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Knut Christiansen
Knut Christiansen,
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 2917
Erfahrung:  Steuerberater at Feddersen Jochimsen Christiansen Markussen Steuerberatungsgesellschaft mbH
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Knut Christiansen ist jetzt online.

Hallo, ich habe einen Schwerbehindertenausweis mit 50% und

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo, ich habe einen Schwerbehindertenausweis mit 50% und möchte gern einen Antrag auf Lohnsteuerermäßigung stellen um meinen Behinderten-Freibetrag "monatlich auszahlen" zu lassen bzw weniger Lohnsteuer abführen zu müssen - Ich bin derzeit vollzeit tätig, meine Frau befindet sich ausgesteuert aus Krankengeld im Arbeitslosengeld/Antrag auf Erwerbsminderung. Meine Frage lautet nun: Im Antrag auf Lohnsteuerermäßigung in SH (vereinfachtes Verf.) wird nach den vorrausichtlichen Einkünften gefragt. Was ich hier angebe ist mir klar, was gebe ich hier für meine Ehefrau an, die bis März noch Krankengeld bezog, seit dem im ALG steht? Hier könnte man das bei "Voraussichtlicher Bruttoarbeitslohn" oder aber bei "Voraussichtliche Summe anderer Einkünfte". Nächste Frage wäre, wie ist das Krankengeld bzw das ALG anzugeben? Die Nettosumme die aufs KTO der Frau bezahlt worden ist? Es wird gemeinsam veranlagt, Lohnsteuerklasse ist 4.
Fachassistent(in): In welchem Bundesland leben Sie?
Fragesteller(in): Schleswig Holstein
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Steuerberater mitteilen wollen?
Fragesteller(in): Nein

Guten Tag,

gerne bereite ich Ihnen eine Antwort vor. Bitte geben Sie mir einen Moment.

Mit freundlichen Grüßen

Knut Christiansen

Steuerberater

Hallo!

Die Lohnersatzleistungen wie Krankengeld oder ALG-1 wären grundsätzlich nicht als Einkünfte anzugeben, weil diese im weiteren Sinne ja steuerfrei sind. Allerdings erhöhen diese Lohnersatzleistungen den persönlichen Steuersatz (Progressionsvorbehalt nach § 32b EStG). Wenn Sie also gemeinsam veranlagt werden, wirken sich diese Lohnersatzleistungen nachteilig auf die Höhe der festgesetzten EInkommensteuer aus. Ich würde Ihnen daher eher raten, dann den Antrag auf Lohnsteuerermäßigung eher nicht zu stellen, denn wenn Sie jetzt Lohnsteuer einsparen (monatlich) kann sich das bei der Steuererklärung 2021 ins Gegenteil umkehren, weil durch den höheren Steuersatz dann eine höhere Nachzahlung entsteht. Wie gesagt: die Lohnersatzleistungen sind im Lohnsteuerermäßigungsantrag nicht einzutragen. Weder bei Bruttoarbeitslohn noch bei den voraussichtlichen Summen anderer Einkünfte.

Hilft Ihnen das weiter?

Kunde: hat geantwortet vor 18 Tagen.
Hallo Herr Christiansen, das hilft mir soweit weiter. Wir hatten bisher immer rund 1700€ Rückzahlung, bei einem bisherigen Freibetrag von 530€, dieser wurde jetzt soweit ich informiert bin verdoppelt, sodass ich eigentlich nur genau diesen Freibetrag auszahlen lassen wollte. Das wir der Progression unterliegen war mir klar, dass sich dies möglicherweise so "negativ" auswirkt nicht. Ich werde daher ihrer Empfehlung folgen. Vielen Dank.

Sehr gerne!

Darf ich Sie noch um Bewertung mit 3-5 Sternen bitten (bitte anklicken)? Nur dann werde ich anteilig vom Portal vergütet.

Vielen Dank ***** ***** einen schönen Sonntag!

Knut Christiansen und weitere Experten für Steuern sind bereit, Ihnen zu helfen.