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Knut Christiansen
Knut Christiansen, Steuerberater
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 5929
Erfahrung:  Steuerberater at Feddersen Jochimsen Christiansen Markussen Steuerberatungsgesellschaft mbH
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Knut Christiansen ist jetzt online.

Hallo Herr Christiansen, ich war 2022 Kleinunternehmer und

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo Herr Christiansen,ich war 2022 Kleinunternehmer und habe Rechnungen ans Ausland ausgestellt (Ungarn, Online Marketing, B2B). Auf die Rechnung habe ich Reverse Charge geschrieben.Bei meiner Umsatzsteuererklaerung für 2022 müsste ich bei Elster dann Einnahmen aus 13b angeben, da ich nur 13b Einnahmen hatte. Das funktioniert aber nicht gleichzeitig, wenn ich die Erklaerung als Kleinunternehmer mache.Wie muss ich in diesem Fall vorgehen, habe ich sonst etwas zu tun?Freundliche Grüße
Hallo!

In dem Fall wären nur die Angaben nach § 13b UStG zu machen. Wenn Elster "meckert" dann lassen Sie die Eintragungen in Zeile 33 bzw 34 frei. Sonst tragen Sie dort bitte eine 0 ein, weil der Umsatz in Deutschland ja nicht steuerbar ist.

Ich hoffe Ihre Frage damit beantwortet zu haben, sonst stellen Sie gerne kostenfreie Rückfragen ein.

Da dieser Auftrag von justAnswer an mich als externer Experte vermittelt wurde, freue ich mich abschließend über eine positive Bewertung, damit ich von justanswer (anteilig) vergütet werde. Für eine positive Bewertung klicken Sie bitte 4-5 Sterne über dem Kommentarfeld an. Herzlichen Dank vorab!

Rechtlicher Hinweis:
Ich möchte Sie darauf hinweisen, dass dieses Forum eine ausführliche und persönliche steuerliche Beratung nicht ersetzen kann, sondern vor allem dafür gedacht ist, eine erste steuerliche Einschätzung zu ermöglichen. Durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen könnte die rechtliche Beurteilung Ihres Anliegens anders ausfallen.

Viele Grüße!

Knut Christiansen
Steuerberater

P.S.: in der Regel wird automatisch vom System ein Telefonat angeboten. Dieses erfolgt automatisch, so dass Sie es bitte nur annehmen, wenn Sie kostenpflichtig telefonieren möchten.

Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
Ich bin mir noch nicht sicher, weil das auf meiner Seite Einnahmen aus 13b waren und mein Kunde die Umsatsteuer in seinem Land abführen muss.Wenn ich nur 13b angebe bei Elster, dann kann ich nirgendwo zeigen, dass ich Kleinunternehmer bin und die Umsatzsteuer müsste ich dann auch ausrechnen und in Deutschland zahlen. Oder?Ich als Kleinunternehmer muss soweit ich weiss keine Umsatzsteuer zahlen. Bin aber in diesem Jahr mit dem 13b Umsatz knapp über die 22.000 EUR Grenze gekommen (das Gewerbe habe ich aber Ende des Jahres 2022 abgemeldet, da ich es neben dem Studium nicht mehr weiterführen kann).

Die Umsätze, die in Deutschland nicht steuerbar sind, weil der Leistungsort ja fiktiv ins Ausland verlegt wird, fallen nicht unter den Gesamtumsatz nach § 19 UStG. Insofern müssten Sie nur nachweisen, dass der Leistungsempfänger im Ausland sitzt.

In § 19 Abs. 3 heißt es u.a.:

"Gesamtumsatz ist die Summe der vom Unternehmer ausgeführten steuerbaren Umsätze im Sinne des § 1 Abs. 1 Nr. 1 abzüglich folgender Umsätze:"


Steuerbar ist ein Umsatz aber nur dann, wenn der Leistungsort im Inland liegt. Insofern müssten Sie gar nicht befürchten, dass USt nacherhoben wird, weil der Ort (fiktiv) im Ausland liegt. 

