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Christian P
Christian P, Steuerberater
Kategorie: Steuererklärung
Zufriedene Kunden: 652
Erfahrung:  Tax Manager bei Kelvion
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Christian P ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, für meine Steuererklärung

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrte Damen und Herren,
für meine Steuererklärung 2019 muss ich Kapitalerträge für realisierte Gewinne/Verluste
angeben, die aus sich aus Aktien- und Indexoptionsgeschäften an der EUREX sowie Gewinne/Verluste aus börsennotierten Optionsscheinen ergeben haben.Kapitalertragssteuer wurde mir nicht automatisch abgezogen, da ich die Geschäfte mit einem Broker im Ausland tätige. Es bestehen ausserdem Stillhalterpositionen an der EUREX, die verfallen, bzw ausgeübt wurden.Zum Ausfüllen meiner Steuererklärung benötige ich die jeweiligen Zeilen, in denen ich die
realisierte GV eintragen kannAusserdem benötige ich Informationen über die steuerliche Verlustverrechnung dieser Geschäftsarten. Inwieweit kann ich welche Gewinne gegen welche Verluste verrechnen ? Ab Januar 2021 soll ein besonderer Verlustverrechnungskreis für Termingeschäfte eingeführt werden.Ich würde Ihnen gerne verschiedene Transaktionen aus aus 2019 zukommen lassen, die Sie mir dann steuerlich bewerten.Mit freundlichen GrüßenM.Panzer

Guten Tag uch bereite eine Antwort bis heute Abend für Sie vor.

Hallo Herr Panzer, bitte schildern Sie mir die zu beurteilenden Transaktionen

Kunde: hat geantwortet vor 25 Tagen.
Hallo Herr P,
ich werde ihnen die entsprechenden Transaktionen in einer Exceldatei aufarbeiten und als Anhang zusendenMfGMichael Panzer

Hallo Herr Panzer, mit Hilfe der Büroklammer können Sie hier Dateien hochladen und zur Verfügung stellen.

Kunde: hat geantwortet vor 25 Tagen.
Hallo, für folgende Wertpapiertransaktionen habe ich ihnen ein Excel Sheet aufbereitet:
-Kauf/Verkauf von Aktien
-Kauf/Verkauf von börsennotierten Optionsscheinen
-Kauf/Verkauf von Optionen an der EUREX
-Kauf/Verkauf von Optionen in USD an der amerikanischen Optionsbörse CME
-Kauf/Verkauf von Währungen (Kauf EURO, Verkauf USD vice versa)Für alle Geschäfte wurden keine Steuern abgeführt !!!1. Welche Beträge muss ich wo in meiner deutschen Steuererklärung für 2019 angeben
2. Mit welcher Steuerbelastung, unabhängig von Freibeträgen und persönlichem Steuersatz, muss ich rechnen.
3. Welche Steuerbelastung hätte ich zu erwarten, falls diese Geschäfte in 2021 genauso getätigt werden.
Die steuerliche Verlustverrechnung soll in 2021 nur noch begrenzt möglich sein.
4. Wie kann ich dem entgehen. Ich hätte auch die Möglichkeit, meine Wertpapiergeschäfte unter dem österreichischen Fiskus zu tätigen.Mit freundlichen Grüßen
M. Panzer

Hallo Herr Panzer,

aus österreichischer Sicht kann ich Ihnen leider dazu nicht genaue Auskünfte geben. Allerdings ist die steuerliche Verlustverrechnung ab 2021 nicht begrenzt möglich, das ist sie teilweise in Deutschland bereits jetzt. Bei dem Link geht es um eine Mitteilungspflicht nicht um eine Einschränkung von Verlustverrechnungsmöglichkeiten. Möchten Sie, dass ich die Transaktionen aus rein deutscher Sicht beurteile?

Mit freundlichen Grüßen

C. Peter

Kunde: hat geantwortet vor 24 Tagen.
Hallo,
erstmal aus rein deutscher Sicht... und das für das Jahr 2019 und hypothetisch für 2021.Soweit ich das auf ihrer Homepage verstanden habe, ist "justanswer" auch in der Lage eine österreichische fiskale Beurteilung abzugeben, oder ?. Die deutsche fiskale Bewertung ist aber vorrangig !!

Hallo,

ich komme wohl leider heute erst am späten Abend zu einer Beantwortung.

Mit freundlichen Grüßen

C. Peter

Guten Tag,

Sie kreuzen auf der Anlage KAP dann das zweite Kästchen an: Beantragung des Steuereinbehalts für bestimmte Kapitalerträge. Den Gesamtbetrag des realisierten Gewinns i.H.v. 6.019,38 EUR tragen Sie in das Feld ausländische Kapitalerträge (ohne Betrag lt. Zeile 58), da das Depot im Ausland liegt.

