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Knut Christiansen
Knut Christiansen,
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 5546
Erfahrung:  Steuerberater at Feddersen Jochimsen Christiansen Markussen Steuerberatungsgesellschaft mbH
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Hallo, eine neue Frage zum Firmen-PKW: PKW-Abschreibung: Die

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo,
eine neue Frage zum Firmen-PKW:
PKW-Abschreibung:
Die 5 -jährige Abschreibungszeit für den Firmen- PKW ist im Mai 2020 zu Ende gegangen ( keine Bilanzierungspflicht).
Macht es Sinn, den PKW ins Privatvermögen zu überführen?
Muss dann der Zeitwert des PKW als Veräußerungsgewinn verbucht werden? Wie wird der Wert dann ermittelt?
Könnte dann die km-Pauschale – geschäftl. Fahrten mit dem Privat-PKW - in Ansatz gebracht werden?

Hallo!

Grundsätzlich dürfte der Pkw nur dann ins Privatvermögen entnommen werden, wenn die betriebliche Nutzung unterhalb von 50% liegt. Sonst müsste er im Betriebsvermögen bleiben.
Bei Entnahme müsste diese mit dem Verkehrswert bewertet werden. Das heißt, wenn der Wagen voll abgeschrieben ist, entsteht ein Buchgewinn in Höhe des Verkehrswertes. Sinn ergibt es nur dann, wenn die für das Fahrzeug anfallenden Kosten dann so gering sind, das nach Verrechnung mit einem ggfs. anzusetzenden Privatanteil keine Betriebsausgaben mehr verbleiben. Weiterhin wäre ggfs. Umsatzsteuer zu entrichten. Der Verkehrswert müsste am besten anhand von vergleichbaren Fahrzeugen ermittelt werden (z.B. Verkaufsbörsen im Internet mit dem Mittelwert) oder einem Gutachten oder Ankaufsangebot eines Autohauses.

Wenn der Wagen dann im Privatvermögen ist, können die mit diesem Fahrzeug gefahrenen betrieblichen Kilometer mit jeweils 0,30 EUR/Km angesetzt werden. Dazu sollte man dann eine Aufstellung der Fahrtkosten führen, damit die Fahrten später nachgewiesen werden können.

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Viele Grüße!

Knut Christiansen
Steuerberater

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Kunde: hat geantwortet vor 11 Monaten.
Hallo Herr Christiansen,
danke für Ihre Antwort.
Wie ist denn festzustellen, wie hoch der private Nutzungsanteil ist? am künftig zu führenden Fahrtenbuch?
Und wie hoch ist dann nach der 5-jahres-Abschreibung der anzusetzende Anteil für die Privatnutzung?
Beste Grüße
Siegfried Mack

Hallo Herr Mack,
der Privatanteil wird entweder über die 1%-Methode ermittelt (also 12 x 1% vom Bruttolistenpreis des Fahrzeugs) oder aber über die Fahrtenbuchmethode. Hier müsste man dann abschätzen wie hoch die künftigen Kosten für das Fahrzeug sind. Entsprechend der privaten Nutzung wären dann diese angefallenen Kosten prozentual als Privatanteil zu buchen.