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Knut Christiansen
Knut Christiansen,
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 3237
Erfahrung:  Steuerberater at Feddersen Jochimsen Christiansen Markussen Steuerberatungsgesellschaft mbH
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Knut Christiansen ist jetzt online.

Ich habe eine Frage zur Ernschaftsteuer und den Fristen

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich habe eine Frage zur Ernschaftsteuer und den Fristen

Ja, gerne. Welche Fragen haben Sie?

Kunde: hat geantwortet vor 23 Tagen.
Prima. Es scheint zu funktionieren.
Habe im Mai 2016 nach dem Todesfall meines Vaters ein halbes Baugrundstück und ein Apartment geerbt.
Der Freibetrag beteägt ja in meinem Fall 400 T.
Das zuständige Nachlassgericht (gewöhnlicher Wohnort) hat nach Standardverfahren das zuständige Finanzamt für Erbschaftsangelegenheiten informiert. Zusätzlich hat meine damalige Steuerberaterin telefonisch nachgefragt ob eine Steuererklärung zu erstellen wäre.
In den folgenden Monaten und Jahren ist keine Anforderung weder an mich noch an sie gestellt worden.
Dieses Jahr im Oktober ist das Grundstück veräußert worden. Mein Anteil davon ist bereits 600 T EUR womit ich zum damaligen Zeitpunkt bereits über der Freigrenze gelegen hätte.
Frage: kann das Finanzamt das in diesen Tagen vom zuständigen Notar über den Verkauf informiert wird nachträglich eine Erschaftssteuererklärung anfordern ?Danke

Grundsätzlich kann die Erbschaftsteuererklärung aus meiner Sicht noch gefordert werden. Allerdings sind die Wertverhältnisse aus dem Mai 2016 zugrunde zu legen. Hier wäre zu prüfen, wie hoch die Werte damals waren und ob dann unter Berücksichtigung dieser Werte eine Erbschaftsteuer entstanden wäre.

Kunde: hat geantwortet vor 23 Tagen.
Das wäre sehr unschön denn man würde von FA Seite sicher nicht die 6%ige Preissteigerung pro Jahr berücksichtigen.
Was ist mit der Verjährungsfrist ? Irgendwann muss das Thema doch mal abgehakt sein ?
Kunde: hat geantwortet vor 23 Tagen.
Was ist mit den 4 Jahren ab Jahresende 2016 ?

Wenn Sie das Finanzamt im Jahr 2016 informiert haben, dann beginnt die Verjährungsfrist am 1.1.2017 und endet am 31.12.2020. Sie könnten dann die Verjährung geltend machen.

Kunde: hat geantwortet vor 23 Tagen.
Gut.
Das entsprechende Finanzamt wird doch automatisch vom zuständigen Nachlassgericht informiert. Genauso wie der Notar beim Verkauf jetzt das Finanzamt informieren muss, richtig ?!
Über den Anruf der Steuerberaterin habe ich heute keinen Nachweis. Das ganze ist formlos gelaufen.
Kunde: hat geantwortet vor 23 Tagen.
Ein formelles Schreiben dazu ist ja auch deswegen nicht erforderlich denke ich, weil das FA ohnehin alles von den offiziellen Stellen erfährt
Kunde: hat geantwortet vor 23 Tagen.
Aber Sie haben mir die 4-Jahresfrist bestätigt.
Insofern gehe ich davon aus dass die Verjährung greifen würde.
Danke

Grundsätzlich sollte das vom Nachlassgericht gemeldet sein. Ob es immer erfolgt, weiß ich nicht. Das wäre ggfs mal beim Nachlassgericht in Erfahrung zu bringen, damit Sie hier sicher sein können.

Ja, die 4-Jahresfrist gibt es. Sie beginnt grundsätzlich mit Ablauf des Jahres, in dem dem Finanzamt die Erbschaft gemeldet wurde.

Knut Christiansen und weitere Experten für Steuern sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 23 Tagen.
Es ist ein spezieller Fall.
Das zuständige Gericht und FA sind in der Provinz. Die Immoblien in München bzw Oberbayern.
Insofern hat man sicherlich nicht in Betracht gezogen dass die Verkehrswerte dort (viel) höher sind und seit Jahren rasend steigen. So viele deutschlandweite Immobilien-Spezialisten haben die dort sicher nicht.
Ich werde es abwarten.
Böswillig konnte ja nichts verschwiegen werden.Danke ***** ***** bald mal

Gerne und dann noch einen schönen Abend!

Vielen Dank für das Trinkgeld :)

Kunde: hat geantwortet vor 23 Tagen.
Gerne, bis dann ;o)