In der Zeile darunter tragen Sie den Gewinn aus Aktienveräußerungen als davon Betrag ein (12.150,50 EUR) und den Verlust aus Aktienveräußerungen in Höhe von 3.874,40 EUR ein.

Im Jahr 2019 inkl. 2020 laufen alle Gewinne und Verluste aus den beschriebenen Transaktionen in einen Verlusttopf und können verrechnet werden.

Ab dem 1. Januar 2021 sollen Verluste aus solchen Finanzinstrumenten nur mit Gewinnen aus der gleichen Art von Geschäften verrechenbar sein (also die Gewinne und Verluste aus Termingeschäften für sich und die Aktiengeschäfte bilden einen eigenen Verrechnungskreis). Und dazu kommt, dass diese Verlustverrechnung auf 10.000 beschränkt ist.

Nicht verrechnete Verluste müssen dann auf Folgejahre vorgetragen werden und können jeweils nur in Höhe von 10.000 Euro mit Gewinnen aus Termingeschäften oder Aktien verrechnet werden. Die Anerkennung von Verlusten wird damit im Vergleich zur aktuell geltenden Rechtslage erheblich eingeschränkt.

Ich hoffe Ihre Frage damit beantwortet zu haben, sonst stellen Sie gerne kostenfreie Rückfragen ein.

Da dieser Auftrag von justanswer an mich als externer Experte vermittelt wurde, freue ich mich abschließend über eine positive Bewertung. Diese Vergütung beträgt 50% des von Ihnen gezahlten Betrags und wird nur bei positiver Bewertung an mich ausgezahlt. Für eine positive Bewertung klicken Sie bitte 3-5 Sterne im Kommentarfeld an. Herzlichen Dank vorab!

Ich möchte Sie darauf hinweisen, dass dieses Forum eine ausführliche und persönliche steuerliche Beratung nicht ersetzen kann, sondern vor allem dafür gedacht ist, eine erste steuerliche Einschätzung zu ermöglichen. Durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen könnte die rechtliche Beurteilung Ihres Anliegens anders ausfallen.

Mit freundlichen Grüßen

Christian Peter

Kunde: hat geantwortet vor 23 Tagen.
Hallo,Nach Ihrer Aussage kann ich für 2019 und 2020 Gewinne und Verluste aus Aktien "und" Derivaten verrechnen.
Ist das korrekt ??
Gibt es nicht bereits jetzt 2 Töpfe, bei denen ich die Gewinne/Verluste aus Derivate und Aktien trennen muss.

sorry, ich hatte mich missverständlich ausgedrückt. Die Aktiengewinne und -verluste landen im Aktientopf und können verrechnet werden. Wenn Sie in einem Jahr mehr Verluste als Gewinne gemacht haben, werden diese im Aktientopf in das neue Jahr vorgetragen.

Die Gewinne aus Derivate landen im allgemeinen Topf und können sogar bisher bis einschließlich im Jahr 2020 mit Zinserträgen und Dividenden und Verlusten aus Derivaten verrechnet werden.

Hier sieht also die Verrechnungslage derzeit relativ günstig aus.

Die oben beschriebene Neuerung ist "im Fluss" und es wäre nicht auszuschließen, dass daran hoffentlich zugunsten der Steuerpflichtigen von Seiten des Gesetzgebers Erleichterungen vorgesehen werden.

Kunde: hat geantwortet vor 23 Tagen.
Letzte Anmerkung:
d.h. würde ich mit meinen Aktien im Jahr Verluste realisieren, kann ich sie nicht mit Gewinnen aus Derivaten ausgleichen. Hätte ich bei einer umgekehrten Situation in den Derivaten 2226 EUR Gewinn und in den Aktien 8246 Verlust, müsste ich nur 2226 versteuern und die 8246,--Verlust ins neue Jahr vortragen !?
Wo kann ich in der Steuererklärung einen Verlustvortrag eingeben?
Kunde: hat geantwortet vor 22 Tagen.
Aktienverluste kann ich somit nur mit Aktiengewinnen verrechnen und mit nichts anderem?

Zur ersten Teilfrage: ja das ist so. Aber Verluste aus Derivate können Sie z.B. mit Dividenden aus Aktien oder Zinsen aus Anleihen verrechnen. Sie erklären die Verluste aus den Geschäften und das Finanzamt stellt einen Verlustvortrag eigenständig fest und verrechnet diesen oder trägt einen nicht verrechenbaren Verlust weiter fort.

Zur zweiten Teilfrage: Aktienverluste sind tatsächlich nur mit Aktiengewinnen im Aktientopf verrechenbar.

Mit freundlichen Grüßen

C. Peter

Christian P und weitere Experten für Steuererklärung sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 22 Tagen.
Vielen Dank für Ihre Mühe. Sie haben mir weitergeholfen.

besten Dank für den Bonus Herr Panzer und alles Gute.