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Prof.Nettelmann
Prof.Nettelmann, Sonstiges
Kategorie: Steuererklärung
Zufriedene Kunden: 5587
Erfahrung:  xxx
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Prof.Nettelmann ist jetzt online.

Aufgrund der sehr guten Erfahrungen auf dieser Plattform

Diese Antwort wurde bewertet:

aufgrund der sehr guten Erfahrungen auf dieser Plattform ("justanswer"), möchte ich in privater Sache noch einmal versuchen eine Prognose bzw. einen steuerlichen Weg von ab September 2018 bzw. für 2019 aufgezeigt zu bekommen.

Meine Themen sind der private Auslandswohnsitz (kein deutscher Wohnsitz seit 1998/99 bereits), meine Anforderungen als beschränkt Einkommensteuerpflichtiger, meine Involviertheit in eine kleinen Personengesellschaft in Deutschland (GF einer KG*1) sowie die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung in Deutschland.

Zurzeit sind mir zwei Zuständigkeiten gegeben. Einmal beim Betriebsstättenfinanzamt des Arbeitgebers sowie zusätzlich am Sitz der Gesellschaft, allerdings nur für mich persönlich als GF - letztere Zuständigkeit ist noch neu, wurde diesen Monat Juli nun vom zuständigen Finanzamt mitentschieden, aber auch noch nicht mit einer neuen Steuernummer beschieden - der Hinweis hierzu kam u.a. aufgrund einer Beratung hier bei "justanswer".

Alles in allem, bin ich in diesem Jahr (das erste Mal seit 1999) ggf. auch in der Situation einen Wechsel zu machen, hin zum unbeschränkt Einkommensteuerpflichtigen in Deutschland (ohne Wohnsitz in Deutschland, aber am Standort des zuständigen Finanzamts der Personengesellschaft und nach letztem Stand der Dinge, wie oben schon kurz beschrieben).

Um mich aber auf die jeweils gültige (für mich zutreffende) Vorgehensweise vorzubereiten, bin ich nun schon angetreten, um die mir möglichen Schritte schlichtweg erkennen zu können, also Wissen zum eventuellen Fortgang zu erlangen.

Meiner Einschätzung nach würde ich gerne eruieren und gefestigt wissen:

A)
Ein Modell der Vorgehensweise für den Fall, dass ich weiter (auch mit Einbeziehung der neuen Zuständigkeiten, obgleich ohne deutschen Wohnsitz) als unbeschränkt Steuerpflichtiger angesprochen werde: welche Möglichkeiten ich habe, welche Erklärungen vonnöten sind, welche Nachweise ich erbringen muss und was ich privat für meine sv-pflichtige Beschäftigung alles anrechnen lassen kann z.B. Fahrtwege oder Zusatzversicherungen etc.? Sind dann zwei Finanzämter zuständig für mich?

B)
Oder für den Fall, dass ich weiter als beschränkt Steuerpflichtiger gelte: welche Zuständigkeiten weiter angesprochen werden müssen und welche Erklärungen vonnöten sind, welche Angaben keinerlei Beachtung finden z.B. Schulgelder, Fahrtwege oder Beratungskosten etc.? Sind in diesem Fall zwei Finanzämter zuständig für mich?

Darüber hinaus sind mit Sicherheit zusätzliche Informationen vonnöten, die weiterführend auch noch erfragt werden müssten, sofern man auch eine Einschätzung von Seiten der Finanzbehörden einbeziehen möchte - hierzu benötige ich eine Vorgabe, was ich konkret abfragen muss.

Vielen Dank ***** *****

*1
Die KG existiert bereits seit einiger Zeit (d.h. seit 2015/16), allerdings bin ich erst im Jahre 2017 als GF bestellt worden. Somit ergibt sich auch jetzt erst die Tatsache, dass ich ohne persönliche Finanzamtszuständigkeit natürlich auch keinerlei Abschluss (als Vollhafter) im Hinblick auf die Personengesellschaft finden kann. Der weitere Gesellschafter (Teilhafter) hat sich für 2017 bereits erklärt, auch ist die Umsatzsteuer sowie Gewerbesteuer erklärt worden, womit auch eine E-Bilanz übermittelt worden ist. Lediglich meine Erklärung (persönlich + KG Werte) fehlt noch.

Sehr geehrter Fragesteller,

zu Ihren Fragen teile ich im Rahmen einer Erstberatung mit:

1. Ohne Wohnsitz in Deutschland können Sie keine unbeschränkte Steuerpflicht begründen. Um einen Wohnsitz zu haben, müssen Sie über eine Wohnung verfügen, die Sie beibehalten und benutzen.

