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Christian P
Christian P, Steuerberater
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 2343
Erfahrung:  Tax Manager bei Kelvion
103664560
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Christian P ist jetzt online.

Hallo, Fachassistent(in): In welchem Bundesland leben Sie?

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo,
Fachassistent(in): In welchem Bundesland leben Sie?
Fragesteller(in): Ich lebe in BaWü und habe ein Ferienhaus in Tirol, das ich vermieten möchte. Macht es Sinn bzw. Muss ich eine Firma in Österreich gründen? Ich erwarte Mieteinnahmen i.H.v. 40k€ p.a. Wenn ja, welche Betriebsform würde in Österreich am meisten Sinn machen? Vielen Dank!
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Steuerberater wissen sollte?
Fragesteller(in): Ich hoffe, das reicht, nein.

Guten Tag ich bereite eine Antwort für Sie vor und melde mich nachher zurück.

mit freundlichen Grüßen

Christian Peter

Christian P und weitere Experten für Steuern sind bereit, Ihnen zu helfen.

Egal wie Sie es machen, die Vermietungseinkünfte sind in Österreich steuerpflichtig und unterliegen in Deutschland dem Progressionsvorbehalt. Aus meiner Sicht können Sie die Vermietung unter Ihrem persönlichen Namen machen und brauchen dafür kein Unternehmen. Das ist für Sie die administrativ einfachste Lösung. Für Rückfragen stehe ich Ihnen gern zur Verfügung.

mit freundlichen Grüßen

Kunde: hat geantwortet vor 20 Tagen.
Hallo Herr Peter, danke für Ihre Antwort. Vielleicht hole ich zur weiteren Steuergestaltung etwas aus.Frage 1: Das mit dem Progressionsvorbehalt war mir bekannt. Ich gehe davon aus, das mögliche negative Einkünfte aus der V&V in A nicht mein Einkommen in D nicht mindern können, richtig? Gerade in diesem Jahr sind viele Erwerbsnebenkosten in A angefallen. Wie kann ich die möglicherweise absetzen (am liebsten in D)?Frage 2: Ich habe neben meinem Einkommen auch Einkünfte aus V&V in Deutschland. Ich nehme an, dass ich die Einkünfte aus V&V in D nicht mit denen in A verknüpfen kann, richtig?Frage 3: Ich werde nach österreichischem Recht wohl ein Unternehmen gründen müssen, da die Bettenanzahl die maximales Anzahl von zehn Fremdbetten überschreitet (es sind 12). Siehe hier: https://www.oesterreich.gv.at/themen/freizeit_und_strassenverkehr/reisen_und_ferien/7/Seite.2960406.html
Sind wir somit auch umsatzsteuerpflichtig bzw. vorsteuerabzugsberechtigt? Was wäre nun die sinnvollste bzw. aufwandsärmste Lösung? Eine GesbR oder etwas ohne Vorsteuerabzugsberechtigung als Kleinunternehmen? Wir haben natürlich auch sonst weiter laufenden Kosten und plane die ein- oder andere Investition in in dem Haus in Österreich.Frage 4: Da wir ein Internetportal betreiben und auch ansonsten Aufwand mit der Organisation haben, sowie Reinigungskosten /-personal bezahlen, überlegen wir eine kleines Gewerbe (entweder in D oder in A) zu gründen. Diese würde sich aber Wesentlichen mit dem österreichischem Objekt befassen. Könnten wir das in D steuerlich geltend machen (mein Steueraufwand in D ist nicht unerheblich, das in A ist dagegen kein Vergleich).
Vielen Dank!

Hallo,

zu 1. die Erwerbsnebenkosten können Sie nicht in Deutschland ansetzen bzw. geltend machen, es handelt sich um Anschaffungskosten.

Frage 2: Ihre Annahme ist richtig.

zu 3. Nach deutschem Rechtsverständnis ist diese Vermietung umsatzsteuerpflichtig und Sie wären auch vorsteuerabzugsberechtigt. Bitte klären Sie das mit einem österreichischen Steuerexperten ob das in Österreich auch so gültig ist.

zu 4: Sie können so vorgehen, aber es macht dann Sinn das Gewerbe in Österreich anzumelden, da ich keine Möglichkeit sehe, die Kosten in Deutschland geltend zu machen.

Für Rückfragen stehe ich Ihnen gern zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen,

Christian Peter