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StB-Florian
StB-Florian, Steuerberater
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 197
Erfahrung:  Steuerberater
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Ich habe eine steuerrechtliche Frage. Ich möchte meinem

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich habe eine steuerrechtliche Frage. Ich möchte meinem Bruder 100.000 Euro für ca. 1 Jahr leihen (eventuell kürzer). Kann ich ihm das Geld zinslos leihen oder sollte ich mit Zinsen verleihen damit das Finanzamt keine Probleme bereitet, also keinem Kosten entstehen (meinem Bruder und mir keine Probleme und Kosten entstehen)? Wenn Zinsen vereinbart werden müssen, wie hoch sollten diese sein und wie sollte der Vertrag sein? Muss ich dann die Zinseinnahmen versteuern? Am liebsten würde ich es ihm zinsfrei leihen.

Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

vielen Dank ***** ***** Anfrage. Ein zinsloses Darlehen bedeutet, dass eine Schenkung vorliegt. Um die Schenkung zu vermeiden sollten Sie in einem Darlehensvertrag die Höhe des Darlehens, die Zinsen und die Laufzeit festlegen. Die Zinsen sollten dabei marktüblich sein (im Moment 3-5% p.a.). In der Steuererklärung sind diese Zinsen von Ihnen in der Anlage KAP aufzuführen und übersteigen die Zinsen, dabei den Sparerpauschbetrag (1.000 € bzw. 2.000€ sofern Sie verheiratet sind), ist die Differenz mit 25% zu versteuern.

Sofern Sie keine Zinsen vereinbaren, haben Sie bei einer Schenkung einen Freibetrag unter Geschwistern von 20.000 €.

Bei der Höhe des Kredites und der geplanten Laufzeit von 1. Jahr sind beide Modelle denkbar. Auch denkbar wäre ein Zinssatz in Höhe von 1%, so dass der Sparerpauschbetrag die Steuerlast auf 0€ reduziert, sofern Sie keine weiteren Kapitalerträge haben.

Bei weiteren Fragen gerne melden - ansonsten freue ich mich über eine positive Bewertung.

Beste Grüße

Rechtlicher Hinweis:


Ich möchte Sie darauf hinweisen, dass dieses Forum eine ausführliche und persönliche steuerliche Beratung nicht ersetzen kann, sondern vor allem dafür gedacht ist, eine erste steuerliche Einschätzung zu ermöglichen. Durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen könnte die rechtliche Beurteilung Ihres Anliegens anders ausfallen.

Kunde: hat geantwortet vor 23 Tagen.
Was meinen Sie mit "beide Modelle sind denkbar"? Wenn ich 100.000 Euro verleihe, habe ich doch die 20.000 Freibetrag überstiegen und muss definitiv Schenkungssteuer zahlen, bzw. mein Bruder muss Steuern zahlen. Oder beziehen sich die 20.000 nur auf Zinsen dem Staat verloren gehen.
Was meinen Sie mit 1%? Ich dachte es müssen mindestens 3% Zinsen aktuell sein.

Die 20.000 € Freibetrag bei der Schenkung beziehen sich bei Ihnen nur auf die Zinsen. Sofern Sie keine Schenkungen in der Vergangenheit durchgeführt haben und auch in den nächsten 10 Jahren nicht vorhaben, ist es also unproblematisch zinslos zu verleihen. Die 1% sind ein gängiger Mittelweg, um zum einen Zinssatz zu vereinbaren (bei dem das FA in den meisten Fällen einverstanden ist)  und zum anderen den Steueraufwand zu begrenzen.

Kunde: hat geantwortet vor 23 Tagen.
Danke ***** ***** schaue mir Ihre Antwort heute Abend in Ruhe an. Falls ich weitere Fragen habe, melde ich mich bei Ihnen morgen (eventuell ein Telefonat). Ansonsten schließe ich hier den Fall und bewerte Sie, damit Sie Ihr Geld bekommen.

Schönen guten Morgen,

haben sich bei Ihnen noch Rückfragen ergeben? Falls nein, denken Sie bitte noch an meine Bewertung (4-5 Sterne), damit ich von der Plattform meine anteilige Vergütung erhalte?

Beste Grüße & einen schönen Tag!

StB-Florian und weitere Experten für Steuern sind bereit, Ihnen zu helfen.