2. Ihre steuerliche Zuständigkeit als beschränkt Steuerpflichtiger wegen Ihrer Beteiligung an der KG ist ausschließlich bei dem Betriebs-FA des Sitzes der KG. Eine persönliche steuerliche Zuständigkeit an Betriebssitz des Arbeitgebers besteht für Sie nicht.

3. Bei dem Betriebs-FA des Sitzes der KG werden Sie mit Ihrem Gewinnanteil an der KG erfaßt. Dieser Gewinnanteil ergibt sich aus dem Jahresabschluss und der Gewinn- und Verlustrechnung der KG und wird automatisch von der Bearbeitungsstelle für die KG der Bearbeitungsstelle für Ihre persönliche steuerliche Steuernuimmer zugeleitet.

4. Sie selbst können im Rahmen der Gewinnermittlung für die KG sog. persönliche Betriebsausgaben im Zusammenhang mit der Beteiligung an der KG, wie etwa Steuerberatungskosten im Rahmen der Beteiligung, geltend machen. Persönliche Versicherungen können steuerlich nicht geltend gemacht werden. Andere Ausgaben können bei beschränkter Steuerpflicht nicht berücksichtigt werden.

Wenn ich damit Ihre Frage beantwortet habe, bitte ich um Ihre Bewertung, damit meine Beratung vergütet werden kann.,

Mit freundlichen Grüßen

Prof. Nettelmann

Sehr geehrter Fragesteller,

haben Sie noch Rückfragen zu meiner Beantwortung? Ansonsten bitte ich um Ihre Bewertung, damit meine 50 %iger Anteil an Ihrem Honorareinatz vergütet werden kann.

Vielen Dank

Prof. Nettelmann

Kunde: hat geantwortet vor 2 Monaten.
Hallo Prof. Nettelmann,ja, es hab Rückfragen: gestern war ich fälschlicherweise allerdings schon bei Ihrer "Assistentin" (im Chat, welcher sich als Bild über Ihre letzte Antwort legte; dort hatte ich auch schon Fragen gestellt) gestrandet; danach in der Hotline von justanswer.Meiner bisherigen Kenntnis nach, verhält es sich in meinem Fall so:"Auf Antrag werden natürliche Personen als unbeschränkt steuerpflichtig behandelt, wenn sie zwar nicht in Deutschland leben, aber ihre Einkünfte zu mindestens 90 Prozent der deutschen Einkommensteuer unterliegen oder ihre ausländischen Einkünfte nicht über dem Grundfreibetrag liegen."Können Sie diese Ansicht teilen...?Viele Grüße!

Sehr geehrter Fragesteller,

Sie können unter den genannten Voraussetzung einen Antrag auf unbeschränkte Steuerpflicht stellen. Dies hat allerdings nichts mit einer Wohnsitzbegründung in Deutschland zu tun. Sie müssen die Voraussetzungen in § 1 Abs. 3 EStG erfüllen und durch Bestätigung mit amtlichen Vordruck eine Bestätigung Ihres zuständigen Wohnsitz-Finanzamtes der Steuererklärung beifügen.

Mit freundllichen Grüßen

Prof. Nettelmann

Kunde: hat geantwortet vor 2 Monaten.
Hallo Herr Prof. Nettelmann,auch auf die Gefahr hin, dass ich Sie falsch verstanden habe, aber warum sollte ich den Wohnsitz begründen? Ich pendle seit Jahren landesübergreifend "hinein und hinaus"... allerdings stellte sich bei meiner Recherche nun die Frage, ob ich als unbeschränkt (ohne Wohnsitz) oder weiterführend als beschränkt Einkommensteuerpflichtiger gelten soll / müsste... der Ausblick (sozusagen ab jetzt) ist mir sehr wichtig, wie ich es auch schilderte - ich kann anhand Ihrer Angaben das Konzept soweit noch nicht durchsehen.Welches Finanzamt ist mein Wohnsitz-Finanzamt? In UK habe ich dieses nicht, da ich seit dem Jahre 2009 "operativ" ausschließlich in Deutschland als beschränkt Einkommensteuerpflichtiger geführt werden. Auch erfordert das vormals zuständige Finanzamt in Hull, North Humberside keinerlei Erklärungen von mir. Mein Steuerkonto ist geschlossen. Welche Bestätigung sollte ich dann beantragen und mitführen?Vielleicht klären wir zunächst diese Frage.Viele Grüße!

