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Christian P
Christian P, Steuerberater
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 2323
Erfahrung:  Tax Manager bei Kelvion
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Christian P ist jetzt online.

Hallo, unsere Eltern haben uns ein Öko-Obstgut am Berghang

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo,unsere Eltern haben uns ein Öko-Obstgut am Berghang hinterlassen.Zur Lebzeiten der Eltern wurden schon 3 Kinder mit abgetrennten Flächen und Pflichtteilsverzicht abgefunden. Der Restbetrieb, ca. 1,5 ha ging samt Elternhaus und "Nebenhaus" an meine Schwester, hier Rita genannt. Sie hat am meisten bekommen, weil die Eigenschaft "landw. Betrieb" aus Steuergründen nicht aufgegeben werden sollte (keine Betriebszerschlagung).Alles liegt juristisch "im Außenbereich". Das Elternhaus ist riesig, da es 1980 wegen 6 Kindern in der Wohnfläche verdoppelt wurde.Rita hat nun seit 2006 etliches in Grundstück und Haus investiert. Da sie aber von ihren 2 Kindern im Stich gelassen wurde, die nur Großstadt und Freiheit suchen, steht sie nun frustriert da und sagt, sie könne nicht dauernd für die erheblichen Baumängel aufkommen, ihr Einkommen reiche nicht aus. Sie wolle ihr Rentnerdasein abgeschieden im kleinen Nebenhaus verbringen.Aus Pietät und weil man keine fremde Großfamilie will, soll aber das Elternhaus nicht verkauft werden. Ein vernünftiger Käufer würde dafür ca. 100 000 € zahlen. Vermietung ist kein guter Weg, weil man dafür noch ca. 20000 € investieren müßte und Ängste vor Mietnomaden bestehen.Rita ist geistig und körperlich ziemlich heruntergewirtschaftet und auch ihr Ehemann ist körperlich und finanziell kaum belastbar. Die Ehe ist recht angespannt und trennungsgefährdet.Von den Geschwistern will keiner das Haus geschenkt bekommen weil jeder die Schenkungssteuer von ca. 30 000 € fürchtet und jeder schon ein Haus hat.Rita schlägt nun vor, daß sie mit mir, Bruder 1 und Schwester 1 einen "Elternhaus-Erhaltungsverein" gründet, dem das Haus geschenkt wird. Dies würde ermöglichen, daß jeder verhalten kleinere Reparaturen durchführt und sich an Heizung und wasser beteiligt. Im Gegenzug könnte jeder ein wenig das Haus nutzen, z.B. zu Lagerzwecken oder Familienfeiern oder Kinderfeste usw. usw.Die konkete Fragen an Euch ist nun:Entkommen wir dadurch großen Steuern des Finanzamtes? Auf was müßte man achten?Würde die Überführung des Hauses in Vereinsvermögen als Betriebsaufgabe ausgelegt, sodaß hohe Entnahmegewinne versteuert werden müßten?Mit Steuerberatern wurde zwar schon geredet, aber die haben keine klare Linie zustandegebracht.
Fachassistent(in): In welchem Bundesland leben Sie?
Fragesteller(in): Bayern
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Steuerberater wissen sollte?
Fragesteller(in): siehe Frage

Guten Abend ich bereite morgen eine Antwort für Sie vor, wenn das in Ordnung ist.

ich komme erst morgen zu einer Antwort. Ist das in Ordnung.

Kunde: hat geantwortet vor 12 Tagen.
Geht in Ordnung

Sorry das war ein Versehen

Leider würde der Vorgang als Übertragung genauso Schenkungsteuer auslösen, weil die hinter dem Verein stehenden Personen ja die beiden Geschwister sind. Außerdem würde dann das Problem der Betriebsaufgabe im Raum stehen, denn die landwirtschaftliche Nutzung würde entfallen und fortan die Nutzung zu Vermietungs- oder privaten Zwecken im Vordergrund stehen.

Zur Höhe der Entnahme bzw. Betriebsaufgabegewinne fehlen mir konkrete Hinweise. Aber Sie können dann tatsächlich das Elternhaus direkt auf die Geschwister übertragen. Das würde an der Stelle keinen Unterschied bedeuten.

Für Rückfragen stehe ich Ihnen gern zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen,

Christian Peter

Christian P und weitere Experten für Steuern sind bereit, Ihnen zu helfen.