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Knut Christiansen
Knut Christiansen,
Kategorie: Steuererklärung
Zufriedene Kunden: 819
Erfahrung:  Steuerberater at Feddersen Jochimsen Christiansen Markussen Steuerberatungsgesellschaft mbH
103693118
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Knut Christiansen ist jetzt online.

Ich bin Geschäftsführer einer 1-Mann-UG. Da ich die

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich bin Geschäftsführer einer 1-Mann-UG. Da ich die Geschäftstätigkeit als Nebenerwerb ausübe und nicht auf die Einkünfte aus dem UG-Betrieb angewiesen bin, beabsichtige ich das zur Verfügung stellen eines Leasing-PKW als alleinigen Lohn für meine Arbeit. Das heißt konkret, dass ein Mittelklassefahrzeug für Kundenfahrten angeschafft wird, der auch privat genutzt werden soll. Dieses Fahrzeug soll dann per 1%-Regelung (bzw. 0,5%, sofern es ein Elektroauto wird) versteuert werden. Ein separater Barlohn soll nicht gezahlt werden. Da sich der daraus resultierende geldwerte Vorteil voraussichtlich unter der Grenze zur geringfügigen Beschäftigung befinden wird, stellt sich mir die Frage, ob diese Gestaltung vom Finanzamt anerkannt wird, insbesondere unter Beachtung des Urteils III B 27/17 vom BFH. Ggf. kann auch ein Barlohn gezahlt werden, um über die Minijob-Grenze zu gelangen (z.B. 300€ geldwerter Vorteil aus 1%-Regelung + 200€ Barlohn).Über eine Rückmeldung per E-Mail würde ich mich sehr freuen. Vielen Dank ***** ***** für Ihre Einschätzung!

Guten Morgen,

 

ich prüfe Ihre Frage gerne und melde mich im Laufe des Tages mit einer Antwort, wenn das zeitlich für Sie in Ordnung ist.

 

Schöne Grüße!

 

Knut Christiansen

Steuerberater

Kunde: hat geantwortet vor 2 Tag.
Guten Morgen,

das ist zeitlich für mich in Ordnung, vielen Dank! Sollten sie weitere Informationen benötigen, können Sie sich gerne melden.

Hallo, hier die zugesagte Einschätzung:

Grundsätzlich sind die Regelungen für Minijobber bei beherrschenden Gesellschafter-Geschäftsführern nicht anwendbar. Das heißt der Arbeitslohn wäre unabhängig davon, ob der Lohn über oder unter 450 EUR liegt, immer steuerpflichtig.

Das von Ihnen zitierte Urteil betrifft allerdings nicht den Geschäftsführer oder Unternehmer selbst, sondern den angestellten Familienangehörigen. Hier gilt, dass es im Fremdvergleich untpisch wäre, bei einem Barlohn unter 450 EUR, einen Firmenwagen für private Zwecke zur Verfügung zu stellen.

Als Gesellschafter können Sie mit sich als "eigenen" Geschäftsführer jedoch unschädlich eine Vereinbarung darüber treffen, dass Ihre Vergütung zunächst nur in der Gestellung eines Fahrzeugs besteht (d.h., die Privatnutzung ist erlaubt). Dieses muss aber zwingend schriftlich und im voraus vereinbart werden.

Ich hoffe Ihre Frage damit beantwortet zu haben, sonst melden Sie sich gerne noch einmal. Abschließend bitte ich um Bewertung meiner ANtwort mit 3-5 Sternen, damit justanswer meine Beratung anteilig vergütet. Dieses erfolgt erst bei positiver Bewertung durch Sie als Kunden. Ich erhalte dann 50% des von Ihnen an justanswer gezahlten Betrags als Honorar. Vielen Dank im Voraus!

Ich möchte darauf hinweisen, dass dieses Forum keine abschließende Steuerberatung ersetzen kann, sondern ledlich eine Ersteinschätzung des Sachverhalts darstellt. Unvollständige oder fehlende Sachverhaltsangaben können das rechtliche Ergebnis verändern.

Viele Grüße!

Knut Christiansen
Steuerberater

Kunde: hat geantwortet vor 2 Tag.
Herzlichen Dank für die schnelle Beantwortung meiner Frage!
Wie kann ich den Begriff „unschädlich“ verstehen? Ist eine derartige Gestaltung üblich bzw. muss die Gestellung eines Dienstwagens für den beherrschenden Gesellschafter-GF überhaupt fremdüblich sein? Mir ist wichtig, dass das Finanzamt diese Gestaltung akzeptiert. Haben Sie da ggf. bereits Erfahrungen in der Vergangenheit gemacht?

Hallo!

"unschädlich" heißt, dass es steuerlich wirksam vereinbart werden kann. Ich habe hier auch Mandanten, bei denen dieses durch das Finanzamt nicht beanstandet wurde.

Die Gestellung eines Fahrzeugs durch die Gesellschaft an den Geschäftsführer ist grundsätzlich üblich und unter Beachtung der allgemeinen Regelungen (ausdrückliche, von vornherein geschlossene schriftliche Vereinbarung im GF-Anstellungsvertrag) auch zulässig.

Wenn Sie absolut sicher gehen wollen, können Sie eine verbindliche Ausknft beim Finanzamt anfordern. Das Finanzamt gibt Ihnen dann eine Auskunft, an die es gebunden ist.

Schöne Grüße!

Knut Christiansen

Knut Christiansen und weitere Experten für Steuererklärung sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 2 Tag.
Herzlichen Dank!

Gern geschehen!