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Knut Christiansen
Knut Christiansen,
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 2646
Erfahrung:  Steuerberater at Feddersen Jochimsen Christiansen Markussen Steuerberatungsgesellschaft mbH
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Knut Christiansen ist jetzt online.

Im letzten Jahr habe ich meinen Master in Psychologie

Diese Antwort wurde bewertet:

Im letzten Jahr habe ich meinen Master in Psychologie gemacht. Schon seit einigen Jahren arbeite ich über eine Steuernummer freiberuflich als Kleinstunternehmer für eine Psychologin. Jetzt bin ich in eine rechtspsychologische Praxis eingestiegen, in der ich angeleitet erste Fälle übernehme und etwas nebenher für meine Supervisoren arbeite. Dabei ist bis jetzt nicht viel zusammengekommen, etwa 1300 Euro. Zusätzlich habe ich bei der Psychologin nochmal etwa 1300 Euro verdient. Das mache ich alles über eine Steuernummer. Nun reiche ich die erste höhere Rechnung ein, meine Supervisorin stellt sie ans Gericht und ich stelle ihr eine Rechnung in Höhe von 6200 Euro. Sie weist in ihrer Rechnung Umsatzsteuer aus. Ich bin mir jetzt unsicher, wie ich am geschicktesten vorgehe. Weise ich jetzt schon die Umsatzsteuer in meiner Rechnung aus? Oder sollte ich das noch lassen, solange ich es theoretisch noch nicht muss? Und wie sieht das mit der Einkommenssteuer aus, soll ich weiterhin als Kleinstunternehmer auftreten, bis ich die Obergrenze überschritten habe? Kann ich für alles dieselbe Steuernummer nehmen? Ich werde mir jetzt einen Steuerberater suchen, muss aber schnellstens die Rechnung einreichen und brauche dafür Hilfe.
Fachassistent(in): In welchem Bundesland leben Sie?
Fragesteller(in): Nordrhein-Westfalen
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Steuerberater wissen sollte?
Fragesteller(in): Nein

Guten Tag,

ich melde mich dazu gerne im Laufe des Nachmittags. Ist das zeitlich für Sie in Ordnung?

Viele Grüße!

Knut Christiansen

Steuerberater

Kunde: hat geantwortet vor 17 Tagen.
Ja natürlich! Ich bin sehr dankbar für die Hilfe.

Gerne, bis später:-)

Hallo!

Da Sie ja bereits ein Unternehmen unter der Kleinunternehmerregelung „laufen“ haben, könnten Sie zumindest in diesem Jahr weiterhin ohne Umsatzsteuerausweis abrechnen und verweisen hier auf § 19 UStG. Erst wenn Ihr Jahresumsatz größer als 22.000 EUR p.a. ist, müssten Sie ab dem kommenden Jahr Umsatzsteuer ausweisen. Sie könnten also erst einmal so wie bisher verfahren und die Rechnung ohne USt schreiben.

Weiterhin müssten Sie diese Einnahmen wie gehabt in der Anlage EÜR bei den Umsätzen als Kleinunternehmer eintragen. Hierfür nehmen Sie ebenfalls die bisherige Steuernummer und verwenden diese in der Anlage EÜR.

Ich hoffe Ihre Frage damit beantwortet zu haben. Oder haben Sie noch Rückfragen? Dann melden Sie sich gerne. Anderenfalls freue ich mich über eine positive Bewertung mit 3-5 Sternen (Sterne bitte anklicken), damit ich von justanswer anteilig vergütet werde.

Viele Grüße!

Kunde: hat geantwortet vor 17 Tagen.
Vielen Dank, ***** ***** mir schon einmal sehr! Und ab 17.500 muss ich alles normal versteuern, oder? Dann ist es aber nicht schlimm, dass ich vorher erst einmal noch als Kleinstunternehmer abgerechnet habe, richtig?

Die Kleinunternehmergrenze beträgt mittlerweile 22.000 EUR (früher 17.500 EUR). Wenn Sie in 2021 über 22.000 EUR liegen würden, dann müssten Sie ab 2022 Umsatzsteuer in Ihren Rechnungen ausweisen. Bleiben Sie in 2021 unter 22.000 EUR und in 2022 voraussichtlich unter 50.000 EUR p.a., so könnten Sie auch 2022 noch ohne Umsatzsteuer abrechnen.

Kunde: hat geantwortet vor 17 Tagen.
Nochmals vielen Dank. Ich muss zugeben, dass ich mich bisher viel zu wenig mit den Themen beschäftigt habe und mich ein bisschen überfordert fühle. Meine Supervisorin gibt unsere Kosten an das Gericht weiter, rechnet die 19% auf unsere Gesamtkosten drauf, sodass diese vom Gericht übernommen werden. Wenn ich jetzt doch mehr verdiene als gedacht, dann müsste ich die Steuer ja sicherlich nachzahlen und habe sie aber vom Gericht nicht eingefordert. Da ich aber im letzten Jahr auch schon Kleinunternehmer mit einem EInkommen unter 22000 war, dürfte ich im Notfall dieses Jahr bis 50000 verdienen und müsste dann ab dem kommenden Jahr zwingen die Umsatzsteuer ausweisen, richtig? Im Grunde geht es bei mir dann momentan nur um den Verwaltungsaufwand und dass ich nichts über die Vorsteuer zurückholen kann, richtig? Letzteres ist für mich nicht relevant, weil ich kaum Ausgaben hatte. Das waren jetzt auch meine letzten Fragen, sie haben mir sehr geholfen!
Kunde: hat geantwortet vor 17 Tagen.
Nachtrag: Ich stehe nicht in ihrer Rechung, sondern stelle meinen Anteil ihr direkt in Rechnung.

Sofern Sie die Umsatzgrenzen im Vorjahr (22.000€) nicht überschritten haben, müssten Sie keine Umsatzsteuer nachzahlen. Sie bleiben dann mind. bis 31.12.2021 Kleinunternehmer. Erst bei einem Umsatz von mehr als 22.000€ in diesem Jahr wären Sie zwingend ab 2022 umsatzsteuerpflichtig. Wenn Sie umsatzsteuerpflichtig sind, können Sie sich Ihnen in Rechnung gestellte Umsatzsteuer erstatten lassen. Wenn Sie hier aber keine hohen Kosten haben, dann verlieren Sie in dem Sinne ja auch nichts.

Knut Christiansen und weitere Experten für Steuern sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 17 Tagen.
Vielen lieben Dank!!! Das hat mir wahnsinnig geholfen und mich erleichtert. Ich werde mir jetzt erstmal ein Buch holen und mich in die Materie ein bisschen einlesen. Einen schönen Tag wünsche Ihnen noch!

Gern geschehen :-)

Für Sie auch einen schönen Tag!