Hier noch einmal der Begriff der Steuerbarkeit aus § 1 Abs. 1 Nr. 1 UStG:

Der Umsatzsteuer unterliegen die folgenden Umsätze:

1.die Lieferungen und sonstigen Leistungen, die ein Unternehmer im Inland gegen Entgelt im Rahmen seines Unternehmens ausführt.

Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
Wie kann ich das in diesem Fall in der Umsatzsteuererklaerung nachweisen, dass der Kunde im Ausland sitzt? Bzw. muss ich irgendwelche weiteren angaben diesbezüglich machen, dass es klar ist/ wird jemand deswegen auf mich zukommen?

Der Nachweis wäre nur auf Nachfrage des FInanzamtes zu erbringen. Z.B. durch die USt-ID Nummer des Kunden.

In welche Zeile haben Sie denn den Umsatz nach § 13b eingetragen?

Zeile 111?

Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
Im Moment erst nur bei Zeile 34.
Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
In welcher zeile müsste ich es eigentlich angeben?

Den Umsatz nach § 13b müssten Sie in Zeile 111 eintragen. In 34 kommt nur der Umsatz als Kleinunternehmer rein (in Ihrem Fall 0 Eur)

Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
Bei "Nicht steuerbare sonstige Leistungen gemäß § 18b Satz 1 Nummer 2 UStG"

Ja, korrekt.

Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
Haette ich in diesem Fall eine weitere Zusammenfassende Meldung über meine Einnahmen machen müssen mit meiner Umsatzsteuer ID?

Nein, als Kleinunternehmer müssen Sie keine ZM abgeben.

Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
Alles klar. Dann muss ich in der Umsatzsteuererklaerung nur in der Zeile 111 "Nicht steuerbare sonstige Leistungen gemäß § 18b Satz 1 Nummer 2 UStG" meinen Umsatz eintragen.Die Rechnung habe ich dann aber richtig ausgestellt, bezüglich 13b bei meiner Onlinemarketing Dienstleistung, bzw. das gehört dann unter der Kategorie 13b?Und bei der EÜR gehört dann meine Betriebseinnahme zu “15. Umsatzsteuerfreie, nicht umsatzsteuerbare Betriebseinnahmen (auch Hilfen/Zuschüsse aufgrund der Corona-Pandemie) sowie Betriebseinnahmen, für die der Leistungsempfänger die Umsatzsteuer nach § 13b UStG schuldet”Woher weiss dann das Finazamt, dass ich Kleinunternehmer bin, obwohl ich dieses Jahr mit den Einnahmen über die 22.000 gekommen bin? Einfach über den Fragebogen den ich dieses Jahr als Kleinunternehmer für meine onlinemarketing Taetigkeit angegeben habe?

Ja, richtig. Das Finanzamt weiß es aufgrund des Fragebogens und hat Sie ja auch entsprechend eingestuft. Sonst wären Sie längst aufgefordert worden, Umsatzsteuervoranmeldungen abzugeben.

Die Felder sind soweit richtig. Es kommt auch § 13b UStG bzw. das Reverse Charge Verfahren zur Anwendung.

Sie können auch in Zeile 34 ggfs. noch eine "0" eintragen. Ich habe es auf Elster.de eben ausprobiert und bekomme keine Fehlermeldung.

Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
Vielen Dank, ***** ***** als Kleinunternehmer die Ust erkl. ausfülen, sondern einfach nur Zeile 111 ausfüllen, mehr muss nicht. Und EÜR (Einnahmen) nur Zeile 15 und ich waere dann fertig.
Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
Tut mir leid für die vielen Fragen, ist im Moment etwas kompliziert für mich.

Ja, richtig. Wie aber eben gesagt: Sie können auch in Zeile 34 zur Klarstellung eine "0" eintragen.

