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Christian P
Christian P, Steuerberater
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 2489
Erfahrung:  Tax Manager bei Kelvion
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Christian P ist jetzt online.

Übertragung meines Unternehmens: Ich betreibe ein kleines

Diese Antwort wurde bewertet:

220;bertragung meines Unternehmens: Ich betreibe ein kleines Unternehmen „Einzelhandelsgeschäft mit Druckerei“. Dieses Unternehmen möchte ich am 01.01.2022 an zwei meiner Kinder übergeben (insgesamt habe ich drei Kinder). Das Unternehmen wird derzeit in der Rechtsform e. K. betrieben und soll gemäß Übergabevertrag (derzeit gibt es nur einen Entwurf des Notars) auf die neu zu gründende OHG meiner beiden Kinder übertragen werden. Der notarielle Übergabevertrag sieht die Übergabe des kompletten Betriebes an die OHG (Gesellschafter sind meine beiden Kinder zu je 50%) vor. Ausnahme: Das Gebäude mit Grund+Boden wird an die beiden Kinder persönlich übertragen (d.h. im Grundbuch werden die Kinder zu je 50% als Eigentümer von Gebäude mit Grund&Boden eingetragen und nicht die OHG).
Frage 1: Ist die Übertragung in dieser Form ohne die Aufdeckung von „stillen Reserven“ ohne weiteres möglich? Hinweis: Der Betrieb wird so weitergeführt wie bisher (ab 01.01.2022 dann von der OHG).
Frage2: Muss der Grund+Boden mit Gebäude künftig als Sonderbetriebsvermögen (mit eigener Sonder-Bilanz) behandelt werden und dann mit entsprechender Vermietung an die OHG? Oder kann das Gebäude mit Grundstück so behandelt werden, als gehöre es zur OHG und wird dort im Anlagevermögen geführt?Neben der Übergabe des Betriebes erhalten diese beiden Kinder drei Eigentumswohnungen, die sich im Privatvermögen befinden (bei einer der drei Wohnung erhalte ich mit meinem Mann lebenslanges Wohnrecht).Der Übergabevertrag sieht vor, dass meine beiden Kinder EUR 90.000,00 als Ausgleich für die Übergabe von Betrieb und Wohnungen an mein drittes Kind (deren Schwester) zahlen müssen.Frage 3: Stellen diese EUR 90.000,00 teilweise Anschaffungskosten für den Betrieb dar? Muss hiervon ein Teilbetrag im Betrieb verbucht werden (Firmenwert)? Sollte der Betrag bereits im Notarvertrag aufgeteilt werden (z. B. mit Betragsangaben 30.000,00 sind Ausgleich für die Übertragung des Betriebs / 60.000,00 sind Ausgleich für die Übertragung der Wohnungen).
Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,
aufgrund einer Überprüfung haben wir festgestellt, dass Ihre o.a. Frage bisher leider noch nicht beantwortet wurde.
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Vielen Dank ***** ***** Geduld.
Ihr JustAnswer Moderatoren-Team
Kunde: hat geantwortet vor 6 Tagen.
Könnten Sie die Frage ggf. auch an einen Steuerberater weiterleiten?

Guten Tag,

mein Name ist Christian Peter und ich bereite heute eine Antwort für Sie vor

Hallo,

Ihre Fragen kann ich folgendermaßen beantworten:

zu 1: ja das ist möglich.
zu 2. in der Konstellation ist das Gebäude samt Grund und Boden Sonderbetriebsvermögen.

Zu 3. die 30.000 sind Ihrem Beispiel in der Anschaffungskosten für die Übernahme des Betriebsvermögens.
Bei Rückfragen stehe ich Ihnen gern zur Verfügung und bedanke ***** ***** für eine positive Bewertung

Kunde: hat geantwortet vor 5 Tagen.
Vielen Dank für Ihre Rückmeldung.
Noch eine Frage: Wäre hier das Optionsmodell nach dem KöMoG denkbar? Wie würde dann das Sonderbetriebsvermögen (Gebäude mit Grund+Boden) behandelt werden?

Hallo,

das Optionsmodell wäre denkbar und zu prüfen ist in diesem Fall, ob mit dem Grundstück tatsächlich Sonderbetriebsvermögen der Gesellschafter vorliegt im Wege einer Betriebsaufspaltung. Dies hat zur Folge, dass die Immobilie dann auch steuerverstrickt wäre. Liegt keine Betriebsaufspaltung vor, liegt die Immobilie zu jeweils 50% im Privatvermögen der Gesellschafter und könnte nach Ablauf der Spekulationsfrist von 10 Jahren steuerfrei veräußert werden.

Mit freundlichen Grüßen,

Christian Peter

Kunde: hat geantwortet vor 5 Tagen.
Noch eine letzte Frage zu Ihrer Antwort auf Frage 3: Wäre die Zahlung an die Schwester (für die Betriebsübernahme) dann auf dem Konto "Firmenwert" zu aktivieren? Wie lange wäre die Abschreibung?

wenn es sich bei den 30.000 EUR tatsächlich um einen aktivierungsfähigen Firmenwert handelt und nicht die Werte der übernommen Wirtschaftsgüter mit zusätzlichen Anschaffungskosten anteilig aufzustocken sind, ist ein solcher Firmenwert steuerrechtlich mit einer Nutzungsdauer von 15 Jahren abzuschreiben.

Christian P, Steuerberater
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 2489
Erfahrung: Tax Manager bei Kelvion
Christian P und weitere Experten für Steuern sind bereit, Ihnen zu helfen.