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Christian P
Christian P, Steuerberater
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 3635
Erfahrung:  Tax Manager bei Kelvion
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Christian P ist jetzt online.

Meine Frau und ich leben für gewöhnlich in den USA. Aufgrund

Diese Antwort wurde bewertet:

Meine Frau und ich leben für gewöhnlich in den USA. Aufgrund familiärer Umstände und Corona sind wir jetzt seit drei Jahren mehr in Deutschland und haben unsere US-Firma als unselbstständige in Deutschland angemeldet.
Frage: Wie können wir in Deutschland Tagesseminare anbieten? Rechnungsstellung?
Fachassistent(in): In welchem Bundesland leben Sie?
Fragesteller(in): Saarland
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Steuerberater wissen sollte?
Fragesteller(in): Das ist wohl das Wichtigste.

Guten Abend ich bereite bis morgen eine Antwort für Sie vor.

Mit freundlichen Grüßen,

Christian Peter

Was meinen Sie denn mit dem Punkt, Sie haben eine US Firma als unselbständige angemeldet, das habe ich noch nicht verstanden.

Kunde: hat geantwortet vor 9 Monaten.
Beim Gewerbeamt haben wir unsere US-Corporation als unselbstständige Niederlassung angemeldet.

Ok, Sie müssen die Niederlassung für steuerliche Zwecke beim Finanzamt anmelden. Dazu werden Sie aller Voraussicht nach angeschrieben. Die Tagesseminare können Sie dann anbieten und rechnen die Leistungen mit 19% Umsatzsteuer an die Leistungsempfänger ab. Die Umsatzsteuer müssen Sie an das zuständige deutsche Finanzamt abführen. Unterjährig werden Sie monatlich oder vierteljährlich Umsatzsteueranmeldungen abgeben und darauf basierend Vorauszahlungen leisten. Auch können Einkommensteuervorauszahlungen festgesetzt werden, die aber auf die endgültige Steuerschuld angerechnet werden.

Bei Rückfragen stehe ich Ihnen gern zur Verfügung.

Kunde: hat geantwortet vor 9 Monaten.
Erstmal vielen Dank.Grundsätzliches:
Ihre Ausführung klingt genauso als würden wir eine deutsche Gesellschaft gründen. Grundgedanke ***** ***** ja der, dass ein US-Unternehmen mit einem US-Mitarbeiter in Deutschland Seminare durchführt. Ähnlich wie wenn ein US-Künstler in Deutschland eine Darbietung anbietet.Weitere Fragen:
a) Darf denn überhaupt die unselbstständige Niederlassung aktiv Geschäfte/Produkte/Dienstleistungen betreiben/anbieten?
b) Rechnungsteller ist die US-Firma mit Sitz in den USA?
c) Wie deklariere ich MwSt für das US-Finanzamt? Ich bekomme ja klassisch keine Rechnung vom deutschen FA. (Denn sonst sieht das IRS die 19% als Einnahmen an)
d) Ich brauche auch weiterhin keinen permanenten Firmen-Vertreter in DE?

Gern zu den weiteren Fragen kann ich wie folgt antworten:

a. ja das geht

b. Rechnungssteller ist die Niederlassung der US Firma

c. Die Leistungen, die Sie erbringen, sind in Deutschland steuerbar und steuerpflichtig und nicht in den USA.

d. Nein, das benötigen Sie nicht.

Bei weiteren Rückfragen sprechen Sie mich gern an.

Mit freundlichen Grüßen,

Christian Peter

Kunde: hat geantwortet vor 9 Monaten.
Folgende Informationen habe ich nach Rücksprache mit der DIHK erhalten:
Eine unselbständige Niederlassung hat kein Recht Dienstleistungen anzubieten, sondern mehr oder weniger nur eine repräsentative Funktion und ist deshalb auch nicht in Deutschland steuerpflichtig.
Damit käme dann nur die selbständige Niederlassung in Frage. Damit würden wir ja auch Steuerpflichtig werden. Als was für eine Gesellschaftsform würden wir denn dann angesehen? Und sind Gewinne aus der Niederlassung heraus in den USA dann nicht mehr zu versteuern?
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Wie sieht es mit der Inrechnungstellung aus als Künstler? Wenn David Hasselhoff in Deutschland auftritt schreibt sein Management ja auch eine Rechnung aus den USA an den Deutschen Nutzer. Ich erinnere mich in dem 1990er Jahren ausländische Künstler gebucht zu haben und eine pauschale -Auslandssteuer“ von 25% bezahlt zu haben.

Verzeihung, mit der Aussage haben Sie Recht, Sie würden mit der selbständigen Niederlassung hier steuerpflichtig werden. Im Prinzip müssen Sie keine Gesellschaft hier anmelden, die US Gesellschaft hat kraft Ihres Tuns und Angebots eine Betriebsstätte in Deutschland. Die auf die Niederlassung entfallende Gewinne sind in Deutschland steuerpflichtig und werden in den USA aus der Besteuerung herausgenommen.

Ich verstehe Ihren Hinweis noch nicht, als Tagesseminar Anbieter sind Sie kein Künstler ebenso wenig die US Firma.

David Haselhoff würde bei einem Auftritt als US Bürger David Haselhoff nach § 50a EStG im Fall des Vorliegens von steuerpflichtigen Einkünften beschränkt steuerpflichtig. Nur liegt der Fall bei Ihnen etwas anders, von daher ist der Vergleich hier so nicht möglich.

Das eine Thema ist die Einkommensteuer, dazu habe ich Ihnen oben bereits Ausführungen gegeben.

Zur Umsatzsteuer bleibt es dabei, dass Sie bzw. die Niederlassung mit den Leistungen in Deutschland umsatzsteuerpflichtig sind und dementsprechend Rechnungen mit inländischer Umsatzsteuer auszustellen haben.

Christian P und weitere Experten für Steuern sind bereit, Ihnen zu helfen.