Ich würde mich freuen, wenn Sie abschließend eine Bewertung mit 4-5 Sternen hinterlassen (Sterne bitte anklicken), da ich nur dann anteilig vom Portal vergütet werde. Alternativ reicht auch ein kurzes "Danke" im Kommentarfeld. Vielen Dank ***** ***** :-)

Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
Jetzt verstehe ich den Fehler vielleicht. Denke die Fehlermeldung bei der Ust Erklaerug kam wahrscheinlich, weil der Umsatz sowohl in Zeile 34 eingetragen wurde, als auch als 13b. Haette es aber bei Zeile 111 eintragen sollen.Vielleicht wird dann der Fehler nicht mehr angezeigt, wenn der Umsatz bei 34 und bei 111 eingegeben wird. Wird dann aber nicht 34 und 111 zusammengezaehlt und das doppelte an Umsatz am Ende angezeigt? oder soll ich dann automatisch sofort bei Zeile 34 die Summe 0 eintragen, wenn sie in 111 steht?

Sie tragen bitte in Zeile 34 nur eine 0 ein, weil der Umsatz von Ihnen nicht zum Umsatz nach § 19 UStG gehört (weil nicht steuerbar aufgrund des Leistungsortes im Ausland).

Also dort auf keinen Fall den Umsatz eintragen, den Sie auch in Zeile 111 eintragen.

Zusammengefasst: Zeile 34: 0 Euro, Zeile 111: Umsatz im Ausland (EU)

Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
Und in der EÜR Zeile 15

Ja, richtig.

Knut Christiansen und weitere Experten für Steuern sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
Alles klar.Viele lieben Dank für Ihre Geduld und Hilfe! Ich wünsche Ihnen einen guten Start ins Wochenende, beste Grüße.

Sehr gerne und: Danke gleichfalls :-)

Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
Dankeschön:)
Kunde: hat geantwortet vor 9 Tagen.
Hallo Herr Christiansen,wie letztens erklärt, bin ich Kleinunternehmer und hatte 2022 nur 13b Einnahmen.Ich habe mein Einzelunternehmen schon seit 2018/ 2019, hatte aber immer sehr geringe Umsätze gehabt, wodurch ich immer Kleinunternehmer war (bei der Anmeldung auch den Fragebogen als Kleinunternehmer ausgefüllt, nie über die Grenze gekommen).In 2019 habe ich meine erste Tätigkeit geändert, wusste aber nicht, dass ich durch die Aenderung wieder einen Fragebogen hätte ausfüllen müssen.Den Fragebogen sollte ich dann nichtmehr ausfüllen, da ich die Tätigkeit beenden wollte und dies auch im Sommer 2022 getan habe. Ich habe dann dafür die Umsatzsteuererklärungen als Kleinunternehmer abgegeben (ich hatte außerdem keine Umsätze mehr mit dieser Tätigkeit gehabt).Davor habe ich noch im Januar 2022 meine Tätigkeit durch Online Marketing erweitert.Für die erweiterte und weitergeführte Online Marketing Tätigkeit sollte ich nachträglich im November den Fragebogen ausfüllen, was ich auch gemacht habe (als Kleinunternehmer). Ich habe danach noch Umsätze gehabt (alles 13b) und bin Ende des Jahres im Endeffekt über die 22.000 Grenze gekommen (ca. 24.000).Soll ich nun in der Umsatzsteuererklärung für 2022 zusätzlich (weil der Fragebogen spät abgegeben wurde) eine Notiz hinterlassen mit “Wie im letzten Fragebogen ausgefüllt, war ich 2022 Kleinunternehmer.” ? Oder ist dem Finanzamt klar, dass ich Kleinunternehmer war?Sie meinten letztens, ich muss als Kleinunternehmer keine Zusammenfassende Meldung abgeben. Muss ich auf einem anderen Weg meine Umsätze, zusammen mit meiner Umsatzsteuer-ID melden, oder reicht die Abgabe der der normalen Umsatzsteuererklärung mit den Einnahmen in Zeile 111?Mein Einzelunternehmen habe ich Ende Dezember wegen des Studiums aufgegeben.

Hallo!

Wenn Sie alle Ihre Umsätze im Ausland hatten, dann tragen Sie diese einfach in Zeile 111 ein. Nur, wenn das Finanzamt dann nachfragen sollte, können Sie noch mitteilen, dass Sie Kleinunternehmer waren, weil Ihre inländischen Umsätze unter der Grenze von 22.000 EUR p.a. lagen.

