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Christian P
Christian P, Steuerberater
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 2087
Erfahrung:  Tax Manager bei Kelvion
103664560
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Christian P ist jetzt online.

Ich () bin Rentnerin mit einem Kleingewerbe (Bürotätigkeit)

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich (69) bin Rentnerin mit einem Kleingewerbe (Bürotätigkeit) und nutze ein 10qm Arbeitszimmer in unserer 110qm Eigentumswohnung. Ich würde die Voraussetzungen erfüllen, um das Arbeitszimmer steuerlich geltend zu machen. Nun habe ich aber gelesen, dass es bei Eigentum später steuerliche Nachteile geben könnte, z.B. wenn ich mein Kleingewerbe aufgebe (Verkauf wird nicht relevant sein), sofern das AZ als Betriebsvermögen eingestuft wird. Frage: würde es in meinem Fall als Betriebsvermögen eingestuft werden? Und wie sieht es in meinem Fall mit dem Risiko einer Nachversteuerung aus, wenn ich die selbständige Tätigkeit aufgebe?
Fachassistent(in): In welchem Bundesland leben Sie?
Fragesteller(in): Berlin
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Steuerberater wissen sollte?
Fragesteller(in): Mein Mann hat kein Einkommen (weder Gehalt, noch eigene Rente noch eine anderweitige Unterstützung.
Kunde: hat geantwortet vor 10 Tagen.
Wir haben die Wohnung vor 4 Jahren für 218.000,-- Euro gekauft (Baujahr 1983). Mein Mann und ich sind beide als Eigentümer eingetragen.

Guten Abend ich bereite bis morgen eine Antwort für Sie vor

Kunde: hat geantwortet vor 10 Tagen.
Vielen Dank ***** ***** schönen Abend.
Mit freundlichen Grüßen
Waltraut Jebara

Danke wünsche ich Ihnen auch

Hallo, das Arbeitszimmer wird als Betriebsvermögen eingestuft und im Falle der Betriebsaufgabe also der Einstellung der Tätigkeit haben Sie eine Entnahme des Arbeitszimmers in das Privatvermögen zu versteuern. Ich würde daher erstmal mit der Geltendmachung des Arbeitszimmers in den Steuererklärungen warten und schauen, ob die Tätigkeit sich für Sie lohnt.
Beantwortet das Ihre Anfrage? Für Rückfragen stehe ich Ihnen gern zur Verfügung und freue mich, wenn Sie die Antwort durch Anklicken von 3 bis 5 Sternen bewerten oder sich dafür bedanken.

Mit freundlichen Grüßen,

Christian Peter

Kunde: hat geantwortet vor 9 Tagen.

Sehr geehrter Herr Peter, Ich habe in 2019 ca. 19.000,00 € und in 2020 21.952,00 € mit meiner Selbständigkeit eingenommen. Meine sämtlichen Rentenleistungen ergeben zusammen brutto 31.687,00 €. Bisher hatte ich kein Arbeitszimmer steuerlich abgesetzt, da es mir wegen der genannten eventuellen Nachteile zu riskant war. Die Frage ist jetzt, wie wird bei Einstellung meines Kleingewerbes die Entnahme in das Privatvermögen errechnet? Ich vermute, dass der prozentuale Wert des Arbeitszimmers = 9% vom Anschaffungswert der Immobilie (218.000,--) genommen wird, bzw. (nächste Frage) auch noch die Kosten wie z.B. für Notar und Grundbucheintragung etc. mit einberechnet werden. Erst, wenn ich eine genauere Vorstellung davon habe, wie hoch später die Entnahme ins Privatvermögen angesetzt wird, kann ich beurteilen, ob es sich für mich lohnt, ein Arbeitszimmer abzusetzen. Immerhin könnte ich dann, wenn ich die mir vorliegenden Infos richtig verstanden habe, auch die Finanzierungskosten, Grundsteuer und Renovierungs- bzw. Einrichtungskosten für das AZ absetzen. Es wäre nett, wenn Sie mir dazu noch genauere Angaben machen könnten. Vielen Dank. Mit freundlichen Grüßen *******

Guten Tag, genau so ist es, der Wert des Arbeitszimmers wird % berechnet. Also wird der anteilige gemeine Wert herangezogen (der Preis, den Sie erhalten würden, wenn Sie das Haus samt Arbeitszimmer veräußern würden) und davon werden die Anschaffungskosten inkl. Kosten für Notar und Grundbucheintragungen als Teil dieser Anschaffungskosten abgezogen. Die zwischenzeitlich erfolgte Abschreibung des Arbeitszimmer erhöht einen Entnahmegewinn. Es ist auch korrekt, dass Sie die anteilig auf das Arbeitszimmer entfallenden Finanzierungskosten, die Grundsteuer, die Renovierungskosten sowie die Austattung des Arbeitszimmer steuerlich geltend machen können als Betriebsausgaben.

Für weitere Rückfragen stehe ich Ihnen gern zur Verfügung. Vorab würde ich mich freuen, wenn Sie sich für die Antwort bedanken würden.

Mit freundlichen Grüßen,

Christian Peter

Christian P und weitere Experten für Steuern sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 8 Tagen.
Nur nochmal zur Klarstellung:
Wenn ich z.B. in 2 Jahren die Selbständigkeit aufgeben würde, dann würde man das Arbeitszimmer prozentual berechnen auf den dann geschätzten Verkaufspreis. Davon würde man dann den anteiligen ehemaligen Kaufpreis zzgl. antlg. Notar-, Grundbuch- etc. -kosten abziehen. Das Ergebnis würde dann als Gewinn ermittelt werden und versteuert werden.
Dementsprechend würde ich daraus schließen, dass sich diese vorläufige Steuerersparnis bei meinem Kleingewerbe im Endeffekt nicht lohnen würde. Ich denke, die bessere Lösung wäre, wenn ich zumindest in diesem Jahr das Corona-Homeoffice in Abzug bringe. Stimmen Sie da mit mir überein?
Vielen Dank ***** ***** für Ihre Antwort.
Mit freundlichen Grüßen
Waltraut Jebara

Ja genau das sehe ich auch so