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Knut Christiansen
Knut Christiansen,
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 3233
Erfahrung:  Steuerberater at Feddersen Jochimsen Christiansen Markussen Steuerberatungsgesellschaft mbH
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Knut Christiansen ist jetzt online.

Guten Tag, Es geht darum, dass ich mich frage wie Paragraf

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Tag,Es geht darum, dass ich mich frage wie Paragraf 23 im Einkommenssteuergesetz im Bezug auf die Spekulationssteuer auszulegen ist. Wenn ich eine Immobilie in Deutschland (wo ich auch steuerpflichtig bin) geschenkt bekomme, die laut Finanzamt mit 1 Mio. bewertet ist, zahle ich auf diesen Betrag Schenkungssteuer, da meine Freibeträge bereits ausgeschöpft sind. Wenn ich die Immobilie dann aber 3 Wochen nach der Schenkung für 2 Mio. verkaufen kann, ist dieser Gewinn von 1 Mio. ja steuerfrei laut, da ich die Immobilie während dieser drei Wochen nur selbst genutzt habe. Ich wollte mich nochmals vergewissern, dass dies wirklich der Fall ist, da es sich für mich wie ein legales Steuerschlupfloch anfühlt.
Meine Frage lautet zudem wie diese "eigenen Wohnzwecke", die im Paragrafen 23 im Einkommenssteuergesetz für ein Wegfallen der Spekulationssteuer verlangt werden, genau definiert sind. Meiner Meinung nach wird dort keine Mindestwohndauer in der Immobilie verlangt, aber muss ich mich für die drei Wochen dann offiziell beim Einwohnermeldeamt anmelden um belegen zu können, dass ich dort gewohnt habe? Oder welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein damit ich diesen Wohnzweck nachweisen kann?
Vielen Dank ***** *****

Guten Tag,

wie lange gehörte denn dem Schenker die Immobilie? Gehörte diesem die Immobilie nämlich bereits länger als 10 Jahre wäre der Verkauf ohnehin steuerfrei, weil Sie ja den Anschaffungszeitpunkt übernehmen. Insofern käme es auf das "zu eigenen Wohnzwecken genutzt" gar nicht mehr an.

Im Übrigen würde in so einem Fall das Schenkungssteuerfinanzamt die Schenkung dann auch mit 2 Mio Euro ansetzen, da durch den zeitnahen Verkauf der tatsächliche Wert der Immobilie nachgewiesen ist. Sie müssten dann also erhebliche Schenkungssteuer nachbezahlen.

Mit freundlichen Grüßen

Knut Christiansen
Steuerberater

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Kunde: hat geantwortet vor 22 Tagen.
Guten Tag,Vielen Dank für Ihre Antwort. Der Schenker hat die Immobilie vergangenes Jahr selbst vererbt bekommen.
Also müsste man quasi ein paar Monate warten bis man den Steuerbescheid vom Finanzamt über die Schenkungssteuer hat und könnte das Haus erst dann für das Doppelte verkaufen? Weil dann ist der Steuerbescheid doch verbindlich oder?
Vielen Dank.