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Knut Christiansen
Knut Christiansen,
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 2820
Erfahrung:  Steuerberater at Feddersen Jochimsen Christiansen Markussen Steuerberatungsgesellschaft mbH
103693118
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Knut Christiansen ist jetzt online.

Darf das Fachassistent(in): In welchem Bundesland leben Sie?

Diese Antwort wurde bewertet:

Darf das
Fachassistent(in): In welchem Bundesland leben Sie?
Fragesteller(in): Darf das Finanzamt durch eine erbetene Günstigerprüfung die Kapitalertragssteuer höher festsetzen als die Bank es getan hat?
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Steuerberater wissen sollte?
Fragesteller(in): nein

Guten Tag,

gerne prüfe ich Ihre Frage und melde mich im Anschluss bei Ihnen.

Mit freundlichen Grüßen

Knut Christiansen

Steuerberater

Kunde: hat geantwortet vor 16 Tagen.
in Berlin, durch die Neuberechnung der Kapitalertragssteuer hat sich auch mein Steuersatz erhöht, so dass ich 900€ nachzahlen soll

Die Einkommensteuer auf die Kapitalerträge darf nicht höher als 25% (=Abgeltungssteuer) betragen. Wird die Günstigerprüfung beantragt, so wird überprüft wie hoch Ihr Steuersatz ist. Beträgt dieser mehr als 25% so bleibt es bei der Abgeltungssteuer.

Könnten Sie mir den Bescheid bzw. die Bescheide zum Abgleich hier hochladen?

Kunde: hat geantwortet vor 16 Tagen.
Mein Steuersatz liegt unter 25%, deswegen die Günstigerprüfung

Es kann eigentlich nicht angehen, dass sich Ihre Einkommensteuer durch die Günstigerprüfung insgesamt erhöht. Wie hoch waren denn die Kapitalerträge und wie hoch der Steuerabzug?

Am besten wäre, wenn Sie mir den Bescheid einmal anonymisiert hier hochalden, damit ich das mal prüfen kann.

Kunde: hat geantwortet vor 16 Tagen.
Ich möchte nur wissen, ob es laut Est-Gesetz erlaubt ist. Ich habe gelesen, dass durch diese Prüfung die Einkommenssteuer nicht erhöht werden darf. Ich kenne aber das Gesetz dazu nicht

In § 32d EStG steht:

Auf Antrag des Steuerpflichtigen werden anstelle der Anwendung der Absätze 1, 3 und 4 die nach § 20 ermittelten Kapitaleinkünfte den Einkünften im Sinne des § 2 hinzugerechnet und der tariflichen Einkommensteuer unterworfen, wenn dies zu einer niedrigeren Einkommensteuer einschließlich Zuschlagsteuern führt (Günstigerprüfung).

Das heißt: es darf keine höhere Einkommensteuer herauskommen als 25% (plus Soli und ggfs. Kirchensteuer). Der Antrag kann also nur erfolgreich sein, wenn die EInkommensteuer niedriger ist als bei der Anwendung der Abgeltungssteuer.

Kunde: hat geantwortet vor 16 Tagen.
danke, ***** ***** mir als Antwort.

Gern!

Hier noch ein Auszug aus dem BMF-Schreiben zur Abgeltungssteuer (Tz. 150):

Das Finanzamt prüft im Rahmen der Steuerfestsetzung von Amts wegen, ob die Anwendung der allgemeinen Regelungen (insbesondere unter Berücksichtigung des Grundfreibetrags und des Altersentlastungsbetrags) zu einer niedrigeren Steuerfestsetzung führt (Günstigerprüfung). Sollte dies nicht der Fall sein, gilt der Antrag als nicht gestellt.

Darf ich Sie noch um Bewertung mit 3-5 Sternen bitten? Nur dann werde ich vom Portal anteilig vergütet. Vielen Dank ***** ***** einen schönen Sonntag!

Das BMF-Schreiben finden Sie hier: https://www.bzst.de/SharedDocs/BMF/DE/Downloads/bmf_Schreiben_20160118_Einzelfragen_Abgeltungsteuer.pdf;jsessionid=739B3DF4D030A6CF578DDC1A4302C240.live831?__blob=publicationFile&v=2

Knut Christiansen und weitere Experten für Steuern sind bereit, Ihnen zu helfen.