Kunde: hat geantwortet vor 9 Tagen.
Und bezüglich Meldung mit meiner Ust-ID habe ich in diesem Fall auch nichts mehr zu machen?

Nein, die USt-ID wäre unerheblich. Es sei denn, Sie haben Leistungen aus dem Ausland bezogen (Reverse Charge).

Kunde: hat geantwortet vor 9 Tagen.
Alles klar, vielen Dank. Beste Grüße

Gerne!

Kunde: hat geantwortet vor 9 Tagen.
Mir ist gerade bezüglich Reverse Charge eingefallen, dass ich dieses Jahr nachträglich für 2019, 2020, 2021 die Umsatzsteuererklärung für 13b Ausgaben eingereicht habe, da ich nachträglich erfahren habe, dass ich die USt. in diesem Fall schulde.Das habe ich dem Finanzamt am Telefon mitgeteilt, worauf geantwortet wurde, dass das kein Problem ist und mal vorkommen kann.Ich habe dann umgehend die Umsatzsteuererklaerung gemacht (Kleinunternehmer), die 13b Reverse Charge Ausgaben angegeben und die Summe der USt. nach meinen Ausgaben dem FA überwiesen (geht um eine Summe von ca. 1.200 EUR). Ich weiss nicht, ob ich das dann richtig gemacht habe?Die Ust-ID musste ich aber nirgendwo angeben (ich habe als Kleinunternehmer agiert, auch keine Vorsteuer abgezogen) und auch auf den Rechnungen diesbezüglich steht nicht meine Ust-ID (Facebook Werbung, Shopify Ausgaben).

Sie geben die gezahlte USt dann im Jahr der Zahlung noch in der EÜR an. Das sind ja Kosten für Sie, weil Sie als Kleinunternehmer keinen Vorsteuerabzug haben.

Kunde: hat geantwortet vor 9 Tagen.
Auch wenn ich die USt. nachtraeglich für die Jahre 2019, 2020, 2021 im Jahr 2022 gezahlt habe?

Ja, dann ist das in 2022 eine Betriebsausgabe.

Kunde: hat geantwortet vor 9 Tagen.
Wo muss ich die gezahlte USt dieses Jahr in der EÜR eingeben?

Zeile 64.

Kunde: hat geantwortet vor 9 Tagen.
Danke sehr!

Gerne!

Kunde: hat geantwortet vor 9 Tagen.
Kann ich dann einfach die Summe die ich als USt ausgerechnet und auf das Konto des FA überwiesen habe als Ausgabe 2022 angeben, oder muss ich auf den Steuerbescheid für das Jahr 2021 warten? (Da dieser noch nicht angekommen ist)

Wenn Sie die Erklärung eingereicht haben, müssen Sie innerhalb von 1 Monat selbständig zahlen. Bei der USt kommt in der Regel kein Bescheid.

Kunde: hat geantwortet vor 9 Tagen.
Verstehe, dann habe ich das ja schon bezahlt und trage die überwiesene Summe ein. Kann das Finanzamt dann irgendwas nachfragen, bzw. einen Nachweis wegen der eingezahlten USt. Ausgaben anfordern?

Ja, das kann passieren. Da müssten Sie dann abwarten, was das Finanzamt evtl. einfordert.

Kunde: hat geantwortet vor 9 Tagen.
Würde eventuell in diesem Fall auch nur die Überweisung reichen?

Kommt auf den Finanzbeamten an. Manchmal reicht das aus, manchmal will er einen Beleg/Rechnung.

Kunde: hat geantwortet vor 9 Tagen.
Alles klar, vielen lieben Dank. Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag.

Gerne.!

Bei weiteren Fragen bitte eine neue Frager eröffnen. Da wir hier auf dem Portal nur je Frage bezahlt werden, muss dafür dann jeweils eine neue Frage eingestellt werden.

Kunde: hat geantwortet vor 9 Tagen.
Verstehe, tut mir leid. Werde naechstes Mal eine neue Frage eröffnen.

Kein Problem, wussten Sie ja sicher nicht.