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Knut Christiansen
Knut Christiansen,
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 2779
Erfahrung:  Steuerberater at Feddersen Jochimsen Christiansen Markussen Steuerberatungsgesellschaft mbH
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Knut Christiansen ist jetzt online.

Hallo, ich helfe gerade einem befreundeten Weingut in

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo, ich helfe gerade einem befreundeten Weingut in Ahrweiler, indem ich Wein nach Heidelberg bringe und ihn dort - natürlich ohne Gewinnmarge - verkaufen. Das Geld überweisen die Endabnehmer auf mein privates Konto, ich zahle von dem Geld die Rechnung des Weingutes (mit MwSt., also ganz normale Rechnungen). Muss ich irgendetwas beachten, um keinen falschen Eindruck beim Finanzamt zu wecken?
Fachassistent(in): In welchem Bundesland leben Sie?
Fragesteller(in): BW
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Steuerberater wissen sollte?
Fragesteller(in): Nein

Guten Tag,

gerne prüfe ich Ihre Frage. Sind Sie denn selbst auch gewerblich tätig oder wie ist Ihr Status?

Wenn ich Sie richtig verstehe, bekommen Sie den Wein von den Weingut und verkaufen ihn dann an Privatpersonen ohne Gewinn. Sie erhalten dafür aber eine Rechnung von dem Weingut. Bei Ihnen bleibt zwar kein Gewinn übrig, aber das Weingut hat aus dem Verkauf an Sie dann schon eine Marge. Ist das so korrekt verstanden?

Schönen Gruß!

Knut Christiansen
Steuerberater

Wie hoch sind denn die Erlöse aus dem Weinverkauf für Sie?

Kunde: hat geantwortet vor 8 Tagen.
Ich bin selbständige Übersetzerin, mein Büro ist ein Einzelunternehmen. Nein, es gibt keinerlei Marge. Da ich aus Bad Neuenahr bin, will ich einfach nur beim Verkauf des noch verbliebenen Weins helfen. Wir verkaufen den Wein an Freunde und da das Weingut bislang wenig Möglichkeiten hatte (kaum Internet usw) habe ich den Gesamtpreis bezahlt und verkaufe den Wein 1:1 weiter.

Einkünfte aus Gewerbebetrieb liegen nicht vor, denn dafür wäre Voraussetzung, dass Sie mit Gewinnerzielungsabsicht handeln.

Allerdings liegt schon im umsatzsteuerlichen Sinn eine unternehmerische Tätigkeit vor, denn hier ist die Gewinnerzielungsabsicht nicht erforderlich. Es reicht hier aus, dass Sie Erlöse erzielen. Sofern diese jedoch (hochgerechnet) pro Jahr unter 22.000 EUR liegen, könnten Sie als Kleinunternehmer tätig werden. Dann fällt keine Umsatzsteuer an, wenn Sie in den Rechnungen aus dem Verkauf keine Umsatzsteuer ausweisen.

Wenn Sie als Übersetzerin umsatzsteuerpflichtig tätig sind, müssten Sie streng genommen die Erlöse aus dem Verkauf in Ihrer Umsatzsteuervoranmeldung mit aufnehmen. Sie könnten allerdings aus dem Kauf des Weins auch die Vorsteuer geltend machen. Dann wäre es ja +/- 0 Euro.

Kunde: hat geantwortet vor 8 Tagen.
Bislang hatte ich mir keine Gedanken gemacht, aber gestern sagte jemand zu mir, dass ich aufpassen muss, keinen falschen Eindruck beim Finanzamt zu erwecken. Aber in der Tat mache ich keinen Gewinn, eher ein Minus, da ich die 200 km hin und zurück ja mit meinem Auto fahre
Kunde: hat geantwortet vor 8 Tagen.
Also wäre es doch jetzt sinnvoller, dass ich den Käufern die Rechnung in die Hand drücke und sie selber bezahlen lasse?

Okay, positive Einkünfte wären also nicht zu versteuern. Allerdings müssten Sie eigentlich die Erlöse umsatzsteuerlich würdigen (wie eben beschrieben). Wenn es ganz blöd läuft, sagt das Finanzamt, dass Sie die Erlöse nicht angegeben haben. Auch wenn kein Schaden entsteht, kann das unangenehm werden. Besser wäre in der Tat, wenn die Kunden die Rechnungen direkt an das Weingut bezahlen.

Knut Christiansen und weitere Experten für Steuern sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 8 Tagen.
Bislang war es Wein im Wert von knapp 2000 Euro
Kunde: hat geantwortet vor 8 Tagen.
Ok, dann werden wir das ab jetzt ändern. Danke!

Gerne!

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Danke für die Bewertung :-)