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Knut Christiansen
Knut Christiansen,
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 5483
Erfahrung:  Steuerberater at Feddersen Jochimsen Christiansen Markussen Steuerberatungsgesellschaft mbH
103693118
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Knut Christiansen ist jetzt online.

Hallo, ich betreibe ein kleines Unternehmen und biete meinen

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo, ich betreibe ein kleines Unternehmen und biete meinen Kunden eine Online-Plattform an, mit der Angebote für Marktplätze erstellt werden können. Damit mein Kunde den Service nutzen kann, muss er bei mir ein monatliches Abonnement abschließen (also im Prinzip SaaS). Meine Frage dich ich jetzt habe:
Fachassistent(in): In welchem Bundesland leben Sie?
Fragesteller(in): Hamburg
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Steuerberater mitteilen wollen?
Fragesteller(in): Meine Frage dich ich jetzt habe: Wenn ich einen Kunden aus einem Drittland habe, wie erstelle ich die Rechnung?
Kunde: hat geantwortet vor 10 Monaten.
Nachricht von JustAnswer auf Kundenwunsch) Sehr geehrter Experte, Ihr Kunde möchte ein Angebot von Ihnen über den zusätzlichen Service: Telefon-Anruf.

Guten Tag,

gerne bereite ich Ihnen im Laufe des Nachmittags eine Antwort vor. Ich hoffe das ist zeitlich für Sie in Ordnung?

Der Kunde/die Kunden sind alle Unternehmer, richtig?

Viele Grüße!

Knut Christiansen

Steuerberater

Das Telefonat kostet 51€ extra. Ich kann jedoch erst ab ca. 15.00 Uhr telefonieren.

Kunde: hat geantwortet vor 10 Monaten.
Hallo Herr Christiansen,
ich bin gespannt wie dieser Service funktioniert. Ein Telefonat ist erstmal nicht notwendig.Theoretisch könnte ich folgende Auslandskunden haben:1.) Verifiziertes Unternehmen im EU-Ausland
2.) Nicht verifiziertes Unternehmen im EU-Ausland
3.) Privatperson im EU-Ausland4.) Verifiziertes Unternehmen in einem Drittland, dass an dem Reverse-Charge Verfahren teilnimmt
5.) Unternehmer in einem sonstigen Drittland
6.) Privatperson in einem sonstigen DrittlandDie Leistung ist wie gesagt eine Software as a Service (SaaS) und die Frage ob, wann und welche MwSt. auf der Rechnung ausgewiesen wird.

Okay, alles klar. Bis später!

Kunde: hat geantwortet vor 10 Monaten.
Super, ich freue mich auf Ihre Antwort.

So, hier nun die versprochene Rückmeldung.

Vorweg:
Bei Leistungen im EU-Ausland an Privatpersonen: übersteigen alle Leistungen ins Ausland die Grenze von 10.000 EUR pro Jahr, so müsste Sie sich entweder im jeweiligen Land steuerlich registrieren oder aber am OSS-Verfahren teilnehmen.

Ansonsten hier die umsatzsteuerlichen Regelungen:
1) Rechnung ohne Umsatzsteuer mit Hinweis auf Reverse Charge Verfahren
2) Hier müssten Sie streng genommen dt. Umsatzsteuer ausweisen, wenn nicht nachgewiesen werden kann, dass es ein Unternehmer ist. Ausnahme: siehe oben —> OSS-Verfahren greift, weil Umsatz im Ausland an Privatpersonen > 10.000 EUR p.a. / dann ausländische Umsatzsteuer ausweisen und Abführung über das Bundeszentralamt für Steuern
3) siehe 2
4) kein Ausweis von dt. Umsatzsteuer mit Hinweis auf Reverse Charge Verfahren

5) siehe 2
6) Grundsätzlich wäre hier eine Registrierung im Drittland erforderlich sowie Ausweis der Umsatzsteuer des jeweiligen Landes

Ich hoffe Ihnen hiermit geholfen zu haben, sonst melden Sie sich gerne noch einmal.

Abschließend bitte ich um positive Bewertung mit 3-5 Sternen, damit ich anteilig vom Portalbetreiber vergütet werde.

Viele Grüße!

Hallo,
haben Sie noch Rückfragen?

Ansonsten bitte noch kurz mit 3-5 Sternen bewerten oder „Danke“ als Kommentar schreiben.

Viele Grüße!

Kunde: hat geantwortet vor 10 Monaten.
Hallo Herr Christiansen,vielen Dank für Ihre Antwort. Ich habe dazu einmal ein Schema erstellt (s. Anhang). Könnten Sie das kurz bestätigen?In welchen Zeilen, in der UStVA (Mein Elster), trage ich Umsätze für Drittländer, die an dem Reverse Charge Verfahren teilnehmen und Umsätze für sonstige Drittländer ein?Ich habe das so verstanden:1.) Umsatz in einem Drittland (mit Reverse-Charge):
Zeile 49: Steuerpflichtige Umsätze des leistenden Unternehmers, für die der Leistungsempfänger die Steuer nach § 13b Absatz 5 UStG schuldet2.) Umsätze in einem Drittland (ohne Reverse-Charge):
Zeile 51: Übrige nicht steuerbare Umsätze (Leistungsort nicht im Inland)Vielen Dank ***** ***** Grüße
Christian Rinne

Hallo Herr Rinne,

das sieht soweit schon ganz gut aus. Allerdings müssten Sie streng genommen bei Privatpersonen im Drittland die USt des Empfängerlandes ausweisen und dort auch abführen. Sofern es nur geringe Umsätze sind, wäre der Aufwand hier sicher viel zu hoch. Daher d***** *****eber dt. USt ausweisen.

Umsätze an Drittlandsunternehmer (verifiziert als Unternehmen): bitte in Zeile 51 und nicht in Zeile 49.

Viele Grüße!

Knut Christiansen und 3 weitere Experten für Steuern sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 10 Monaten.
Hallo Herr ChristiansenPrivatpersonen im Ausland werde ich vermutlich nicht haben, dennoch sind ja im Prinzip nicht verifizierte Unternehmen im Drittland gleichzustellen mit Privatpersonen. Die Beträge belaufen sich auf 10-50€ monatlich.Im Zweifel führe ich einfach die deutsche MwSt. ab. Die Umsätze für ein nicht europäisches Drittland (egal ob mit oder ohne Reverse-Charge) trage ich dann in der UStVA in Zeile 51 ein.Ich bedanke ***** ***** für Ihre Kompetente Beratung.Liebe Grüße
Christian Rinne

Sehr gerne Herr Rinne!

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende!

Viele Grüße!

Knut Christiansen