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Knut Christiansen
Knut Christiansen,
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 4214
Erfahrung:  Steuerberater at Feddersen Jochimsen Christiansen Markussen Steuerberatungsgesellschaft mbH
103693118
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Knut Christiansen ist jetzt online.

Hallo und einenguten Tag wünsche ich! Fachassistent(in): In

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo und einenguten Tag wünsche ich!
Fachassistent(in): In welchem Bundesland leben Sie?
Fragesteller(in): Eine Fragen zur Mehrwertsteuer:
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Steuerberater wissen sollte?
Fragesteller(in): Ich bin angestellter und beziehe ca. dieses Jahr wohl mehr als 15:000 € aus Beratertätigkeiten und Honoren wie zB. für einen Autorenschaft. Ab wann bin ich Umsatz oder mehr Mehrwertsteuerpflichtig und was soll ich bei einem neu abzuschließen Verstrag angeben? Vielen Dank für ihre natwort und beste Grüße Markus M.

Guten Morgen,

Sie werden umsatzsteuerpflichtig, wenn Ihre Einnahmen den Betrag von 22.000 EUR übersteigen. Dieses wäre als Jahresbetrag zu verstehen. Sollten Sie Ihre Tätigkeit in 2021 begonnen haben und war nicht vorhersehbar, dass Sie ggfs. hochgerechnet auf 22.000 EUR Umsatz kommen, so wären Sie 2021 noch so genannter Kleinunternehmer nach § 19 UStG. Wenn Sie jedoch in 2021 dann den Umsatz hochgerechnet überschreiten, werden Sie ab 2022 automatisch umsatzsteuerpflichtig.

Beispiel: Beginn im März 2021, Umsatz war bis Dezember 16.000 EUR. Hochgerechnet auf 12 Monate wären es dann 16.000 EUR x 12/10 = 19.200 EUR. Sie könnten dann 2022 noch ohne Umsatzsteuer abrechnen. Betrug der Umsatz z.B. 19.000 EUR von 03-12/2021 wären es hochgerechnet 22.800 EUR. Dann wären Sie ab 2022 automatisch umsatzsteuerpflichtig.

Beantwortet das Ihre Frage?

Viele Grüße!

Knut Christiansen
Steuerberater

Noch eine Ergänzung zu Ihrer Frage, was Sie in einem neuen Vertrag angeben sollten: wenn Sie absehen können, dass Sie dieses Jahr unterhalb von 22.000 EUR Umsatz bleiben und nächstes Jahr voraussichtlich unter 50.000 EUR, dann können Sie auch weiterhin für 2022 ohne Umsatzsteuer abrechnen. Wichtig ist auf jeden Fall bzgl. der Umsatzsteuer die Grenze von 22.000 EUR. Diese darf nicht überschritten werden, weil sonst im Folgejahr immer automatisch die Umsatzsteuerpflicht einsetzt.

Ich hoffe Ihre Frage damit beantwortet zu haben, sonst stellen Sie gerne kostenfreie Rückfragen ein.

Da dieser Auftrag von justAnswer an mich als externer Experte vermittelt wurde, freue ich mich abschließend über eine positive Bewertung, damit ich von justanswer vergütet werde. Für eine positive Bewertung klicken Sie bitte 3-5 Sterne über dem Kommentarfeld an. Herzlichen Dank vorab!

Ich möchte Sie darauf hinweisen, dass dieses Forum eine ausführliche und persönliche steuerliche Beratung nicht ersetzen kann, sondern vor allem dafür gedacht ist, eine erste steuerliche Einschätzung zu ermöglichen. Durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen könnte die rechtliche Beurteilung Ihres Anliegens anders ausfallen.

Mit freundlichen Grüßen

Knut Christiansen
Steuerberater

Knut Christiansen und weitere Experten für Steuern sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 8 Monaten.
viele Dank für Ihre schnelle Antwort.
Ergänzung: die Autorenschaft ( neuer Vertrag) beläut sich nur auf ca. 300 €, die Berater Tätigkeit wir dieses Jahr erstamls mehr als die genannte Stumme einbringen und ev. auch oberhalb von 22,000€ landen.viele Grüße und viele NdakMarkus M.
Kunde: hat geantwortet vor 8 Monaten.
Lieber Herr Christiansen vielen Dank für Ihre schnelle Antwort.
Ergänzung: die Autorenschaft ( neuer Vertrag) beläut sich nur auf ca. 300 €, die Beratertätigkeit wir dieses Jahr erstamls mehr als die genannte Stumme einbringen und ev. auch oberhalb von 22,000€ landen.viele Grüße und viele DankMarkus M.

Hallo!

Sorry, ich hatte eben ein längeres Gespräch und konnte nicht vorher antworten.

Wenn die Beratertätigkeit in 2021 dann die Grenze überschreitet, müssten Sie ab 2022 auf jeden Fall Umsatzsteuer berechnen. Das sollte in den Verträgen in soweit berücksichtigt werden, wenn sich das Leistungsende bis ins Jahr 2022 verschiebt. Wenn also z.B. eine Beratung am 01.10.2021 beginnt und am 31.01.2022 abgeschlossen ist, müssten Sie hierfür schon Umsatzsteuer berechnen. Denn die Leistung gilt immer als dann erbracht, wenn diese abgeschlossen ist.