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Knut Christiansen
Knut Christiansen,
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 5530
Erfahrung:  Steuerberater at Feddersen Jochimsen Christiansen Markussen Steuerberatungsgesellschaft mbH
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Knut Christiansen ist jetzt online.

Guten Tag. Ich bin Freiberufler und lease ein PKW. Da 1

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Tag. Ich bin Freiberufler und lease ein PKW. Da 1 Prozent vom Listenpreis die monatlichen Kosten übersteigen suche ich nach einer anderen steuerlichen Lösung. Haben Sie eine Idee? Vielen Dank! Schöne Grüße! Mario Lübbers
Fachassistent(in): In welchem Bundesland leben Sie?
Fragesteller(in): Niedersachsen
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Steuerberater mitteilen wollen?
Fragesteller(in): Ich bin von der Umsatzsteuer befreit.

Guten Morgen,

gerne bereite ich Ihnen eine Antwort bis etwa 11.00 Uhr vor, Ich hoffe das ist zeitlich für Sie in Ordnung?

In welchem Umfang nutzen Sie das Fahrzeug beruflich und privat (%)? Wie hoch sind die Kosten für das Fahrzeug pro Jahr in etwa?

Viele Grüße!

Knut Christiansen
Steuerberater

Kunde: hat geantwortet vor 10 Monaten.
Danke. Das passt. Ich fahre ca. 15.000 km im Jahr. Davon ca. 1/3 für die Fahrt ins Büro, 1/3 für die Arbeit und 1/3 privat. Die Leasingkosten + Tanken + Versicherung und Steuern betragen ca. 3900 €. Hinzukommen die Überführungskosten 900 €, sowie privat angeschaffte Reifen 250 € und eventuell anfallende Schönheitsreparaturen. Das Fahrzeug hat einen Listenpreis von 42.200 € brutto.

Die Fahrt ins Büro sind für Ihre selbständige Tätigkeit und die Fahrten für die Arbeit sind auch für die selbständige Tätigkeit? Also insgesamt dann 2/3?

Kunde: hat geantwortet vor 10 Monaten.
Richtig.

Okay, alles klar. Dann weiß ich Bescheid und melde mich nachher. Bis dann!

Da das Fahrzeug ja über 50% betrieblich genutzt wird, muss es zwingend Betriebsvermögen sein. Das heißt, es bleibt Ihnen entweder die pauschale 1%-Methode oder die Fahrtenbuchmethode. Bei der 1%-Methode müssten Sie ja 12% x 42.200 EUR = 5.064 EUR Privatanteil versteuern. Bei Kosten von insgesamt etwa 5.000 EUR im Jahr kommen Sie also nur auf eine Kostendeckelung, wobei Sie mindestens ja die die Entfernungspauschale geltend machen dürfen (Fahrten Wohnung-Arbeit x 0,30 EUR/Km).

Bei der Fahrtenbuchmethode müssten Sie einen Privatanteil von 33,33% von etwa 5.000 EUR = 1.667 EUR versteuern. Von daher kann ich Ihnen hier nur empfehlen, dass Sie künftig ein (elektronisches) Fahrtenbuch führen um damit die im Verhältnis niedrigere Privatnutzung nachzuweisen.

Eine andere sichere Option bietet sich nicht wirklich. Sie könnten zwar behaupten, dass die Nutzung 50:50 ist und dann pauschal 50% der Kosten als Privatanteil geltend machen (hier dann 2.500 EUR). Aber das birgt immer das Risiko, dass das Finanzamt dann nach der 1%-Methode versteuern wird.

Da dieser Auftrag von justAnswer an mich als externer Experte vermittelt wurde, freue ich mich abschließend über eine positive Bewertung, damit ich von justanswer (anteilig) vergütet werde. Für eine positive Bewertung klicken Sie bitte 3-5 Sterne über dem Kommentarfeld an. Herzlichen Dank vorab!

Ich möchte Sie darauf hinweisen, dass dieses Forum eine ausführliche und persönliche steuerliche Beratung nicht ersetzen kann, sondern vor allem dafür gedacht ist, eine erste steuerliche Einschätzung zu ermöglichen. Durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen könnte die rechtliche Beurteilung Ihres Anliegens anders ausfallen.

Viele Grüße!

Knut Christiansen
Steuerberater

Kunde: hat geantwortet vor 10 Monaten.
Danke für die ausführliche Antwort. Abschließend noch zwei kurze Fragen: 1) Bei der ersten Methode (Kostendeckelung) Muss ich das Fahrzeug da überhaupt angeben? 2) Könnte ich das Fahrzeug unerwähnt lassen und die Fahrtkosten als betrieblich genutztes Privatfahrzeug abrechnen?

Einen Moment bitte, habe gerade ein Telefonat.

Hallo!
Hier nun die Rückmeldung: aufgrund der mehr als 50%-igen betrieblichen Nutzung des Fahrzeugs ist das Auto notwendiges Betriebsvermögen und müsste entsprechend so behandelt werden.

Sie könnten probieren im Rahmen der Steuererklärung nur eine Nutzungseinlage in Höhe der betrieblich gefahrenen KM vorzunehmen (x0,30 EUR/KM). Dann dürften Sie aber die tatsächlichen Kosten nicht mehr geltend machen.

Knut Christiansen und weitere Experten für Steuern sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 10 Monaten.
Vielen Dank ***** ***** schönen Tag dann noch

Sehr gerne, Ihnen auch!