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Prof.Nettelmann
Prof.Nettelmann, Sonstiges
Kategorie: Steuererklärung
Zufriedene Kunden: 5868
Erfahrung:  xxx
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Thema Denkmalschutz: a) Unter Denkmalschutz stehen nur

Diese Antwort wurde bewertet:

Thema Denkmalschutz:a) Unter Denkmalschutz stehen nur Fassade und Dach. Es stehen umfängliche Renovierungsarbeiten an. Sind auch Kosten für Elektro, Heizung, Sanitär etc. mit 8 Jahren 9% und 4 J. 7% absetzbar oder nur die Renovierungskosten für Dach und Fassade?b) Wie verträgt sich das mit der 15%-Regel (anschaffungsnahe Herstellungskosten)?c9 Gehören zur Basis der Anschaffungskosten auch die Anschaffungsnebenkosten?

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank, dass Sie justanswer für Ihr Anliegen gewählt haben. Ich bin Steuerberater Prof. Nettelmann und will mich gern mit Ihren Fragen als externer Experte befassen. Haben Sie bitte etwas Geduld bis ich mich melde. Dies kann erst in den Abendstunden möglich sein, da ich derzeit in einer Beratung bin. Ich hoffe, dass das recht ist.

Mit freundlichen Grüßen

Prof. Nettelmann

Kunde: hat geantwortet vor 11 Tagen.
Vielen Dank.

Sehr geehrter Fragesteller,

zu Ihren Frage nehme ich wie folgt Stellung:;

zu a) Für die Frage, welche Aufwendungen für ein Baudenkmal begünstigt sind, ist die Absprache mit der zuständigen Denkmalsbehörde erforderlich, die die Begünstigung nach Art und Höhe dann auch bescheinigen muss, um die steuerlichen Vergünstigungen in Anspruch nehmen zu können. Ich verweise hierzu auf § 7 i Abs. 1 Satz 4 ESTG:

Bei einem im Inland belegenen Gebäude oder Gebäudeteil, das für sich allein nicht die Voraussetzungen für ein Baudenkmal erfüllt, aber Teil einer Gebäudegruppe oder Gesamtanlage ist, die nach den jeweiligen landesrechtlichen Vorschriften als Einheit geschützt ist, kann der Steuerpflichtige die erhöhten Absetzungen von den Herstellungskosten für Baumaßnahmen vornehmen, die nach Art und Umfang zur Erhaltung des schützenswerten äußeren Erscheinungsbildes der Gebäudegruppe oder Gesamtanlage erforderlich sind.

zu b) Für die gesamten Renovierungskosten gilt die Regelung der 15 %-Grenze innerhalb der ersten drei Jahre nach der Anschaffung. Gegebenenfalls ist dann eine Zurechnung der Anteile auf die begünstigten bzw. nicht begünstigten Anschaffungskosten erforderlich.

zu c) Zu den Anschaffungskosten des Gebäudes rechnen auch die Anschaffungsnebenkosten (Grunderwerbsteuer, Notarkosten, Grundbuchkosten, ev. Maklergebühren usw.) Da die Altbausubstanz nicht begünstigt ist, ist auch insoweit eine Aufteilung der gesamten Anschaffungskosten auf begünstigten und nichtbegünstigten Anteil erforderlich.

Wenn ich damit Ihre Frage beantworten konnte, bitte ich um Ihre Bewertung meine Ausführungen, damit justanswer mir als externen Experten den 50 %igen Anteil an Ihrem Honorareinsatz vergüten kann.

Ich wünsche einen schönen Abend

Prof. Nettelmann

Kunde: hat geantwortet vor 11 Tagen.
Guten Tag, vielen Dank für die Antwort. Konkretes Beispiel: 900TEUR Anschaffungskosten, 15% in drei Jahren direkter Aufwand = 135TEUR. Investition in Heizung, Sanitär, Elektro von 100TEUR. Unter Denkmalschutz stehen Fassade und Dach. Gehen die 100TEUR in den Direktaufwand oder SonderAfa mit 9% auf 8 Jahre und 7% auf 4 Jahre?

Sehr geehrter Fragesteller,

bezugnehend auf Ihre Zahlenangaben:

Betragen die Gesamtinvestitionen in den ersten drei Jahren weniger als 135 000 €, gehen die Renovierungskosten in die laufenden Erhaltungsaufwendungen im Jahr der Zahlungen, überschreiten die Investionen die Grenze von 135 000 €, gehen die Aufwendungen für das Denkmal (Fassade, Dach) in die Abschreibungen gem. § 7 i EStG, im übrigen in die nicht begünstigten Abschreibungen gem. § 7 EStG von 2,5 % jährlich.

Mit freundlichen Grüßen

Prof. Nettelmann

Kunde: hat geantwortet vor 10 Tagen.
Leider wurde meine Frage noch nicht abschließend beatnwortet: Unter DMS stehen Fassade und Dach. Die Investition geht jedoch in den Innenausbau (zB. 100TEUR in Heizung, Sanitär, Elektro). Das dient m.E. insgesamt dem Objekt. Also Sonderabschreibung (9% auf 8J. + 7% auf 4J.) oder Ausnutzung der 15% anschaffungsnahe HK?

Sehr geehrter Fragesteller,

Sie müssen bitte mit der Denkmalbehörde abstimmen, welche Maßnahmen in die begünstigte Sonderabschreibung eingehen, denn die Behörde muss dies für steuerliche Zwecke ohnehin bescheinigen.

Die nicht begünstigten Investitionen müssen in die normale Abschreibung für den Altbau, der nicht begünstigt ist, einbezogen werden. Dies alles gilt, wenn insgesamt die Grenze von 15 % anschaffungsnahe Herstellungskosten überschritten sind. Ansonsten können die Kosten im Jahr der Investition ganz oder auf 5 Jahre gleichmäßig verteilt abgeschrieben werden.

Wenn noch weitere Rückfragen bestehen sollten, empfehle ich den Premium Service zu wählen, damit die Angelegenheit telefonisch abgeklärt werden kann.

Mit freundlichen Grüßen

Prof.Nettelmann

 

Prof.Nettelmann und weitere Experten für Steuererklärung sind bereit, Ihnen zu helfen.