor 14 Tagen.
Hallo Herr Peter,ja ich verstehe das Prinzip. Jedoch brauche ich einmalig ein konkretes Beispiel anhand meiner Rechnung, um es in der Praxis umzusetzen. Sie sprechen beispielsweise von "Nettobetrag", aber netto=brutto laut der Rechnung. Ja genau ich buche lediglich die Ausgabenseite (habe mich falsch ausgedrückt).Nur dieser Punkt ist für mich in der Theorie einfach nicht klar: "Sie müssen in der Umsatzsteuervoranmeldung nur einmal den Umsatzsteuerbetrag als Leistungsempfänger erklären"Bitte erklären Sie mir anhand der Rechnung, die Sie hier finden, was ich in mein System buchen muss mit welchen Prozentsätzen. Ich wäre Ihnen sehr dankbar! Ich bewerte und bezahle dementsprechend natürlich.Vielen Dank!

Das ist so korrekt

Kunde: hat geantwortet vor 13 Tagen.
Danke für die Bestätigung. Da ich nur Zahlen buche und die Belege nicht angehängt werden (keine Pflicht). Woher weiß das Finanzamt, dass es sich um das Reverse-Charge-Verfahren handelt? Ich buche den Eingang ja mit 0%. Das würde mich interessieren.

Das erkennt das Finanzamt aus den abgegebenen Voranmeldungen, dass es sich um einen Reverse Charge Umsatz handelt.

Kunde: hat geantwortet vor 13 Tagen.
Gut, dann bedanke ***** ***** ganz herzlich. Ich habe seit Anfang an die Belege auf der Ausgabenseite mit 0% gebucht, aber mir war einfach nicht klar, wie dann das Finanzamt dann weiß, dass es sich um das Verfahren handelt.Vielen Dank!Viele Grüße
Sebastian Burakowski

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Kunde: hat geantwortet vor 13 Tagen.
Guten Morgen Herr Peter,es tut mir leid für den weiteren Umstand. Mir ist noch eine anschließende Frage eingefallen, die ich klären möchte bevor ich die Bewertung und Bezahlung abschließe (das Trinkgeld werde ich Ihre Mühe anpassen).Wenn auf einer Rechnung (Leistung aus dem Ausland) nicht vermerkt ist, dass es das Reverse-Charge-Verfahren ist, dann spielt das kein Rolle richtig ? Jede Leistung aus dem Ausland ist zu buchen, wie bereits besprochen korrekt ? Als Ausgaben mit 0% und bestenfalls einen Vermerk Reverse-Charge-Verfahren zur besseren Übersicht.Im Anhang finden Sie die Beispielrechnung. Ich beziehe all meine Leistung von einem ausländischen Dienstleister.Vielen Dank ***** ***** Mal!

Genauso ist es korrekt, wenn Sie so vorgehen.

Bitte beachten Sie §14a Abs. 5 UStG:

Führt der Unternehmer eine Leistung im Sinne des § 13b Absatz 2 aus, für die der Leistungsempfänger nach § 13b Absatz 5 die Steuer schuldet, ist er zur Ausstellung einer Rechnung mit der Angabe „Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers“ verpflichtet; Absatz 1 bleibt unberührt.

In der Rechnung sollte ein entsprechender Hinweis (in englischer Sprache reicht es) aufgenommen werden.

Beste Grüße

Christian Peter

Christian P und weitere Experten für Steuererklärung sind bereit, Ihnen zu helfen.

Besten Dank auch für den Bonus )