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Prof.Nettelmann
Prof.Nettelmann, Sonstiges
Kategorie: Steuererklärung
Zufriedene Kunden: 5929
Erfahrung:  Steuerberater HochschullehrerSteuerberaterDipl.-Kfm.
59063549
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Prof.Nettelmann ist jetzt online.

Guten TAg, ich bin selbständig (EInzelunternehmer) und werde

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten TAg, ich bin selbständig (EInzelunternehmer) und werde von einem Steuerberater vertreten. Ich werde aus beruflichen Gründen nicht dazu kommen, die vorbereiteten Unterlagen für die Steuererklärung für 2016 noch dieses Jahr bei meinem Steuerberater abzugeben, sondern werde bis zur zweiten Januarwoche brauchen. Wird das FA darauf überhaupt reagieren, bei der kurzen Zeitspanne und was kann an Versäumniszuschlägen auf mich zukommen ?

Sehr geehrter Fragesteller,

durch gesetzliche Änderungen in der Abgabenordnung wurde die Frist für die Abgabe der Steuererklärungen durch Angehörige der steuerberatenden Berufe vom 31.12.des Folgejahres auf den 28.02.des übernächsten Jahres (also für 2016 bis 28.02.2018) verlängert worden. Insofern muss Ihr Steuerberater die Erklärungen für Sie bis zum 28.02.2018 abgeben,

Wenn damit Ihre Frage beantwortet ist, bitte ich um Ihre Bewertung meiner Beantwortung, damit meine Beratung vergütet werden kann.

Mit freundlichen Grüßen

Prof. Nettelmann

Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.
Vielen Dank. Im Internet gibt es hierzu jedoch widersprüchliche Aussagen, nämlich dass diese Reglung erst ab der Steuerklärung für 2017, bzw. auch erst 2018 gilt. Könnten Sie mir sagen, wo ich die Gültigkeit der Regelung ab der Steuerklärung 2016 finden kann ?

Sehr geehrter Fragesteller,

für die Steuererklärungen 2016 gilt nach meiner Prüfung die Neufassung noch nicht. Da endet die Frist für steuerberatende Berufe am 31.12.2017. Bei einer Abgabe danach kann das Finanzamt Verspätungszuschläge gem. § 152 AO festsetzen, wenn nicht die Verspätung entschuldbar ist. Für eine solche Verspätung müssen Sie also entsprechende Gründe (z.B.Krankheit)

vorbringen. Arbeitsüberlastung ist allerdings eine solcher entschuldbarer Grund nicht.

Mit freundlichen Grüßen

Prof. Nettelmann

Sehr geehrter Fragesteller,

haben Sie noch Rückfragen zu meiner ergänzenden Beantwortung? Ansonsten bitte ich um Ihre Bewertung, damit meine Beratung vergütet werden kann.

Im allgemeinen - so ergänze ich - machen die Finanzämter bei kurzzeitigen Fristüberschreitungen von der Kannregelung keinen Gebrauch, wenn im übrigen Fristen ansonsten eingehalten werden. Sie müssen allerdings auch die Bearbeitungszeit Ihres Steuerberaters noch mit einplanen.

Vielen Dank

Prof. Nettelmann

Prof.Nettelmann und weitere Experten für Steuererklärung sind bereit, Ihnen zu helfen.