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Christian P
Christian P, Steuerberater
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 1963
Erfahrung:  Tax Manager bei Kelvion
103664560
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Christian P ist jetzt online.

Ich bin Freiberufler (beratender Ingenieur, Dienstleistung)

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich bin Freiberufler (beratender Ingenieur, Dienstleistung) und es geht um Rechnungsstellung an Kunden in Drittländern: Vereinigtes Königreich (England und Schottland), Russland, Schweiz, ggf. auch VAE und Japan und USA etc.). Meine Frage dreht sich um die Rechnungsstellung (ist immer auf Englisch übrigens) und was hinsichtlich Umsatzsteuer auf meiner Rechnung stehen muss (denn es handelt sich ja um hier nicht steuerbare Leistungen. Somit?: welche speziellen Hinweise und Vermerke (z.B. Reverse Charge) müssen auf der Rechnung stehen für diese Länder oder für Drittländer generell, und wie muss die Unternehmertätigkeit des Kunden nachgewiesen werden?
Fachassistent(in): In welchem Bundesland leben Sie?
Fragesteller(in): NRW
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Steuerberater wissen sollte?
Fragesteller(in): nein

Guten Tag

ich bereite eine Antwort für Sie vor.

Kunde: hat geantwortet vor 17 Tagen.
ich bin erst morgen Vormittag wieder erreichbar

Die Rechnung muss nach § 14 Abs. 4 UStG folgende Pflichtangaben enthalten:

Eine Rechnung muss folgende Angaben enthalten:

1.

den vollständigen Namen und die vollständige Anschrift des leistenden Unternehmers und des Leistungsempfängers,

2.

die dem leistenden Unternehmer vom Finanzamt erteilte Steuernummer oder die ihm vom Bundeszentralamt für Steuern erteilte Umsatzsteuer-Identifikationsnummer,

3.

das Ausstellungsdatum,

4.

eine fortlaufende Nummer mit einer oder mehreren Zahlenreihen, die zur Identifizierung der Rechnung vom Rechnungsaussteller einmalig vergeben wird (Rechnungsnummer),

5.

die Menge und die Art (handelsübliche Bezeichnung) der gelieferten Gegenstände oder den Umfang und die Art der sonstigen Leistung,

6.

den Zeitpunkt der Lieferung oder sonstigen Leistung; in den Fällen des Absatzes 5 Satz 1 den Zeitpunkt der Vereinnahmung des Entgelts oder eines Teils des Entgelts, sofern der Zeitpunkt der Vereinnahmung feststeht und nicht mit dem Ausstellungsdatum der Rechnung übereinstimmt,

7.

das nach Steuersätzen und einzelnen Steuerbefreiungen aufgeschlüsselte Entgelt für die Lieferung oder sonstige Leistung (§ 10) sowie jede im Voraus vereinbarte Minderung des Entgelts, sofern sie nicht bereits im Entgelt berücksichtigt ist,

8.

den anzuwendenden Steuersatz sowie den auf das Entgelt entfallenden Steuerbetrag oder im Fall einer Steuerbefreiung einen Hinweis darauf, dass für die Lieferung oder sonstige Leistung eine Steuerbefreiung gilt,

9.

in den Fällen des § 14b Abs. 1 Satz 5 einen Hinweis auf die Aufbewahrungspflicht des Leistungsempfängers und

10.

in den Fällen der Ausstellung der Rechnung durch den Leistungsempfänger oder durch einen von ihm beauftragten Dritten gemäß Absatz 2 Satz 2 die Angabe „Gutschrift”.

Ob die nicht steuerbaren Leistungen nach dem Reverse Charge Verfahren im Ausland abzurechnen sind, müsste nach dem Umsatzsteuerrecht im Ausland ermittelt werden. Von den ausländischen Unternehmern könnten Sie sich einen schriftlichen Unternehmernachweis vorlegen lassen.

falls überhaupt Zweifel bestehen.

Kunde: hat geantwortet vor 17 Tagen.
ich bin jetzt unterwegs zu einem Auswärtstermin und erst morgen Vormittag wieder am Platz - ich melde mich dann hier oder telefonisch
Kunde: hat geantwortet vor 16 Tagen.
Vielen Dank soweit! Allerdings beantwortet das noch nicht ganz meine Frage. Ggf. lässt sich das aber schnell mit einer Gegenfrage zu Ihrer Antwort klären:

Gern ich stehe Ihnen zur Verfügung.

Kunde: hat geantwortet vor 16 Tagen.
Rückfrage:Die Punkt 1.-9. sind klar und mir bekannt, denn soll stelle ich ja immer Rechnungen. Meine Frage war ja eindeutlich bzgl. der Umsatzsteuerthematik bei Dienstleistungen (Beratung) in die Drittländer, beispielhaft oder im speziellen Vereinigtes Königreich (jetzt mal ohne Nordirland) und Russland.Verstehe ich Ihren Punkt 10. Insofern richtig, dass:
o ich nichts weiter auf der Rechnung (wir ja mit Nettobetrag ausgestellt) vermerken muss, und in dem jeweiligen Land der Leistungsempfänger und die dortigen Behörden klären, ob der Leistungsempfänger dort USt.-pflichtig dafür ist/wird?
o Oder sollte ich vorsichtshalber einfach immer „Reverse Charge“ vermerken?
o Oder ist es pro Land separat zu klären?
o Und, ist überhaupt irgendein Hinweis für die dt. Finanzbehörden notwendig wie z.b. „ Leistung im Inland nicht steuerbar? Denn meine Rechnungen sind alle auf Englisch.

Pro Land ist separat zu klären, ob Sie als Leistender oder der Leistungesempfänger nach dem Reverse Charge Verfahren umsatzsteuerpflichtig ist. Sie können auf Englisch den Satz Service is not taxable in German according to German VAT aufnehmen.

Für Sie ist nur wichtig, ob Sie in dem Land wo Ihr Leistungsempfänger sitzt Sie umsatzsteuerlich registrierungspflichtig sind (kein Reverse Charge Verfahren) oder nicht.

Christian P und weitere Experten für Steuern sind bereit, Ihnen zu helfen.