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Knut Christiansen
Knut Christiansen,
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 3214
Erfahrung:  Steuerberater at Feddersen Jochimsen Christiansen Markussen Steuerberatungsgesellschaft mbH
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Knut Christiansen ist jetzt online.

Guten Tag! von Niedersachsen dreht auf! habe ich dieses Jahr

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Tag!
Im Rahmen von Niedersachsen dreht auf! habe ich dieses Jahr für ein Projekt bei welchem ich online Veranstaltungen für angehende Komponist*innen gebe, eine geringe 5-stellige Förderung erhalten. Einen Teil davon geht via Honorarvertrag an eine selbstständige Schauspielerin, ein anderer Teil direkt an mich (ich schicke basierend auf dem festgesetzten Satzfür mich monatlich den entsprechenden Betrag auf mein Geschäftskonto). Nun frage ich mich, wie ich das Ganze richtig absetze & ob die Förderung überhaupt steuerpflichtig ist. Ich bin (noch) nicht Umsatzsteuerpflichtig - es geht hierbei also lediglich um die Einkommensteuer.Vielen Dank ***** ***** & einen fröhlichen tag euch noch,
Tobi
Fachassistent(in): In welchem Bundesland leben Sie?
Fragesteller(in): bremen
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Steuerberater wissen sollte?
Fragesteller(in): ich denke nicht.

Hallo!

Gerne prüfe ich Ihre Frage und melde mich bis etwa 17.30 Uhr dazu. Ist das in Ordnung? Wie hoch war die Förderung?

Viele Grüße!

Knut Christiansen
Steuerberater

Kunde: hat geantwortet vor 20 Tagen.
Hallo Knut, vielen lieben dank. Es handelte sich um 18522 Euro, wovon 16.272 an mich gehen & 2250 an besagte Schauspielerin. Die gesamte Fördersumme liegt/lag auf meinem privaten Tagesgeldkonto, von wo aus ich zum einen monatlich das Honorar der Schauspielerin überweise, sowie mir selber meinen monatlichen Betrag von 1808,04 auf mein Geschäftskonto
Kunde: hat geantwortet vor 20 Tagen.
Niedersachsen dreht auf! wurde vom Ministerium für Wissenschaft und Kultur Niedersachsen für von der Pandemie getroffene Solo-Selbstständige ins Leben gerufen.

Okay, vielen Dank.

Du müsstest das Honorar als Einnahme in der Anlage EÜR erfassen (nicht umsatzsteuerbare Einnahmen). Das Honorar an die Schauspielerin wäre unter Fremdleistungen in der EÜR zu erfassen. Der sich daraus ergebende Überschuss (nach Abzug eventueller weiterer Kosten, die du dann absetzen kannst) wäre dann als Gewinn zu versteuern. Da mit dem Zuschuss die Kosten gedeckt werden soll, wäre diese theoretisch gewinnneutral. Wenn du aber quasi dein eigenes Gehalt damit finanzierst, stellt dein Gehalt im steuerlichen Sinn keine Betriebsausgabe dar.

Beantwortet das deine Frage?

Kunde: hat geantwortet vor 20 Tagen.
Danke dafür schon einmal. Nur um sicherzugehen - Ich packe also die gesamten 18522€ der förderung, (basierend auf dem Datum des Geldeinganges) in meine EÜR. Nicht, wie ich bisher dachte, lediglich die einzelnen Zahlungen auf mein Geschäftskonto a 1808,04 Euro. Letztere brauchen dann vermutlich überhaupt nicht in der Steuererklärung auftauchen nehme ich an & nur die Honorare an die Schauspielerin werden noch eingetragen?

Ja, genau. Maßgebend ist nur, dass du über das Geld verfügen konntest. Du musst also die volle Einnahme angeben und trägst nur die Ausgaben für Schauspielerin ein.

Kunde: hat geantwortet vor 20 Tagen.
Alles klar. Vielen lieben Dank! Bin mir nicht sicher ob hier Folgefragen erlaubt sind, aber ich versuchs einfach mal: Ich habe dieses Jahr auch ein Stipendium der Gema für Forschungszwecke sowie ein Sponsoring über 2000€, ohne erwartete Gegenleistung erhalten, die beide nicht steuerpflichtig sein dürften. Erwähne ich diese dann gar nicht in meiner EÜR?
Unabhängig davon ob FOlgefragen "erlaubt sind", oder nicht einen sehr schönen Abend noch!

Doch, die solltest du erwähnen, dann aber in Zeile 92 der EÜR nach § 3 Nr. 11 EStG wieder abziehen.

Klickst du bitte noch 3-5 Sterne zur Bewertung an? Nur dann werde ich anteilig vom Portalbetreiber vergütet.

Viele Grüße und auch noch einen schönen Abend!

Hier noch die betreffende Stelle der EÜR, wo das einzutragen ist.

Kunde: hat geantwortet vor 20 Tagen.
Auf jeden Fall! Schönen Abend noch & danke nochmal!

Gerne :-)

Knut Christiansen und weitere Experten für Steuern sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 20 Tagen.
Guten Abend - ich hätte noch eine Folgefrage:
Es geht immer noch um die ~18000 Euro.
Meine 1. (und einzige) freiberufliche Tätigkeit ist die des Komponisten. Mit dieser werde ich dieses Jahr ca 20.000 Euro verdient haben.
Damit hat der Job rund um die Förderung - also dasVermitteln von Wissen aber nun ja erstmal nichts zu tun - ich Komponiere ja nicht.
Wäre es also nicht zum Beispiel möglich die gesamte Fördersumme unter einer Nebenberuflichen Tätigkeit anzugeben (zB Einnahmen als Übungsleiter etc. (§ 3 Nr. 26 EStG) + der vermerk dass davon 100% von Corona-Soforthilfen oder vergleichbaren Zuschüssen stammen) & dort auch die Ausgaben für die Schauspielerin unter "Ausgaben für diese Tätigkeit" zu vermerken?

Ich habe auf der anderen Frage geantwortet.