Sehr geehrter Fragesteller,

Ich habe verstanden, dass Sie keine Wohnsitz in Deutschland haben und ihn dort auch nicht begründen wollen. Ich erfahre weiter, dass Sie keine Wohnsitz in UK haben. Sie schreiben weiter, dass Sie landesübergreifend pendeln.

Es geht darum, dass Sie ja irgendwo einen Wohnsitz haben, von dem aus Sie pendeln.

Die von mir genannte Bescheinigung für den Antrag auf unbeschränkte Steuerpflicht gem. 1 Abs. 3 EStG efordert eine Bescheinigung aus Ihrem Wohnsitzland, welche Einkünfte Sie dort erzielen oder das Sie dort nicht erfasst werden.

Mit freundlichen Grüßen

Prof. Nettelmann

Kunde: hat geantwortet vor 2 Monaten.
Hallo Herr Prof. Nettelmann,nein, ich habe meinen statischen Sitz in UK, seit 1998/99 bereits. Aber ich hatte nach der beruflichen Rückkehr nach Deutschland 2009 nur noch Einkünfte in Deutschland. Daher ist auch steuerlich keine Zuständigkeit mehr in UK gegeben - unabhängig von meinem Wohnsitz dort (vielleicht wissen Sie es nicht, aber das Meldeverfahren ist dort nicht analog Deutschland, nicht vergleichbar): ich habe eine Adressbestätigung von einer vereidigten Übersetzerin, welche mir natürlich gegenüber von Behörden dienlich ist. Ich hatte auch zu keiner Zeit erwähnt, dass ich keinen Wohnsitz in UK habe... ausser Sie haben verstanden, dass ich nur und ausschließliche pendle - mit "warum sollte ich den Wohnsitz begründen" war ein deutscher gemeint.Wobei auch diese Idee, hin zu einem deutschen Wohnsitz (in Brexit Zeiten), in die Waagschale müsste, wenn man dann klarstellen kann, welche Variante die beste für mich ist und wie ich mich verhalten könnte / sollte...Ggf. müsste ich anders fragen:
Ist die Behandlung als beschränkt Einkommensteuerpflichtiger und unter den aktuellen Gegebenheiten für mich erstrebenswert in Deutschland (eventuell ist dies die korrekte Frage zum Thema)?Viele Grüße!
Kunde: hat geantwortet vor 2 Monaten.
Nachtrag: Welche Version eines "Steuermodells" würden Sie in meiner Situation greifen lassen?

Sehr geehrter Fragesteller

wie mitteilte, setzt der Antrag auf unbeschränkte Steuerpflicht gem. Paragrap 1 Abs.3 EstG die einheitliche Bescheinigung der Finanzbehörde des Wohnsitzlandes voraus, dass Sie dort keine Einkünfte versteuern bzw. in welcher Höhe, damit in Deutschland festgestellt werden kann, dass die Voraussetzungen für die unbeschränkte Steuerpflicht auf Antrag erfüllt sind.

Wenn Sie diese Bescheinigung nicht beibringen können, bleibt es ohne Wohnsitz in Deutschland bei der beschränkten Steuerpflicht.

Mit freundlichen Grüßen

Prof.Nettelmann

Sehr geehrter Fragesteller,

haben Sie noch Rückfragen zu meiner Beantwortung? Ansonsten bitte ich um Ihre Bewertung, damit meine Beratung mit meinem Anteil an Ihrem Honorareinsatz vergütet werden kann,

Vielen Dank

Prof. Nettelmann

Sehr geehrter Fragesteller,

ich bin auf Ihre Frage umfangreich eingegangen und habe auch die Vielzahl Ihrer ergänzenden Rückfragen geduldig mit hohem Zeitaufwand beantwortet. Nunmehr warte ich aber genauso geduldig bereits auf Ihre Bewertung, denn ohne eine solche wird mein Anteil Ihres Honorareinsatzes an mich nicht freigeschaltet!

Holen Sie dies bitte nach!

Mit freundlichen Grüßen

Prof. Nettelmann

Sehr geehrter Fragesteller,

haben Sie noch Rückfragen zu meiner Beantwortung? Ansonsten bitte ich um Ihre Bewertung, damit meine Beratung vergütet werden kann.

Vielen Dank

Prof. Nettelmann'

Prof.Nettelmann und weitere Experten für Steuererklärung sind bereit, Ihnen zu helfen.